Pirelli: Entwicklung des “Super-Intermediate” geht weiter
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Nicht nur die Konstruktion und die fünf Slick-Mischungen stehen im Mittelpunkt. Pirelli arbeitet daran, die Reifen für die kommende Formel-1-Saison festzulegen. Seit mehreren Monaten wird in Mailand ein Thema diskutiert und untersucht: ein Regenreifen, der zumindest bislang als “Super-Intermediate” bezeichnet wird. Pirelli Der “Super-Intermediate” von Pirelli bei einem Test
Dabei handelt es sich um einen Vorschlag, der bereits vor einiger Zeit gemacht wurde. Ein einziger Regenreifen könnte sich an mehrere Bedingungen anpassen und dadurch möglicherweise das Problem des Übergangs zwischen Intermediates und Vollregenreifen (“Full Wets”) beseitigen. Dieser Übergang ist nicht einfach, weil der Regenreifen für extreme Nässe unter schwierigen Bedingungen am besten funktioniert. Kurz vor Beginn der aktuellen Saison hatte Mario Isola, der damalige Direktor von Pirelli Motorsport, die Absicht bestätigt, die Entwicklung des “Super-Intermediates” voranzutreiben.
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“Wir wollen ihn untersuchen und die Entwicklung weiter vorantreiben. Wir haben ihn in der Formel 2 eingeführt, während wir ihn in der Formel 3 bereits im vergangenen Jahr eingesetzt haben. Im GT funktioniert er sehr gut. Das sind alles Rennserien, in denen keine Intermediates verwendet werden”, so Isola. “Deshalb gehen wir von Rennserien aus, die bereits daran gewöhnt sind, einen Regenreifen und einen Slick zu nutzen. Es handelt sich jedoch um ein moderneres Produkt als das aktuelle Full-Wet-Profil”, erklärte der Italiener damals und kündigte an: “Wir werden ihn für die Formel 1 im Jahr 2027 weiter untersuchen.” “Über eine mögliche Einführung wird entschieden, nachdem wir bei einem realen Regenrennen im Jahr 2026 geprüft haben, wie die tatsächlichen Bedingungen sind. Dann wird sich zeigen, ob wir bei Intermediates und Full Wets mit kleinen Änderungen bleiben oder ob ein einheitliches Profil eine gute Idee sein könnte.” Der aktuelle Stand beim “Super-Intermediate” Fünf Monate nach diesem Interview hat Dario Marrafuschi Isola als Direktor der Motorsportabteilung von Pirelli abgelöst. Die italienische Edition von Motorsport.com befragte ihn in einem exklusiven Interview zum Thema “Super-Intermediate”. Marrafuschi bestätigt dort, dass sich das Projekt rund um den Reifen weiterhin in der Entwicklungsphase befindet und nicht aufgegeben wurde. Allerdings war es nicht die beste Voraussetzung für die Fortsetzung der Reifentests, dass ein für Bahrain geplanter Regentest aufgrund des Konflikts, der den Nahen Osten seit einigen Monaten beeinträchtigt, abgesagt werden musste. “Der Super-Intermediate befindet sich in der Entwicklung und ist ein Projekt, das wir weiterverfolgen. Wir haben diesen Weg nicht verlassen. Wir sind technologischen Entwicklungen und Innovationen gegenüber stets sehr offen und prüfen Produkte, die gegenüber dem aktuellen Stand Verbesserungen bringen könnten. Das ist also weiterhin ein möglicher Weg”, so Marrafuschi.
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“Leider haben wir außerdem einen ursprünglich geplanten Regentest verloren. Dabei handelte es sich um den Test in Bahrain, der nicht stattfinden konnte. Gleichzeitig verfügen wir noch nicht über Rückmeldungen zum Verhalten dieser Fahrzeuge mit dem aktuellen Produkt unter nassen Bedingungen”, betont er. Formel-1-Fails: Diese Regeländerungen waren ein Reinfall
“Deshalb hat sich die Entwicklung unter diesen Bedingungen zwangsläufig etwas stärker verzögert, als es unseren ursprünglichen Plänen entsprach”, so Marrafuschi. Aus diesem Grund plant Pirelli, zumindest einen Testtag auf nasser Strecke nachzuholen. Dieser könnte im Sommer stattfinden. “Derzeit prüfen wir, ob wir zumindest einen Testtag bei Nässe nachholen können, möglicherweise im Sommer. Da wir bislang jedoch noch kein Regenrennen [2026] absolviert haben, fehlt uns ein wichtiger Teil der Informationen.”
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“Wir arbeiten also weiterhin am Super-Intermediate. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nicht bestätigen, dass das Super-Intermediate 2027 kommen wird. Dafür sind die bisherigen Verzögerungen und das Ausbleiben von Regenrennen zu groß.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“In jedem Fall werden diese Entwicklungen für nasse Bedingungen selbstverständlich auch mit der FIA und der Formel 1 abgestimmt, damit die technologisch beste verfügbare Lösung gewählt werden kann”, so der Direktor von Pirelli Motorsport.
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