Trotz Kritik am Klassiker: Max Verstappen lobt Monaco
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Vor dem Grand Prix von Monaco bekennt sich Max Verstappen eindeutig zum Rennen im Fürstentum. Trotz anhaltender Kritik betont der viermalige Weltmeister: “So war es eigentlich schon immer.” Getty Images North America Max Verstappen spricht vor dem Monaco-Wochenende positiv über den Event
“Aber bis vor 15 Jahren gab es kein Social Media”, erklärt der Red-Bull-Pilot in der offiziellen Pressekonferenz am Donnerstag. “Jetzt kann jeder mit einem Handy oder Laptop sich online beschweren, während du dich davor nur zu Hause oder bei deiner Familie beschweren konntest. Heutzutage schreibt man mehr darüber, während man sich früher zu Hause beschwert hat.” Auf die Frage, ob sich Verstappen darauf freut, mit den neuen Autos auf dem Stadtkurs zu fahren und ob es sich um ihren bislang besten Auftritt handeln könnte, antwortet der 28-Jährige:
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“Vielleicht. Ich glaube, es wird durch die [schmaleren Räder] vermutlich etwas besser, und bei niedrigen Geschwindigkeiten sind sie etwas wendiger. Aber gleichzeitig kommt hier die Fahrbarkeit zum Tragen. Und ich finde, diese hat im Vergleich zu den letztjährigen Autos einen Schritt schlechter.” Die Frage, ob sich Verstappen auf die Qualifying-Runde am Samstag freut, beantwortet der Red-Bull-Pilot folgendermaßen: “Es ist immer noch ein Highlight am Wochenende, gerade dann, wenn du wirklich abliefern musst. Wir werden natürlich versuchen, unser Bestes zu geben.” In der Pressekonferenz betont Verstappen zudem, dass er noch einen anderen, viel persönlicheren Bezug zu Monaco hat: “Monaco ist mein Zuhause”, erklärt er. “Das überstrahlt alles am Rennen selbst. Ich liebe es, hier zu wohnen. Es ist wirklich sicher, die Menschen sind freundlich und es ist gut für Kinder. Der Grand Prix ist da ehrlich gesagt nur ein Bonus.” “Natürlich ist das immer ein abgefahrenes Wochenende, und ich genieße es. Etwas hektisch, aber gleichzeitig wirklich toll. Meine erste Erinnerung hier? Ich bin mit meinem Kopf gegen eine Leitplanke gestoßen. Vermutlich keine allzu schöne Erinnerung, aber es ist wirklich cool, hier Rennen zu fahren.” “Zum ersten Mal bin ich hier in der Formel 1 gefahren”, erzählt Verstappen. “Das war gleich ein riesiger Schritt.” Video wird geladen…
Esteban Ocon und Alexander Albon blicken ähnlich auf das Rennwochenende von Monaco. So erklärt Ocon beispielsweise: “Ich hab mir ein Video angeschaut, in dem Lewis sich den ersten Grand Prix von Monaco ansieht. Es ist, mitsamt den Änderungen der Stadt, fast dasselbe Layout. Wir wissen, wie es hier läuft, es war hier schon immer so.”
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“Überholen war hier nie einfach”, fährt Ocon fort. “Und wenn hier jemand überholt, dann ist er Gott. Wenn er einen Unfall baut, dann ist es ein Desaster, aber dann hat er es zumindest versucht.” “Du gehst das Wochenende ganz anders an. Du musst wirklich 100 Prozent geben. Das musst du zwar immer, aber [hier] ist das noch viel wichtiger.”
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Zusammengefasst betont Ocon: “Das ist die Schönheit von Monaco, Punkt. Das ist die Schönheit der Formel 1. Es ist ein anderer Kompromiss als sonst.” Der Diamanten-Unfall von Jaguar in Monaco 2004
Albon stimmt seinem Kollegen zu und ergänzt: “Solange Leute es als das annehmen, was es ist, muss nicht jedes Rennen nur um den Sonntag drehen.” “Die Art und Weise, wie sich die Wochenenden hin zum Samstag und dem Qualifying aufbauen, ist durchaus schön. Einige Dinge könnte man in Zukunft hoffentlich ändern, um das Überholen auf dem Kurs zu vereinfachen.”
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“Aber wie in jedem Sport, egal ob bei Tennis-Turnieren mit verschiedenen Bedingungen oder was auch immer, wird es immer einen Event geben, der ganz besonders hervorsticht. Und ich glaube, zumindest glaube ich das als Fahrer, wir sehen genau das am Samstag. Das macht Monaco so besonders.”
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