Warum der Monaco-GP 2026 für Pierre Gasly besonders schmerzhaft war

Warum der Monaco-GP 2026 für Pierre Gasly besonders schmerzhaft war

 

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Pierre Gasly ist beim Großen Preis von Monaco ein starkes Rennen gefahren, das er eigentlich auf dem dritten Platz beendet hatte. Die beiden Fünf-Sekunden-Strafen wegen einer angeblichen Überschreitung des Tempolimits in der Boxengasse warfen den Alpine-Piloten am Ende jedoch auf den siebten Rang (Ergebnis) zurück.  Sutton Images Pierre Gasly erlebte in Monaco den “härtesten Tag” seiner Formel-1-Karriere

Ein Resultat, das den Franzosen auch kurz vor dem Großen Preis von Barcelona (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) noch beschäftigt. “Ich denke, man kann sagen, dass das der härteste Tag war, den ich jemals in der Formel 1 und in meiner sportlichen Karriere erlebt habe”, wird Gasly deutlich. “Ich spreche dabei rein aus sportlicher Sicht, nicht von 2019 mit Anthoine [Hubert] und allem, was damals passiert ist”, erinnert der Alpine-Pilot an den tödlichen Unfall seines Landsmanns beim Formel-2-Rennen in Belgien. “Rein sportlich war das definitiv am schwersten zu verkraften, weil wir eine extrem starke Leistung gezeigt haben.”
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“Als Kind bin ich mit der Formel 1 aufgewachsen”, ergänzt der 30-Jährige, der seit 2017 in der Königsklasse startet. “Der legendäre Grand Prix von Monaco hatte für mich als Franzosen immer eine besondere Bedeutung. Und ich hatte bislang nie die Chance, dort auf dem Podium zu stehen.” Alpine hat eigentlich kein Auto für das Podium Die Tatsache, dass Alpine aktuell kein Auto hat, mit dem regelmäßig Podestplätze möglich sind, erschwert die Umstände zusätzlich. “Wenn man ein Auto fährt, mit dem man jedes zweite Wochenende aufs Podium fahren kann, ist die Situation etwas anders”, sagt Gasly.  LAT Images Pierre Gasly kam beim Großen Preis von Monaco als Dritter ins Ziel

“In meiner Karriere hatte ich bislang noch nie ein solches Auto. Deshalb weiß ich, dass sich solche Chancen vielleicht nur einmal im Jahr, vielleicht sogar nur alle zwei Jahre ergeben. Vielleicht auch zwei- oder dreimal pro Saison. Aber wenn die Gelegenheit da ist, möchte ich derjenige sein, der sie nutzt.” In mehr als 180 Formel-1-Rennen stand der Franzose bislang nur fünfmal auf dem Podium. Ausgerechnet beim Klassiker in Monaco hätte nun sein sechster Podestplatz folgen können. “Und das war ein besonderer Ort mit einem besonderen Ergebnis”, meint der Alpine-Pilot. “Deshalb war es definitiv der schwierigste Moment.” Pierre Gasly gibt zu: “Ich hatte einiges zu verarbeiten” Trotz des enttäuschenden Ausgangs ist Gasly weiterhin stolz auf die Leistung seines Teams in Monaco. “Leistungstechnisch haben wir mit dem Team alles perfekt umgesetzt”, lobt der 30-Jährige. “Das Qualifying war stark, der Start ebenfalls. Beim ersten Start konnte ich Lando Norris überholen, beim zweiten Isack Hadjar.” FIA gibt Tempo-Fehler zu: Monaco-Podium für Gasly? I Medientag F1 Barcelona 2026 Video wird geladen…  

“Was die Performance angeht, können wir sehr stolz darauf sein, was wir an diesem Wochenende erreicht haben.” Gasly räumt allerdings ein, dass die Ereignisse von Monaco in den letzten Tagen an ihm genagt und die Vorbereitung auf das nächste Rennen in Spanien deutlich erschwert haben. “Ich habe diese paar Tage definitiv gebraucht, um etwas runterzukommen”, gibt der Franzose zu. “Monaco ist ohnehin schon ein extrem intensives Wochenende – auf und neben der Strecke. Das Fahren kostet viel Energie, und man steht permanent unter Adrenalin.” “In Kombination mit der ganzen Situation war am Montag und Dienstag einiges zu verarbeiten. Inzwischen fühle ich mich aber wieder bereit, mich zu 100 Prozent auf das kommende Rennwochenende zu konzentrieren. Es gab viele Gespräche mit dem Team, mit den Anwälten und rund um unseren Fall.” Entscheidung über Gasly-Strafe wird am Freitag erwartet Die Entscheidung darüber, ob Gasly seinen Podestplatz möglicherweise zurückerhält, wird am Freitag erwartet. Der Antrag auf Überprüfung wurde am Donnerstag zugelassen. “Deshalb beschäftige ich mich immer noch intensiv mit dem, was passiert ist, und mit der gesamten Situation.”
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Doch unabhängig davon, ob die Strafe am Ende annulliert wird und der Franzose doch noch als Dritter gewertet wird: Die Erfahrung, beim Großen Preis von Monaco auf dem Podium zu stehen und Champagner zu verspritzen, wird Pierre Gasly letztlich trotzdem fehlen.

 
Formel1.de 

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