Reines Briten-Podest in Barcelona: So oft gab es schon Nationen-Podien

Reines Briten-Podest in Barcelona: So oft gab es schon Nationen-Podien

 

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Lewis Hamilton (Ferrari), George Russell (Mercedes) und Lando Norris (McLaren) sorgten beim Formel-1-Rennen in Barcelona für eine statistische Besonderheit, die es seit 43 Jahren nicht mehr gegeben hatte: Alle drei Fahrer auf dem Podest kamen aus dem gleichen Land – in dem Fall Großbritannien.  Getty Images Europe Das Podium in Barcelona war 2026 fest in britischer Hand

Tatsächlich müssen wir bis ins Jahr 1983 zurückblicken, um ein komplettes Podium einer Nation zu sehen: Damals standen mit Patrick Tambay, Alain Prost und Rene Arnoux drei Franzosen beim Rennen in Imola auf dem Podest. In unserer Fotostrecke wollen wir dabei einmal auf die weiteren Begebenheiten schauen, in denen es den “Clean Sweep” auf dem Podest gegeben hat. Spoiler: Deutschland ist das bislang noch nicht gelungen.
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Insgesamt haben auch nur drei Nationen diese statistische Besonderheit erreichen können, vier, wenn man einen bürokratischen Kniff hinzuzieht: das Indy 500, das gerne Formel-1-Statistiken der früheren Jahre verfälscht. Dieses zählte nämlich von 1950 bis 1960 offiziell zur Automobil-Weltmeisterschaft, allerdings war im Grunde kein “echter” Formel-1-Fahrer am Start. Mehr noch: Das Feld bestand damals in aller Regel NUR aus US-Amerikanern. Wenig verwunderlich, dass in allen Jahren, in denen das Rennen zur WM zählte, nur Amerikaner das Podest besetzten. Bereinigt man die Statistik um diese reinen Oval-Rennen, schrumpft der exklusive Club der Dreifacherfolge drastisch zusammen – von 29 auf 18. Nur eine Nation auf dem Formel-1-Podium

Abseits des Nudeltopfs von Indianapolis waren es historisch vor allem drei Nationen, die die Formel 1 phasenweise so brutal dominierten, dass für den Rest der Welt kein Platz auf dem Treppchen blieb: Italien, Frankreich und Großbritannien. In den absoluten Anfangsjahren der Formel 1 war Italien die unumstrittene Supermacht – zumindest dann, wenn der argentinische Überflieger Juan Manuel Fangio den anderen eine Chance ließ. Die Italiener sind es auch, die für eine weitere statistische Kuriosität bei den Podestplätzen sorgen, denn beim Saisonfinale in Monza 1950 landeten sogar vier Italiener unter den Top 3. Des Rätsels Lösung: Alberto Ascari erlitt an seinem eigenen Ferrari einen Motorschaden. Nach dem damaligen Reglement durfte er jedoch das Auto seines Teamkollegen Dorino Serafini übernehmen. Ascari peitschte den Wagen auf Rang zwei hinter Farina. Die logische Konsequenz: Ascari und Serafini wurden beide als Zweite gewertet und teilten sich brüderlich die Punkte.
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Alle weiteren Informationen zu Podestplätzen mit nur einer Nation findet ihr in der Fotostrecke.

 
Formel1.de 

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