Verstappen spricht Klartext: Was Red Bull längst über seine Zukunft weiß

Verstappen spricht Klartext: Was Red Bull längst über seine Zukunft weiß

 

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Obwohl sein Vertrag bei Red Bull noch bis Ende 2028 läuft, ist die Zukunft von Max Verstappen in der Formel 1 in den vergangenen Monaten erneut zu einem der wichtigsten Gesprächsthemen im Fahrerlager geworden. Und nachdem die Regeländerungen für 2027 und 2028 verabschiedet wurden, scheint Verstappen der Formel 1 länger erhalten zu bleiben. Offen ist nur, für welches Team er künftig fahren wird.  Speedpictures Red-Bull-Fahrer Max Verstappen im Interview in Spielberg 2026

Während des Rennwochenendes in Spielberg (den Grand Prix hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) machten Berichte über “informelle Gespräche” mit McLaren die Runde. Verstappen erklärte jedoch in seiner Medienrunde mit niederländischen Journalisten, dass er derartigen Spekulationen kaum Beachtung schenkt. “Das bedeutet mir nichts, und ich beschäftige mich auch nicht damit. Heutzutage ist alles sehr einfach. Mit KI kann man alles Mögliche zusammenbasteln und fälschen”, sagte Verstappen.
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Sein Manager Raymond Vermeulen hat mehrfach betont, dass die Absicht bestehe, Red Bull die Treue zu halten. Gegenüber der niederländischen Zeitung De Telegraaf erklärte er allerdings auch, Verstappen sei “nicht dafür geboren, im Mittelfeld zu fahren”. Mit Rang sieben in der Fahrer-Weltmeisterschaft entspricht das derzeit zumindest teilweise der Realität, weshalb sich die sportliche Situation des Teams verbessern muss. Verstappen stellt klar, dass sich Red Bull dessen bewusst ist. Video wird geladen…  

Auf die Frage, ob er bestimmte Ziele für den Rest der Saison habe oder konkrete Entwicklungen von Red Bull sehen wolle, um zu bleiben, antwortete er: “Sie wissen Bescheid, aber ich muss darüber nicht öffentlich sprechen.” Was kann Red Bull unter der Budgetobergrenze noch tun? Das in Österreich eingeführte Update-Paket spielt dabei eine wichtige Rolle. Bereits am Medientag in Spielberg bezeichnete Verstappen die Neuerungen als “entscheidend”, damit das Team einen Schritt nach vorne machen könne. Nach dem Qualifying fiel seine erste Einschätzung vorsichtig positiv aus, auch wenn an den neuen Komponenten noch Feinarbeit nötig sei. Verstappen sagte: “Die meisten Updates haben gut funktioniert. Es gibt ein paar Dinge, die wir uns noch genauer anschauen müssen, um zu sehen, ob wir sie verbessern können.” “Insgesamt war es etwas besser, wobei dies natürlich eine sehr kurze Runde ist. Dadurch sind die Abstände automatisch geringer. Wir liegen aber immer noch zurück, deshalb müssen wir die kommenden Rennen abwarten, um ein vollständigeres Bild zu bekommen.”
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Teamchef Laurent Mekies und Technikchef Pierre Wache erklärten beide, dass Red Bull weiterhin Erkenntnisse über das neue Paket sammle. Das erkläre auch die schwierige Suche nach einer passenden Fahrzeugbalance am Freitag. Formel-1-Quiz
Max Verstappen begann die Saison 2020 mit welchem Teamkollegen?
Alexander Albon Sébastien Buemi Enrico Bertaggia Esteban Gutierrez Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern In einem Punkt herrscht Einigkeit: Das Österreich-Update allein reicht nicht aus. Es werden weitere Entwicklungsschritte notwendig sein. Nach einem großen Paket in Miami und einem weiteren in Spielberg stellt sich allerdings die Frage, wie viel Red Bull im Rahmen der Budgetobergrenze überhaupt noch investieren kann. “Da kommt noch mehr. Es gibt noch genug Möglichkeiten. Ansonsten müssen sie eben beim Catering sparen”, sagte Verstappen im Scherz – und spielte damit auf Red Bulls später festgestellten Verstoß gegen die Budgetobergrenze in der Saison 2021 an. Zwei Monate als Buddhist in Tibet Neben der reinen Performance, die für seine Zukunftsentscheidung eine wichtige Rolle spielt, ist Verstappen überzeugt, in dieser Saison auch besonders viel Pech gehabt zu haben.
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In Australien verunfallte er im Qualifying auf eine Weise, die er sich selbst nicht erklären konnte. In Monaco führte ein Problem mit der Antriebseinheit zu einem Ausfall. Zudem hat Red Bull inzwischen eingeräumt, dass ein technischer Defekt seinen Qualifying-Unfall in Österreich verursacht hat. “Das ganze Jahr passieren schon verrückte Dinge. Das ist nichts Neues für mich”, sagte Verstappen und fügte scherzend hinzu: “Ich glaube, am Ende des Jahres fahre ich nach Tibet. Dort verbringe ich zwei Monate, um als Buddhist vollkommen zur Ruhe zu kommen.”
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Ernsthaft sagte Verstappen: “Dieses Jahr war wegen all der unterschiedlichen Dinge unglaublich kompliziert. Man fährt aus der Box und das Auto bleibt einfach stehen. Solche Sachen eben. Meistens muss ich dann bis zehn zählen – oder eigentlich bis hundert.”

 
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