Sekt oder Selters: Russell spricht nach P2 im Qualifying über schwankende Pace
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George Russell hat die Poleposition für den Grand Prix von Mexiko nur um neun Tausendstelsekunden verpasst. Dementsprechend zeigt sich der Mercedes-Pilot nach der Session sehr zufrieden und betont, dass er mit diesem Ergebnis nicht unbedingt gerechnet hatte. LAT Images George Russell konnte sich unverhofft den zweiten Startplatz sichern
“Bis zu der Runde in Q3 war das eigentlich ein echt schwieriges Wochenende”, so Russell. Dennoch betont der Zweitplatzierte in der Fahrer-Weltmeisterschaft: “Ich weiß immer, dass [so eine Runde] in mir steckt. Ich weiß, was möglich ist, aber die Trefferquote ist momentan sehr gering.” Schon im Vorfeld hatte Russell über seine wechselhaften Leistungen im Saisonverlauf gesprochen. Passend dazu vergleicht der Mercedes-Fahrer seine Situation an anderer Stelle mit der eines Baseballspielers. Nichts zwischen Homerun und Niete? “Mich frustriert meine fehlende Konstanz immer noch. Es ist halt wie bei einem Baseballspieler: Entweder triffst du einen Homerun, oder du verpasst den Ball komplett. Dazwischen gibt es nichts.”
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Trotzdem kann Russell ein paar mögliche Gründe aufzählen, wieso ihm ausgerechnet diese eine Runde in Q3 so gut geglückt ist. “Die Temperaturen sind etwas abgekühlt”, erklärt der 28-Jährige. “Das hat mir in die Karten gespielt. Es war ein wenig bewölkt und die Sonne verschwand ein wenig.” “Zudem habe ich auf meiner Outlap wirklich attackiert, und das hat mir das notwendige Selbstvertrauen gegeben, um die Haftung in den Reifen zu bekommen. Ich glaube, all das hat mir geholfen, diese Rundenzeit zu erzielen.” Keine Prep-Lap als bessere Strategie? In diesem Zusammenhang spricht Russell über eine Beobachtung bei der Konkurrenz. Hamilton, Verstappen und Leclerc hatten nach ihren Out-Laps auf Prep-Laps verzichtet, während Mercedes weiter auf diesem Muster beharrte. “Mein Bauchgefühl sagte mir, dass wir das in einer Runde auch ohne Vorbereitung versuchen könnten”, erklärt Russell. Dennoch wollte das Team nicht auf die Prep-Lap verzichten, weshalb Russell mit einer Runde zu viel Sprit an Bord unterwegs war. Ein kleines Detail, welches bei einem Abstand von neun Tausendsteln aber den Unterschied ausmachen kann. Nichtsdestotrotz war diese Runde für den WM-Zweiten alles andere als einfach. “Es gab an diesem gesamten Wochenende vor Q3 nicht eine Runde, mit der ich mit den Top 3 hätte fighten können”, so Russell. “Von der Poleposition wollen wir gar nicht erst reden.” So hat Hamilton seine allererste Ferrari-Pole erobert! | Qualifying F1 Mexiko 2026 Video wird geladen…
Alles in allem kann der Mercedes-Pilot aber nicht abschließend erklären, wieso ihm ausgerechnet diese eine Runde gelungen ist. “Ich würde liebend gerne wissen, wieso das geklappt hat, aber ich habe darauf keine Antwort.”
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Aufgrund seiner chaotischen Saison bleibt unklar, wie sich Russell im Grand Prix schlagen wird. “In der Rennpace dürfte zwischen den besten sieben oder acht Fahrern nur ein Zehntel oder so liegen”, erklärt Russell. “Kurve 1 wird daher entscheidend sein.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel-1-Newsticker
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Überholen auf dem höchstgelegenen Kurs der Saison gilt als große Herausforderung. Auch Fahrer wie Charles Leclerc stimmen dieser Perspektive zu und gehen davon aus, dass im Rennen eine Vorentscheidung fallen könnte. Des Weiteren spielen die Temperaturen eine wichtige Rolle.
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