Verstappen, Mercedes und Piastri: Die Schlüsselfaktoren der “Silly Season”
| . | . | . |
Der Beginn des Sommers markiert traditionell den Zeitpunkt, an dem sich die Aufmerksamkeit in der Formel 1 allmählich auf den Fahrermarkt des kommenden Jahres richtet – die sogenannte “Silly Season” in der Königsklasse. circuitpics.de Für welches Team fährt Max Verstappen 2027?
Ferrari und Charles Leclerc sind diesem Prozess bereits vor dem Großen Preis von Monaco zuvorgekommen, indem sie ihre Zusammenarbeit verlängert haben. Die genaue Laufzeit des Vertrags wurde nicht offengelegt, Ferrari bestätigte jedoch, dass es sich um eine mehrjährige Vereinbarung handelt. Damit ist der Monegasse vom Markt, doch es bleiben noch viele offene Puzzleteile, die in den kommenden Monaten zusammengefügt werden müssen. Und genau wie im vergangenen Jahr dreht sich ein entscheidender Teil dieses Puzzles um Max Verstappen.
//jseAo3c(“Rect”);
In Monaco machte Verstappen deutlich, dass er derzeit überhaupt nicht über einen neuen Vertrag nachdenkt. Er möchte aus zwei Gründen lieber abwarten: erstens, ob er überhaupt über das nächste Jahr hinaus in der Formel 1 bleiben will, und zweitens, welches Team ihm die besten Chancen auf ein konkurrenzfähiges Paket und ein gutes Umfeld bietet. “Ich habe schon länger keinen neuen Vertrag unterschrieben, aber das ist normal. Ein neuer Vertrag ist im Moment absolut nicht meine größte Sorge. Ich habe noch zwei Jahre übrig”, erinnert er. Darauf angesprochen, dass Red Bull ihn möglicherweise über 2028 hinaus binden wolle, antwortet Verstappen: “Ich muss zuerst für mich selbst entscheiden, ob ich über 2028 hinaus weitermachen will. Deshalb habe ich es überhaupt nicht eilig. Sonst hätte ich längst einen Vertrag bis 2040 unterschrieben”, so Verstappen lachend. Was den ersten Schritt betrifft, ob Verstappen überhaupt in der Formel 1 bleiben möchte, äußerte er sich in Kanada positiv über die “grundsätzliche Einigung”, das Verhältnis zwischen Verbrennungsmotor und elektrischer Leistung auf 60:40 zu ändern. Verstappen sagte, ein solcher Schritt würde “definitiv helfen”, ihn in der Formel 1 zu halten. Die politische Realität hinter den Kulissen hat sich jedoch als deutlich komplizierter erwiesen. Die Vertragslaufzeiten der aktuellen Formel-1-Fahrer
Mehrere Hersteller lehnen Teile des Vorschlags aus unterschiedlichen Gründen ab, von Ferraris Fokus auf ADUO bis hin zu Audis Kostenbedenken, weshalb die Gespräche über einen Kompromiss hinter verschlossenen Türen weiterlaufen.
//jseAo3c(“Rect”);
Das ist ein wichtiger Faktor für Verstappens Zukunft, auch wenn es angesichts der aktuellen Lage sehr wahrscheinlich erscheint, dass er bleibt. Genau aus diesem Grund wollte sich der Niederländer auf Nachfrage in Monaco auch nicht zum politischen Prozess äußern. “Warten wir ab, was dabei herauskommt. Ich habe alles dazu gesagt, was ich sagen wollte. Jetzt liegt es an FIA und FOM, gemeinsam eine Entscheidung zu treffen. Und ich hoffe, sie treffen die richtige Entscheidung für den Sport”, so Verstappen. Auf die Frage, ob der FIA bewusst sei, dass dies für ihn ein Dealbreaker sein könnte, lacht der viermalige Weltmeister: “Nun, ich denke, sie lesen auch eure Artikel. Ich hatte grundsätzlich immer eine gute Kommunikation mit ihnen, also hoffe ich, dass am Ende das Richtige dabei herauskommt.” Red Bull hofft auf ein Bekenntnis – aber Verstappen hat Zeit Angenommen, der endgültige Kompromiss ist für Verstappen akzeptabel, stellt sich dann die Frage, in welchen Farben er im kommenden Jahr fahren wird. Red Bull hat wiederholt Zuversicht geäußert, dass Verstappen auch in der nächsten Saison beim Team aus Milton Keynes bleiben wird.
//jseAo3c(“Rect”);
Das liegt zum einen daran, dass dort ein Umfeld um ihn herum aufgebaut wurde, zum anderen an der Freiheit, die Red Bull ihm außerhalb der Formel 1 bietet, etwa Starts auf dem Nürburgring oder die freie Wahl des GT3-Herstellers. Verstappen hat mehrfach betont, dass diese Freiheit für seine Langstreckenambitionen absolut entscheidend ist und er mit keinem anderen Team überhaupt Gespräche führen würde, wenn dies nicht möglich wäre.
//jseAo3c(“Rect”);
Im vergangenen Jahr spielten zudem zwei weitere Faktoren eine Rolle für seine Treue zu Red Bull. Der erste waren logischerweise die Ausstiegsklauseln in seinem Vertrag. Nach dem Großen Preis von Belgien 2025 war klar, dass Verstappen vor der Sommerpause unter den Top 3 der Gesamtwertung liegen würde, sodass er die Klausel für 2026 nicht ziehen konnte. Zweitens hatte Red Bull gerade Christian Horner entlassen und durch Laurent Mekies ersetzt – ein Schritt, den Verstappen positiv bewertete. Mit Mekies gibt es seitdem eine gute Zusammenarbeit. Politisch wäre es nahezu unmöglich gewesen, nur wenige Wochen nach diesem Wechsel an der Spitze zu gehen, weshalb Verstappen im vergangenen Jahr in Ungarn erklärte, er wäre unabhängig von den Vertragsklauseln bei Red Bull geblieben.
//jseAo3c(“Rect”);
In diesem Jahr könnte die Situation theoretisch anders sein. Verstappen liegt aktuell auf Rang sieben in der Weltmeisterschaft, wodurch sich bei den Klauseln potenziell andere Möglichkeiten ergeben als noch vor einem Jahr. Irres Duell um Monaco-Pole: Antonelli mit Meisterleistung! Video wird geladen…
Red Bull hofft, dass Verstappen sich vorher öffentlich zum Team bekennt, auch um eine erneute Saga wie im vergangenen Jahr zu vermeiden, und weil man sich der vertraglichen Situation bewusst ist. Aus Verstappens Sicht gibt es jedoch keinen Grund, jetzt eine solche Aussage zu treffen. Für ihn könnte es sinnvoller sein, abzuwarten, sowohl hinsichtlich der FIA-Entscheidungen als auch zur Bewertung der Konkurrenzfähigkeit, etwa bei Rivalen wie Mercedes und McLaren.
//jseAo3c(“Rect”);
Wie im vergangenen Jahr muss Red Bull zeigen, dass man einen schwierigen Saisonstart noch in eine erfolgreiche Saison verwandeln kann. Das Update-Paket in Miami war ein positiver erster Schritt, doch Verstappen und das Team wollen mehr sehen. Monaco verlief überraschend gut, doch der Niederländer betonte, dass Barcelona mit mehreren schnellen Kurven der eigentliche Gradmesser sein wird. Die Saison 2026 wird vor allem eine Entwicklungsschlacht sein, sowohl beim Chassis als auch bei der Powerunit dank ADUO. Daher ist es für Verstappen am sinnvollsten, mit einer öffentlichen Festlegung zu warten. Das bringt zwangsläufig die üblichen Spekulationen über Teams wie Mercedes zurück. George Russell hat zwar einen Vertrag und betonte in der Aprilpause, dass er im nächsten Jahr bei Mercedes bleiben werde. Doch Verträge sind in der Formel 1 allein nie entscheidend. Die Leistung spielt immer eine zentrale Rolle. Ferrari hat möglichen Dominoeffekten vorgegriffen Damit deutet sich erneut an, dass Verstappen die Schlüsselrolle in der kommenden “Silly Season” spielen wird. Sollte er eines Tages wechseln, braucht Red Bull logischerweise eine Liste potenzieller Ersatzfahrer.
//jseAo3c(“Rect”);
Charles Leclerc und Oscar Piastri wären dabei naheliegende Optionen, wobei Ersterer nach Ferraris Ankündigung vor Monaco definitiv nicht mehr verfügbar ist. Piastri reagierte geschickt auf frühere Berichte, die ihn mit Red Bull in Verbindung brachten. Er sei sehr glücklich bei McLaren, fühle sich aber durch das Interesse anderer Teams geehrt – auch im Hinblick auf seinen Marktwert.
//jseAo3c(“Rect”);
Auch der Australier hat einen Vertrag für die kommenden Jahre, doch wie bei allen Fahrern im Feld enthalten diese entsprechende Klauseln. Damit liegt der Ball zunächst bei der FIA und anschließend bei Verstappen. Ein Wechsel des Niederländers würde einen Dominoeffekt im Fahrermarkt auslösen. Bleibt er hingegen bei Red Bull, könnte es an der Spitze des Feldes relativ ruhig bleiben – so wie im vergangenen Jahr. Ferrari hat sich zumindest bereits für alle Szenarien positioniert. Mit der Verlängerung von Leclerc hat das Team seinen Eckpfeiler für die Zukunft gesichert, während Lewis Hamilton klargestellt hat, dass er “bleiben will” – trotz anhaltender Spekulationen.
//jseAo3c(“Rect”);
Und selbst wenn sich daran etwas ändern sollte, hat die Scuderia mit Oliver Bearman bereits einen Nachfolger in der Hinterhand. Ferrari ist somit gut aufgestellt, egal was passiert. Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Monaco
Formel-1-Liveticker: Das Rennen in Monaco live!
Motorrad
MotoGP-Liveticker Ungarn: Die Rennen aller Klassen am Sonntag
Formelsport
IndyCar St. Louis: Schumacher bester Rookie im Qualifying – Palou auf Pole
Formel 1
Verstappen, Mercedes und Piastri: Die Schlüsselfaktoren der “Silly Season”
Ob es anderswo Bewegung geben wird, scheint – genau wie vor zwölf Monaten – maßgeblich von einer Person abzuhängen. Red Bull hätte gerne eine Zusage von dieser Person, doch Verstappen hat keinen Grund dazu und ist gut beraten, bis später im Sommer zu warten.
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.





