Williams-Krise: Deshalb würde Montoya sogar die Saison 2027 opfern
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Juan Pablo Montoya sieht Williams in einer misslichen Lage: Um die gravierenden Defizite des 2026er-Boliden in den Griff zu bekommen, müsse das Team unter Umständen die Entwicklungsarbeit für die Saison 2027 hintenanstellen. Nach Ansicht des ehemaligen Formel-1-Piloten bleibt Williams kaum eine andere Wahl, als das Programm für das übernächste Jahr zu “opfern”, um die aktuellen Basisprobleme am Auto grundlegend zu lösen. LAT Images Alexander Albon und Carlos Sainz: Williams steckt tief in der Krise
Obwohl Williams das Jahr 2025 noch auf einem starken fünften Platz in der Konstrukteurswertung abschließen konnte, markierte die Einführung des neuen Reglements für 2026 den Beginn einer sportlichen Talfahrt. Dieser Negativtrend setzte sich auch beim Großen Preis von Österreich fort, bei dem Carlos Sainz und Alex Albon bereits im Q1 ausschieden und lediglich von den hinteren Startplätzen 17 und 18 ins Rennen gingen. Das eigentliche Rennen verlief für den Rennstall aus Grove ebenso enttäuschend: Während Sainz das Ziel aufgrund eines mutmaßlichen Defekts in der Elektrik nicht erreichte, kam Albon über einen 17. Platz nicht hinaus. Muss Williams “All-in” gehen? Im Rahmen einer Analyse für F1 TV nach dem Grand Prix fand Montoya deutliche Worte für die Krise seines Ex-Teams. Im Gespräch mit dem Moderator James Hinchcliffe äußerte er sich skeptisch zu den Erfolgsaussichten für das bevorstehende Heimrennen in Silverstone. Williams-Blockade: Sollten Teamtaktiken in Monaco verboten werden? Video wird geladen… Nach dem Großen Preis von Monaco analysiert Datenexperte Kevin Hermann die wichtigsten Zahlen des Rennwochenendes.
Laut Montoya könne Williams ohne technische Updates nicht zur Konkurrenz aufschließen, da alle anderen Teams sich kontinuierlich verbesserten. Er plädierte dafür, dass das Team “All-in” gehen müsse, um die bestehende Lücke zu schließen, selbst wenn dies zulasten der Entwicklung für das Folgejahr gehe.
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“Jeder bringt Upgrades, und ich habe das Gefühl, dass sie irgendwann sagen müssen: ‘Wir gehen All-in, finden es heraus, bringen Upgrades und opfern sogar das nächste Jahr, aber wir müssen herausfinden, wie wir diese Lücke schließen'”, so der Kolumbianer. Williams im Nimmersland “Und es tut mir leid für sie, denn sie versuchen es. Sie haben für dieses Jahr wirklich alles auf eine Karte gesetzt, und es hat nicht wirklich funktioniert. Aber sie haben alles Nötige vor Ort, um ein großartiges Top-Team zu sein.” “Ich glaube also nicht, dass sie so weit davon entfernt sind, wirklich erfolgreich zu sein. Als Fahrer, wenn man für sie fährt, ist es eines dieser Teams, bei denen man denkt: ‘Mann, wenn ich gehe, verpasse ich das vielleicht.‘” Meistgelesen in unserem Netzwerk Langstrecke
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Williams belegt derzeit mit elf Punkten den achten Platz in der Konstrukteurswertung, zehn Punkte hinter Haas auf dem siebten Platz und neun Punkte vor Audi auf dem neunten Platz. Der Große Preis von Großbritannien findet vom 3. bis 5. Juli in Silverstone statt, wo Williams die nächste Chance auf Punkte hat.
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