Verstappen 2026 noch ohne Sieg: Marc Surer erklärt, was ihm “verloren” geht
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Es ist eine Statistik, an die man sich erst einmal gewöhnen muss: Max Verstappen hat 2026 noch keinen einzigen Grand Prix gewonnen. Seit seinem Wechsel zu Red Bull Racing im Jahr 2016 gab es keine Saison, in der der Niederländer am Ende des Jahres ohne zumindest einen Sieg dastand. Getty/circuitpics.de (KI-bearbeitet) Marc Surer traut Max Verstappen in der Saison 2026 schon noch einen Sieg zu
Ob diese Serie tatsächlich reißen wird? Marc Surer glaubt nicht daran: “Ich glaube an Max, also der wird schon noch ein Rennen gewinnen. Vielleicht regnet es ja auch mal”, sagt der ehemalige Formel-1-Pilot in einem aktuellen Video-Interview auf dem YouTube-Kanal von . Für Surer steht außer Frage, dass Verstappen eine Chance nutzen kann, sobald Red Bull ihm das entsprechende Material zur Verfügung stellt: “Gib ihm ein halbwegs konkurrenzfähiges Auto, und er fährt vorne mit und wird das auch umsetzen, wenn er die Chance bekommt.” Ist Verstappen 2026 nicht mehr ganz der Alte? Auffällig ist allerdings, dass Verstappens Teamkollegen 2026 zeitweise näher an ihm dran sind, als man das aus vergangenen Jahren gewohnt war. Surer hält es einerseits für “logisch”, dass ein Fahrer auf Platz 5 oder 6 möglicherweise nicht permanent “auf diesem letzten Drücker unterwegs ist”, wenn er weiß, dass es ohnehin nicht um den Sieg geht. Sobald Verstappen wieder um die ersten drei Positionen kämpfe, werde man “den alten Max” sehen. Video wird geladen…
Doch Surer hat noch eine andere Erklärung – und die betrifft ausgerechnet eine der Fähigkeiten, mit denen Verstappen in der Vergangenheit den Unterschied machen konnte: “Er kann seine Fähigkeiten nicht mehr so ausspielen”, sagt er. Bei den Ground-Effect-Autos habe Verstappen Kurven teilweise mit einer Geschwindigkeit attackiert, bei der er selbst an der Strecke gedacht habe: “Er schafft die Kurve nie.” Und Verstappen habe sie trotzdem geschafft. Surer über Verstappen: “Da geht was verloren bei ihm” Mit den 2026er-Autos sei genau diese Qualität schwieriger einzusetzen. Der Grund ist nach Surers Einschätzung unter anderem das Energiemanagement der neuen Powerunits: “Jetzt muss er diese blöde Batterie laden”, sagt er. Dadurch komme Verstappen teilweise mit weniger Geschwindigkeit an einer Kurve an, statt seine außergewöhnlichen Fähigkeiten beim Anbremsen und Kurveneingang auszuspielen. “Ich glaube, da geht was verloren bei ihm”, lautet Surers Fazit.
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Surer spricht dabei auch vom sogenannten Superclipping: Das notwendige Energiemanagement verhindere, dass ein Fahrer mit maximaler Geschwindigkeit auf eine Kurve zufahren und erst im letzten Moment bremsen könne. “Da macht der Max den Unterschied”, glaubt er. Das bedeutet für Surer ausdrücklich nicht, dass Verstappen diese Fähigkeiten verloren hätte. Auf schnellen und anspruchsvollen Strecken zeige sich weiterhin, was ihn auszeichnet: “Ich glaube, das beweist, dass Max eben immer noch diese Fähigkeit hat, etwas besser zu machen oder auch mehr zu riskieren und es trotzdem unter Kontrolle zu haben”, erklärt er. Gerade dort könne Verstappen auch wieder einen deutlicheren Unterschied zu seinen Teamkollegen herstellen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Auto
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Warum Marc Surer das aktuelle Reglement für Verstappens Fahrstil problematisch findet, welche Rolle Batterie und Superclipping dabei spielen und wie er Verstappens bisherige Saison insgesamt bewertet, erklärt er ausführlich im aktuellen Video-Interview auf dem YouTube-Kanal von (18 Minuten). (Kanal jetzt kostenlos abonnieren und kein neues Formel-1-Video verpassen!)
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