Wie Flavio Briatore die Formula 1 mit Donald Trump nach New York bringen wollte

Wie Flavio Briatore die Formula 1 mit Donald Trump nach New York bringen wollte

 

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Es ist kein Geheimnis, dass die Formel 1 bereits unter Bernie Ecclestone versuchte, in den USA Fuß zu fassen. Lange bevor Liberty Media die Königsklasse nach Miami und Las Vegas brachte, versuchte Ecclestone unter anderem, die Formel 1 nach New York zu bringen – mit einem prominenten Helfer.  Jakub Porzycki/NurPhoto via Getty Images Donald Trump besuchte die Formel 1 im Jahr 2024 beim Großen Preis von Miami

Gegenüber The Race hat Flavio Briatore mehr als ein Jahrzehnt später verraten, wie er den heutigen US-Präsidenten Donald Trump einst dazu bringen wollte, den damaligen Formel-1-Boss Ecclestone bei einem Grand Prix in New York zu unterstützen. Trump habe zwar “keine Ahnung von der Formel 1” gehabt, so Briatore. “Aber er ist ein großartiger Promoter. Damals organisierte er Boxkämpfe, er organisierte alles Mögliche in Las Vegas und so weiter und so fort”, erklärt der 76-Jährige.
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“Und ich habe Donald dazu gebracht, mit Bernie zu sprechen”, verrät er und erinnert sich: “Ich war in Donalds Büro. Wir haben ein Videogespräch mit Bernie geführt, um herauszufinden, wo in New York der beste Ort für das Rennen wäre.” “Donald sagte uns, dass New York aus einer Million Gründen sehr schwierig sei, aber New Jersey der richtige Ort wäre”, so Briatore. Ecclestone habe daraufhin “mit zwei oder drei verschiedenen Leuten” verhandelt, aber letztendlich sei der Plan nie umgesetzt worden, “weil der Kerl, der die Rennstrecke bauen wollte, in Konkurs gegangen ist.” Was verbindet Briatore und Trump? Doch wie kam es überhaupt zu dem Kontakt zwischen Trump und Briatore? Bereits vor Jahren verriet Briatore selbst im Podcast Beyond the Grid, dass er Trump schon Anfang der 1990er-Jahre erstmals getroffen hatte – und sogar fast für ihn gearbeitet hätte. Mitte der 2010er-Jahre kreuzten sich die Wege der beiden erneut, weil Briatore die Hauptrolle im italienischen Ableger der Reality-TV-Show “The Apprentice” übernahm, während Trump die gleiche Rolle im amerikanischen Original ausfüllte. “The Apprentice” brachte es in Italien lediglich auf zwei Staffeln in den Jahren 2012 und 2014, und in diesem Zeitraum kam es laut Briatore zum besagten Treffen mit Trump und Ecclestone. Die Formel 1 hatte Briatore zuvor 2009 nach dem “Crashgate”-Skandal verlassen müssen. Donald Trump und Flavio Briatore Video wird geladen…  

2024 kehrte er als Alpine-Berater in die Königsklasse zurück, doch zu einem Grand Prix in New York oder New Jersey kam es nie. “Bevor Liberty kam, galt die Formel 1 in Amerika eigentlich nicht als etwas Besonderes”, erklärt Briatore.
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“Man redete über NASCAR, über Indy[Car], über völlig andere Geschäftsmodelle. Und die Formel 1 wurde überhaupt nicht [thematisiert]. Als Liberty dann auf den Plan trat, änderte sich alles”, so Briatore. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formelsport
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Donald Trump hatte später lediglich noch einen ganz kleinen Berührungspunkt mit der Formel 1. Beim Miami-Grand-Prix 2024 war er als Gast von McLaren an der Rennstrecke.

 
Formel1.de 

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