Warum Ferrari den Fokus noch nicht auf das Formula 1-Auto für 2027 verlagert

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Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur erklärt, dass sein Team den Formel-1-Rennwagen SF-26 trotz der schwindenden Titelchancen weiterentwickeln wird. Die Situation heute sei “nicht gleich wie vor zwölf Monaten”, sagte Vasseur. Denn damals machte der Reglementwechsel zur Saison 2026 eine komplette Neuentwicklung erforderlich.  LAT Images Charles Leclerc Ferrari SF-26 beim Formel-1-Qualifying in Madrid 2026

Vor der Saison 2027 ist das anders: “Was wir heute entwickeln, können wir zu 80 Prozent auch in das Projekt für nächstes Jahr übernehmen”, sagte Vasseur. “Wir werden daher weiterarbeiten – vielleicht aber an anderen Dingen und anderen Bereichen.” Der aktuelle Zwischenstand in der Fahrerwertung und in der Konstrukteurswertung sei nicht entscheidend, betonte Vasseur. Lewis Hamilton liegt nach seinem Ausfall im Grand Prix von Spanien bereits über 100 Punkte hinter WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli. Ferrari hat einen Rückstand von 145 Punkten auf Mercedes. Was für Ferrari jetzt wichtig ist – laut Frederic Vasseur Aber sieht sich Ferrari überhaupt noch im Titelkampf? Vasseur antwortete ausweichend: “Vor zwei oder drei Wochen habe ich gesagt, dass ich von Rennen zu Rennen denke. Daran hat sich nichts geändert.”
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Der Schlüssel für Ferrari könnte in der Qualifying-Performance liegen. Denn weder Hamilton noch Charles Leclerc haben sich an einem der vier Rennwochenenden seit der Sommerpause für die erste Startreihe qualifiziert. Die letzten 20 Ferrari-Fahrer auf dem Podium

In Zahlen ausgedrückt: Ihre durchschnittliche Startposition lag bei Platz fünf. Der Rückstand des SF-26 auf die Poleposition betrug im Schnitt 0,198 Sekunden. Damit lag Ferrari hinter McLaren und Mercedes, aber vor Red Bull. (Diese und weitere Statistik-Details in der Formel-1-Datenbank abrufen!) “Da müssen wir uns definitiv verbessern, denn im Rennen ist die Pace vorhanden”, sagte Vasseur. “In Zandvoort und Madrid lief es für uns ziemlich ähnlich: Wir waren schnell im Qualifying, haben aber beim letzten Versuch nicht alles zusammengebracht.” So entging Hamilton in Madrid eine bessere Ausgangslage. Das lässt laut Vasseur nur einen Schluss zu: Sein Team müsse sich besonders darauf konzentrieren, die Leistung im Qualifying kontinuierlich zu steigern. “Es geht weniger um die reine Qualifying-Pace. Es geht darum, welche Fortschritte man im Laufe der Session machen kann”, erklärte Vasseur. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Seine Analyse für Madrid: “Im ersten Versuch in Q3 waren wir dabei. Das Potenzial ist also vorhanden. Wir müssen nur alles im weiteren Verlauf besser aufeinander abstimmen.”

 
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