“Wie Tag und Nacht”: Max Verstappen will Probleme im Auto verstehen
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Zum dritten Mal in Folge hat Max Verstappen in Brasilien eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt. Während er 2024 von Startplatz 17 aus siegte und im vergangenen Jahr aus der Boxengasse bis auf das Podest fuhr, beendete Verstappen den diesjährigen Großen Preis von Sao Paulo nach einem Start von Rang 21 auf dem zweiten Platz. LAT Images Im Mittelfeld ging es für Max Verstappen noch wie das Brezelbacken
Sein Start verlief allerdings nicht ganz nach Plan, wie Verstappen in der Pressekonferenz nach dem Rennen einräumt: “Um ehrlich zu sein, hatte ich eine sehr schlechte Reaktionszeit beim Losfahren, weil ich die Kupplung falsch gehalten habe. Ich musste blitzschnell reagieren und kam dann schlecht weg – das ging auf meine Kappe”, gibt der viermalige Weltmeister zu. “Danach hatte ich in den ersten drei Kurven ein bisschen Pech, wo es zu einem Stau kam: Drei oder vier Autos blockierten im Grunde den Weg, sodass ich nicht richtig überholen konnte. Lewis hatte da einen verdammt guten ersten Start, er konnte sich richtig gut durch diese Autos kämpfen. Ich war ein wenig enttäuscht, dass ich nicht denselben Boden gutmachen konnte.”
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Danach schnitt Verstappen jedoch wie das sprichwörtliche heiße Messer durch Butter durch das Feld und schaffte es bald darauf, auch an seinem WM-Rivalen von 2021 vorbeizuziehen. “Aber dann, innerhalb von zwei Runden, flog ich nur so an Autos vorbei – in gefühlt jeder Kurve. Wir hatten schätze ich viel mehr Grip als die meisten anderen im Mittelfeld. Ich weiß nicht mehr, in welcher Runde ich in den Top 10 war, aber es ging alles wahnsinnig schnell.” Auf Slicks war das Auto wie ausgewechselt Verstappen setzte seine Hatz Richtung Podium fort und schien phasenweise sogar eine echte Chance auf den Sieg zu haben. Nach dem ersten Boxenstopp verhielt sich der RB22 jedoch völlig anders, konstatiert der Niederländer nach Rennende: “Sobald ich auf Slicks gewechselt war, hatte ich in den Highspeed-Kurven ein extremes Maß an Übersteuern im Auto, was das Fahren unfassbar schwierig machte. “Wir müssen herausfinden, ob am Auto etwas kaputtgegangen ist, ob es einen gewissen Aerodynamik-Verlust gab oder was auch immer – denn das war nicht normal. Ich sitze hier natürlich sehr glücklich über den zweiten Platz, weiß aber gleichzeitig, dass mehr drin gewesen wäre, wenn das Auto in einem guten Zustand gewesen wäre.” “Leugnen lässt sich das nicht: Ich bin den Großteil des Rennen mit einem Auto gefahren, das nicht in Ordnung war.” Genau aus diesem Grund begutachtete Verstappen direkt nach dem Aussteigen sofort das Heck seines Autos, um nach eventuellen Beschädigungen zu suchen.
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Red Bull hatte bereits während des Rennens eingeräumt, in den Daten einen Verlust an Abtrieb an der Hinterachse zu erkennen – zu diesem Zeitpunkt wusste das Team unter der Leitung von Laurent Mekies jedoch noch nicht, ob oder wo sich der Niederländer einen Schaden zugezogen hatte. “Wir müssen verstehen, warum oder was am Auto schiefgelaufen ist, sobald wir auf Slicks gewechselt sind. Denn selbst als ich am Ende wieder auf Intermediates gewechselt bin, fuhr sich das Auto im Vergleich zu meinem ersten Stint wie Tag und Nacht. Das zeigt, dass da etwas nicht stimmt”, so Verstappen. Im nächsten Jahr gerne von weiter vorne starten! Dennoch war der Vorstoß von Platz 21 auf Rang zwei eine beeindruckende Leistung, die ihm obendrein die Auszeichnung als “Fahrer des Tages” einbrachte. Aufholjagden in Interlagos sind inzwischen fast zu einer Tradition geworden, doch Verstappen betont, dass er diese Tradition im kommenden Jahr gerne brechen und eine Startplatzstrafe in Sao Paulo idealerweise ein einziges Mal vermeiden würde. Die F1-Show zum Grand Prix von Brasilien | Sonntag F1 São Paulo 2026 Video wird geladen…
“Vielleicht würde ich nächstes Jahr gerne ein bisschen weiter vorne starten, anstatt von ganz hinten oder aus der Boxengasse ins Rennen zu gehen – aber das werden wir nächstes Jahr sehen”, sagt der aktuelle Vizeweltmeister.
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“Ich mag solche Rennen, aber lasst uns im nächsten Jahr einfach versuchen, etwas weiter vorne zu starten, bitte. Das wäre schon einmal großartig.”
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