Oscar Piastri kämpft mit seinem McLaren: Was 2026 plötzlich anders ist
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McLaren-Geschäftsführer Zak Brown hatte zuletzt erklärt, Oscar Piastri sei wieder der Fahrer, den er kenne. Doch war dieser Fahrer überhaupt jemals verschwunden? “Eine Zeit lang war er definitiv schwer zu finden”, sagte Piastri vor dem Grand Prix der USA 2026 in Austin (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!). LAT Images Oscar Piastri im McLaren MCL40 beim Formel-1-Rennen in Singapur 2026
Immerhin: Er habe “das Gefühl, dass ich während des vergangenen Triple-Header wieder deutlich näher an dem war, wo ich sein möchte”, erklärte Piastri. Allerdings schränkte der Australier sofort ein: “Ich bin definitiv noch nicht auf dem Niveau, das ich anstrebe, aber zumindest wieder ungefähr in dem Bereich, in dem ich sein sollte.” Warum Piastri mit dem McLaren 2026 solche Probleme hat Seine Schwierigkeiten hängen vor allem mit den Eigenheiten des aktuellen McLaren zusammen: Piastri hatte seinen Fahrstil in der vergangenen Saison erfolgreich auf den damaligen McLaren abgestimmt. Genau das erschwert ihm nun die Anpassung.
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Piastri: “Die Dinge, die im vergangenen Jahr zeitweise so gut für mich funktioniert haben, sind in diesem Jahr an vielen Wochenenden genau die Dinge, die mir zum Verhängnis werden.” Das macht die Umstellung besonders schwierig. Denn Piastri muss sich nicht einfach nur an ein anderes Fahrverhalten gewöhnen, sondern teilweise von Techniken verabschieden, auf die er sich bislang verlassen hatte. “Das gilt sowohl für die eigentliche Anpassung als auch dafür, dass man sich von etwas lösen muss, das über lange Zeit für einen funktioniert hat”, sagte Piastri. Anzeige McLaren Fanartikel
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Das bedeutet für Piastri auch eine mentale Umstellung. Schließlich muss ein Fahrer Gewohnheiten verändern, die sich über lange Zeit bewährt haben und im Cockpit längst automatisiert ablaufen. Piastri: Probleme lassen sich nicht einfach beheben Eine schnelle technische Lösung für die Schwierigkeiten zeichnet sich nicht ab: “Ich glaube, das, womit wir zu kämpfen haben und was dieses Jahr so schwierig war, lässt sich nicht einfach schnell beheben”, sagte Piastri. “Und ich denke, selbst grundsätzlich eine Lösung dafür zu finden, ist alles andere als einfach.” Deshalb liegt ein Teil der Arbeit beim Fahrer selbst. Piastri versucht, seinen Fahrstil besser auf die Eigenschaften des Autos abzustimmen und gleichzeitig herauszufinden, welche Veränderungen am Fahrzeug ihm helfen könnten. “Ich habe das Gefühl, dass es in den vergangenen Wochen langsam etwas mehr Klick gemacht hat”, sagte er. “Es ist immer noch sehr schwierig, aber wir finden einen Weg.”
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Dabei geht es nicht nur darum, die aktuelle Saison möglichst erfolgreich abzuschließen. Piastri will auch besser verstehen, welche technischen Eigenschaften er von einem Formel-1-Auto benötigt, um schneller fahren zu können. Die jüngsten Fortschritte stimmen ihn zuversichtlich. Zufrieden ist er deshalb aber noch lange nicht: “Ich möchte auf ein deutlich höheres Niveau kommen als dort, wo ich momentan bin. Aber es ist ein klares Zeichen für Fortschritte, und genau danach suche ich.” Kann McLaren in Austin wieder konkurrenzfähiger sein? Ob der Circuit of The Americas Piastri entgegenkommt, ist vor dem Rennwochenende noch offen. Die Streckencharakteristik bietet sowohl günstige als auch problematische Streckenabschnitte: “Generell waren die schnellen Kurven in diesem Jahr eher unsere Stärke, während wir in langsamen Kurven Probleme hatten”, erklärte Piastri.
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Austin vereint beide Eigenschaften: Auf schnelle Richtungswechsel im ersten Sektor folgen unter anderem mehrere langsame Kurven, in denen Traktion und Fahrzeugbalance besonders wichtig sind. “Das wird uns also in allen Bereichen fordern”, sagte Piastri. Formel-1-Quiz
Welchen Grand Prix der Saison 1988 gewann NICHT ein McLaren-Pilot?
Spanien USA Brasilien Italien Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Immerhin bringt McLaren einige neue Teile mit nach Austin. Diese sollen helfen, den Rückstand auf die Konkurrenz zu verringern. Denn unabhängig von den unterschiedlichen Streckencharakteristiken sieht Piastri inzwischen ein grundsätzliches Leistungsdefizit. Dabei hatte McLaren zwischenzeitlich durchaus Anlass zur Hoffnung. “Mitte der Saison hatten wir das Gefühl, etwas Schwung aufgenommen zu haben und möglicherweise wieder um Siege und regelmäßige Podestplätze kämpfen zu können”, sagte Piastri.
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Doch der Aufwärtstrend hielt nicht dauerhaft an. “So ist es in der Formel 1 häufig: Man glaubt, man sei wieder dran, und dann gibt es ein paar Teams um einen herum, die einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.” Piastri über Singapur-Kollision: “Angemessen behandelt” Zuletzt sorgte zudem die teaminterne Kollision zwischen Piastri und seinem McLaren-Teamkollegen Lando Norris beim Grand Prix in Singapur für Gesprächsstoff. McLaren klärte die Angelegenheit intern. “Ich bin zufrieden damit, wie damit umgegangen wurde”, sagte Piastri. “Ich denke, das Team sowie Zak und Andrea Stella haben die Sache so gehandhabt, wie sie es sollten.”
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Damit sieht Piastri keinen Anlass, den Vorfall weiter zu diskutieren. “Was Singapur angeht: Ich denke, die Sache wurde angemessen behandelt, und wir sind bereit, wieder Rennen zu fahren.”
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