Red Bull erklärt: Warum Max Verstappen das Freitagstraining vorzeitig beendet hat

Red Bull erklärt: Warum Max Verstappen das Freitagstraining vorzeitig beendet hat

 

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Mex Verstappen hat das zweite Freie Traing zum Großen Preis von Sao Paulo im Brasilien (alle Sessions hier im Liveticker!) vorzeitig beendet. Der 29-jährige Niederländer stieg bereits wenige Minuten vor dem Ende der Session aus seinem RB22, obwohl es kein technisches Problem gab.  LAT Images Max Verstappen kam am Freitag vorzeitig an die Box zurück

Red-Bull-Chefstrategin Hannah Schmitz verrät, warum Verstappen seinen geplanten Longrun (hier zur ausführlichen Analyse!) vorzeitig abgebrochen hat: “Wir haben einfach sehr viele Unregelmäßigkeiten in den Longrun-Daten festgestellt und waren der Meinung, dass es nicht mehr hilfreich wäre, weiterzufahren”, sagt sie. “Wir haben nicht die Daten bekommen, die wir gebraucht haben”, verrät Schmitz. “Wir wussten bereits, worauf wir achten und was wir über Nacht ändern wollten. Deshalb sind wir direkt dazu übergegangen.” Der Vorschlag, das Training vorzeitig zu beenden, kam sogar von Verstappen von selbst.
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Damit verzichtete der Niederländer auch auf die Gelegenheit, einen Übungsstart auf der Startaufstellung zu absolvieren. Angesichts der Tatsache, dass die Startaufstellung auf dem Autodromo Jose Carlos Pace recht steil bergauf führt und die Starts von Red Bull in dieser Saison nicht immer besonders gut waren, ist diese Entscheidung durchaus interessant. Red Bull für den Rest des Wochenendes zuversichtlich Nachdem Verstappen aus seinem RB22 ausgestiegen war, waren Mechaniker dabei zu beobachten, wie sie unterhalb des Autos arbeiteten. Mit Blick auf die Konkurrenzfähigkeit des Autos sieht Schmitz für das weitere Wochenende dennoch reichlich Potenzial. Schließlich gewann Verstappen drei der vergangenen vier Grands Prix. Die letzten 15 Ausfälle von Max Verstappen in der Formel 1

“Ich denke, jeder ist sich einig, dass im Auto viel Potenzial steckt. Bei beiden Fahrern gibt es allerdings Dinge, die sie genauer untersuchen und über Nacht verändern möchten” , so Schmitz. “In gewisser Weise ist das aber positiv, denn wir wissen, was am Auto passiert und an welchen Punkten wir ansetzen können. Es gibt viel Potenzial und Optimismus für den Rest des Wochenendes.” Ganz perfekt lief der Freitag für Verstappen allerdings nicht: Im ersten Training beschwerte sich Verstappen wie gewohnt über die Schaltvorgänge beim Herunterschalten. Gegen Ende der Session bereitete ihm zudem ein Problem mit der Servolenkung einige Schwierigkeiten, das ihm nach eigener Aussage ein ordentliches Workout bescherte. Im zweiten Freien Training sorgte Verstappen für einen der unterhaltsamsten Funksprüche der bisherigen Formel-1-Saison. Der viermalige Weltmeister verstand zunächst eine Nachricht von seinem Renningenieur Tom Hart nicht, der an diesem Wochenende erneut Gianpiero Lambiase vertritt. Fotos: F1: Grand Prix von Sao Paulo (Brasilien) 2026
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Dabei ging es um das Zusammenspiel von Antriebseinheit und Getriebe. Hart erklärte über Funk, dass sich die Schaltvorgänge offenbar selbst anpassen. Verstappen reagierte daraufhin sarkastisch: “Was soll das bedeuten? Muss ich jetzt selbst mit dem Motor sprechen? Ich sollte wohl sagen: ‘Oh, Kupplung, ich schalte jetzt! Sonst wirst du bestraft!'” Chefstrategin: “Alle drei Reifenmischungen ausprobiert” Insgesamt wollte Red Bull am Freitag ein möglichst gutes Verständnis für alle drei Reifenmischungen gewinnen. Offen bleibt jedoch, wie aussagekräftig die gesammelten Daten angesichts der wechselnden Temperaturen und der möglichen Regenfälle (so wird das Wetter in Brasilien) tatsächlich sein werden. “Ich denke, es war heute eine ziemlich knappe Entscheidung, in welcher Session man die harten und in welcher man die Medium-Reifen einsetzt”, ergänzt Schmitz. “Ich glaube, alle Topteams haben alle drei Mischungen ausprobiert, weil sie sich so ähnlich sind.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Vieles hängt letztlich von den Vorlieben der Fahrer und den Präferenzen der Teams ab. Genau das versuchen wir herauszufinden. Die Bedingungen waren heute natürlich ganz anders als das, was für Sonntag vorhergesagt wird. Deshalb müssen wir nun analysieren, wie sich das auf die Verhältnisse am Sonntag übertragen lässt. Und genau das ist die Schwierigkeit.”

 
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