Warum die Monza-Pole von Alpine ein gutes Vorbild für Audi ist

Warum die Monza-Pole von Alpine ein gutes Vorbild für Audi ist

 

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Beim Großen Preis von Italien sorgte Pierre Gasly für die vielleicht größte Überraschung der bisherigen Formel-1-Saison 2026. Der Franzose stellte den Alpine in Monza auf den ersten Startplatz und sorgte damit für die erste Poleposition in diesem Jahr, die nicht an McLaren oder das Mercedes-Werksteam ging.  LAT Images Audi und Alpine kämpfen in diesem Jahr im Mittelfeld gegeneinander

Zwar konnte Gasly die Position im Rennen nicht halten und wurde am Sonntag “nur” Siebter. Trotzdem haben die anderen Mittelfeldteams natürlich ganz genau hingeschaut. “Wir konzentrieren uns in erster Linie auf unsere direkten Konkurrenten, also auf diejenigen, gegen die wir im Mittelfeld kämpfen”, erklärt Audi-Rennleiter Allan McNish. Und da müsse man “objektiv” sagen, dass Alpine am Monza-Samstag durchgehend schnell gewesen sei. “Es war nicht nur eine Runde in Q3. Sie waren durchweg sehr schnell. Daher war es keine große Überraschung, dass sie es in den letzten Abschnitt des Qualifyings geschafft haben”, so McNish.
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Während Audi selbst auf der Powerstrecke in Monza erwartungsgemäß zu kämpfen hatte, schaffte es Alpine mit beiden Autos in Q3. Dass Gasly dort dann aber sogar die Pole holte, überraschte auch McNish. “Ich glaube, sie waren es auch, und wahrscheinlich auch alle anderen”, betont er. Gaslys Pole sei vor allem deswegen beeindruckend gewesen, “weil er keinen großen Windschatten hatte”, erklärt McNish. Sorgen macht man sich bei Audi deswegen aber nicht. “Es zeigt einem lediglich, wie schnell sich die Dinge ändern und wie schnell sich Chancen ergeben”, betont McNish. In ungewohnten Farben: Formel-1-Stars bei fremden Teams

“Man muss als Team bereit sein, diese Chancen zu ergreifen, wenn sie sich bieten. Wenn sich so eine Gelegenheit bietet, muss man sie auch nutzen können. Und das ist, glaube ich, die Erkenntnis, die ich daraus gewonnen habe”, so der Audi-Rennleiter. “Und genau darüber haben wir zuhause gesprochen: Es gab eine Chance für Alpine, und die haben sie genutzt”, lobt McNish und erklärt, dass es für Audi das Ziel sein müsse, selbst in die Position zu kommen, um solche Ergebnisse zu erreichen. “Hoffentlich kommt irgendwann auch für uns der Zeitpunkt, dass wir dasselbe tun und profitieren können”, so McNish. Zuletzt war Audi in der Formel 1 ein regelmäßiger Top-10-Kandidat. In den vergangenen sechs Rennen schaffte man es fünfmal in die Punkte. Leer ging man in diesem Zeitraum lediglich in Monza aus. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Ab 2030 will Audi in der Lage sein, um den WM-Titel in der Königsklasse zu kämpfen. Auf dem Weg dahin soll es irgendwann auch die erste Pole und den ersten Sieg geben.

 
Formel1.de 

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