Verstappen sauer: Falsche Reifenwahl, zu wenig Pace und Funkprobleme

Verstappen sauer: Falsche Reifenwahl, zu wenig Pace und Funkprobleme

 

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Max Verstappen hat den dritten Platz beim Formel-1-Grand-Prix der USA in Austin mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Der Red-Bull-Pilot bemängelte die Reifenwahl, eine schwankende Leistung der Antriebseinheit und einen langsamen Boxenstopp. Auch die wiederkehrenden Funkprobleme sorgten für Ärger. Aus seiner Sicht lief an diesem Sonntag zu vieles schief.  LAT Images Max Verstappen ärgert sich über den dritten Platz in Austin

“Es war ziemlich frustrierend, um ehrlich zu sein. Es war einfach kein gutes Rennen für uns”, sagte Verstappen in der Pressekonferenz. Besonders die weicheren Reifenmischungen hätten nicht wie erhofft funktioniert. Red Bull habe außerdem zu spät erkannt, dass die härteren Reifen deutlich mehr Grip boten. “Rückblickend ist es natürlich leicht, das zu sagen, aber aus irgendeinem Grund funktionierten die weicheren Mischungen heute nicht besonders gut. Auch die Reihenfolge, in der wir unsere Reifen eingesetzt haben, war falsch”, erklärt der Niederländer.
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“Wir haben wahrscheinlich zu sehr an unserer Überzeugung aus den vergangenen beiden Rennen festgehalten, in denen die weicheren Reifen am schnellsten waren. Hier hat das eindeutig nicht funktioniert.” Verstappen kritisiert inkonstante Antriebseinheit Neben der Reifenstrategie macht Verstappen auch technische Probleme für das schwache Rennen verantwortlich. Die Antriebseinheit habe sich in den Kurven von Runde zu Runde unterschiedlich verhalten. Dadurch sei es schwierig gewesen, einen Rhythmus zu finden und konstant zu fahren. “Es gab zu viele Probleme mit der Antriebseinheit. Ihr Verhalten war in den Kurven extrem inkonstant – in jeder Runde und in jeder Kurve anders”, schildert Verstappen. “So kann man keinen Rhythmus und keine Konstanz im Auto aufbauen.” Die F1-Show zum Grand Prix der USA | Rennen Sonntag F1 Austin 2026 Video wird geladen…  

Zusätzlich kostete ein langsamer Boxenstopp wertvolle Zeit. Im engen Kampf um Platz zwei sei das besonders schmerzhaft gewesen. Verstappen glaubt deshalb, dass Red Bull das Potenzial des Autos in Austin nicht ausgeschöpft hat. Mit einer besseren Reifenentscheidung wäre möglicherweise mehr als Rang drei möglich gewesen. “Heute haben wir bei Weitem nicht alles herausgeholt”, sagt er. “Die Probleme helfen natürlich nicht, aber auch unsere Strategie und die Reifenwahl waren einfach nicht gut. Wir müssen analysieren, warum die Reifen nicht wie erwartet funktioniert haben und weshalb die anderen Mischungen besser waren.” “Vielleicht sollten wir in Zeichensprache kommunizieren” Für zusätzlichen Ärger sorgten erneut Schwierigkeiten beim Funk. Auf die Frage, wie frustrierend das angesichts eines weiteren Vorfalls sei, stellt Verstappen klar, dass es keineswegs erst das zweite Mal in dieser Saison gewesen sei.
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“Es ist nicht das zweite Mal. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft das dieses Jahr schon passiert ist”, sagt der Red-Bull-Pilot. “Vielleicht sollten wir einfach anfangen, in Zeichensprache zu kommunizieren. Das ist wahrscheinlich sogar billiger.” Anschließend legt er nach: “Es ist eine Katastrophe. Wirklich eine Katastrophe. Um ehrlich zu sein, ist das extrem frustrierend.” Trotz aller Probleme gelang Verstappen der Sprung aufs Podium. Dabei half ihm möglicherweise auch das virtuelle Safety-Car gegen Rennende. “Wir haben es trotzdem aufs Podium geschafft, vielleicht mit etwas Glück durch das VSC am Ende. Aber das nehme ich mit”, sagt er. Mekies: “Kimi war heute einfach schneller” Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies räumt bei Sky ein, dass der Rennsieg außer Reichweite lag. Mercedes-Pilot Kimi Antonelli sei an diesem Tag schlicht zu schnell gewesen. Gleichzeitig habe Red Bull im Vergleich zu den vorherigen Rennen an Leistung eingebüßt.
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“Es war ein hartes Rennen. Zunächst einmal muss man sagen, dass Kimi heute einfach schneller war. Ihn zu jagen, war für uns unmöglich”, erklärt Mekies. “Trotzdem haben wir im Vergleich zu unseren Leistungen am restlichen Wochenende etwas verloren.” Die Probleme hätten nicht nur Zeit gekostet, sondern auch den Reifenverschleiß erhöht. Dadurch musste Red Bull schließlich den zweiten Platz an Charles Leclerc abgeben. “Wir hatten einige Probleme, die uns Pace gekostet und für zusätzlichen Reifenverschleiß gesorgt haben. Dadurch mussten wir den zweiten Platz an Charles Leclerc abgeben”, so Mekies. Meistgelesen in unserem Netzwerk GP USA
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Auch zur Besetzung des Kommandostands äußert sich Mekies. Tom Hart hatte dort die Verantwortung für Verstappens Seite übernommen. Der Teamchef lobt dessen Arbeit ausdrücklich und erklärt, dass Gianpiero Lambiase ihn im Hintergrund unterstützt habe. Gerade bei einem Rennen, das strategisch so schwierig zu managen gewesen sei, sei der erste Einsatz in dieser Rolle eine besondere Herausforderung.

 
Formel1.de 

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