“Überholverbot” in Mexiko: Lewis Hamilton fordert FIA zum Handeln auf
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Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton und McLaren-Fahrer Lando Norris haben nach dem Grand Prix von Mexiko-Stadt 2026 Kritik geübt an den aktuellen Antriebseinstellungen der Formel 1. Hintergrund der Kritik ist eine Besonderheit des Formel-1-Antriebsreglements 2026: Die FIA kann die elektrische Leistungsabgabe der Hybridmotoren abhängig von der Geschwindigkeit begrenzen. LAT Images Ranfahren ja, überholen nein: Die schwierige Ausgangslage in Mexiko-Stadt 2026
In Mexiko wurde die Leistung des Elektromotors bei hohen Geschwindigkeiten schrittweise reduziert, bis keine elektrische Unterstützung mehr zur Verfügung stand. Das begrenzte die erreichbaren Höchstgeschwindigkeiten, erschwerte aber auch Überholmanöver: Selbst im Windschatten konnten die Verfolger ihren Geschwindigkeitsvorteil nicht vollständig ausspielen. Deshalb war Hamilton klar, dass sein Rennen “gelaufen” war, nachdem ihn Max Verstappen noch in der Startphase überholt hatte. Denn: “Hier kann man nicht überholen.” Hamilton erkennt “unsinnige Begrenzungen” in der Formel 1 Hamilton sagte: “Die FIA muss sich das anschauen, denn das ist einfach ziemlich schlecht. Wir kommen am Ende der Geraden in diese Begrenzung, durch die man eine bestimmte Geschwindigkeit nicht überschreiten kann. Deshalb fahren alle einfach hintereinander her. Das ist wirklich das Dümmste überhaupt.”
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Denn unter diesen Voraussetzungen besteht laut Hamilton keine Chance für eine Attacke, selbst der Windschatten-Effekt verpufft. “Man sollte diese Grenze überschreiten dürfen, um überhaupt eine Überholmöglichkeit zu haben”, sagte Hamilton. “Der Motor könnte schneller fahren, doch es gibt einfach diese unsinnigen Begrenzungen.” Video wird geladen…
Hamilton ging mit seiner Kritik sogar noch einen Schritt weiter und bezeichnete die aktuellen Regeln als die “wahrscheinlich schlechteste Motorprofil-Einstellung, die es jemals gab in der Formel 1”. Sie sorge für “nicht gerade gutes Racing”, sondern verhindere Zweikämpfe. Norris meint: Die Formel 1 muss schneller sein als ein Motorrad Norris sah das ähnlich. Auch er bezeichnete die Begrenzung als das “Hauptproblem beim Überholen” in Mexiko. “Es spielt damit keine Rolle, ob man zwei Zehntel hinter einem anderen Fahrer aus der Kurve kommt: Man fährt einfach in die Begrenzung, und der andere hat dieselbe Begrenzung. Dann kann man nichts machen”, erklärte Norris. Sein Fazit: “Das macht das Racing irgendwie kaputt. Und das ist etwas, das sie für die nächste Saison verbessern müssen. Vor allem, wenn Motorräder [in der MotoGP] 370 km/h erreichen, obwohl man dort nicht einmal einen Sicherheitsgurt oder Ähnliches hat. Wir sollten problemlos schneller fahren können als ein Motorrad.” Laut Norris liegt die Lösung auf der Hand: “Man muss einfach die Begrenzung höher setzen. So einfach ist das.” Alles Weitere werde sich unter den 2027 leicht angepassten Formel-1-Antriebsregeln nicht verändern: “Wir werden weiterhin dieselben Höchstgeschwindigkeiten erreichen, wenn wir den Geradeaus-Modus nutzen, und nächstes Jahr haben wir dieselbe Leistung”, sagte Norris. Oder muss die Strecke in Mexiko umgebaut werden? Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
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Müssen der Automobil-Weltverband (FIA) und die Formel 1 also noch ganz andere Maßnahmen ergreifen? Hamilton sagte: “Vielleicht könnte man etwas an der Strecke machen, damit wir etwas besseres Racing bekommen. Ich weiß nicht, ob sie die letzte Kurve verändern müssen, weil sie so schnell ist. Und wenn alle den Geradeaus-Modus nutzen, nimmt das jede Möglichkeit zu einem Überholmanöver.”
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