Safety-Car-Ende in Silverstone: Steiner fordert KI-Einsatz und feste Stewards

Safety-Car-Ende in Silverstone: Steiner fordert KI-Einsatz und feste Stewards

 

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Das kontroverse Ende beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone, der hinter dem Safety-Car und damit ohne finale Rennaction zu Ende ging, hat für große Diskussionen gesorgt. Auch der ehemalige Haas-Teamchef Günther Steiner hat seine Meinung und mögliche Vorschläge für die Zukunft geäußert.  Getty Images Das Safety-Car-Ende in Silverstone sorgt für Diskussionen

“Wir müssen also bald eine Initiative starten”, sagte der Südtiroler bei einem Auftritt im The Red Flags Podcast. “Sie wissen ja, was ich immer sage: Vollzeit-Rennkommissare, die an einem Konzept arbeiten. Das soll kein Vorwurf an die Kommissare sein, denn die können nichts dafür; verantwortlich ist der Rennleiter.” “Aber wenn der Rennleiter permanente Kommissare hätte, würden diese permanenten Kommissare ihm helfen, Wege zu finden, damit wir nicht wieder eine Situation wie in Silverstone erleben.” Steiner stört sich vor allem am Ablauf mit den überrundeten Fahrzeugen.
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“Ich wäre der Meinung: Wenn die überrundeten Autos bereits eine halbe Runde aufgeholt haben und nur noch eine Runde zu fahren ist, werden sie von den Führenden nicht mehr eingeholt. Sie stehen also nicht im Weg”, sagt der Ex-Teamchef. “Man könnte das Rennen freigeben. Aber der Rennleiter hat sich offensichtlich strikt an das Reglement gehalten.” Günther Steiner zweifelt an einem Softwarefehler An der Erklärung der FIA, dass ein Softwarefehler dazugeführt hatte, dass während der Safety-Car-Phase fälschlicherweise die Meldung “Safety-Car in this lap” angezeigt wurde, zweifelt der Südtiroler. “Ich glaube, sie sagten: ‘Oh, starten wir das Rennen neu.’ Und jemand anderes sagte: ‘Das geht nicht, denn das Reglement verbietet das.'” Sieg für die Seele: Leclerc kontert Häme und Kritik I Rennen F1 Silverstone 2026 Video wird geladen…  

“Daraufhin hieß es wohl: ‘Oh, ich bin hier raus. Stoppt einfach alles. Ich möchte mich nicht blamieren.'”, glaubt Steiner, dass die Meldung auf einem menschlichen Fehler basierte. “Ich habe viel über die technische Seite der FIA nachgedacht, und ich finde, sie sind ziemlich gut und gut organisiert.” “Nikolas Tombazis [FIA-Formelsport-Direktor] macht meiner Meinung nach mit den Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen, einen guten Job. Natürlich gibt es immer irgendetwas, aber er kümmert sich darum. Wenn es etwas zu ändern gibt, ist er dran, arbeitet daran und findet Lösungen.” Steiner glaubt: KI kann alle Szenarien durchspielen Eine dieser Lösungen, um die nahezu unendlichen Varianten eines Rennendes zu bewältigen, wäre laut Steiner der verstärkte Einsatz einer künstlichen Intelligenz. “Wir hatten vor fünf Jahren das größte Debakel in der Formel 1 der letzten 50 Jahre, und haben wir eine vernünftige Lösung gefunden? Nein.” “Wenn man dort Vollzeit-Leute hätte, die an der Lösung arbeiten, könnte ein Softwareprogramm oder KI sehr dabei helfen, eine schnelle Lösung für dieses Problem zu finden”, glaubt der Ex-Teamchef. “Man muss nicht selbst nachdenken. Diese Autos haben bereits eine halbe Runde Vorsprung.”
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“Man muss die Regeln im Voraus festlegen, nicht während des Rennens, denn dann kann man sie nicht mehr ändern. Wenn dieses Szenario eintritt, hat man eine Lösung, aber man muss sie vorher präsentieren. Man muss eine Million Szenarien durchspielen. Ein Mensch kann das nicht.”

 
Formel1.de 

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