Zwischenbilanz: Warum Audi mit der ersten Saisonhälfte 2026 zufrieden ist

Zwischenbilanz: Warum Audi mit der ersten Saisonhälfte 2026 zufrieden ist

 

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“Ich bin glücklich”, sagt Audi-Renndirektor Allan McNish nach dem letzten Rennen vor der Formel-1-Sommerpause 2026. Beim Großen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring belegte Nico Hülkenberg Platz neun und holte damit das dritte Top-10-Ergebnis für Audi in Folge.  LAT Images Audi etablierte sich zuletzt als eines der schnellsten Teams im Mittelfeld

Das neue Werksteam verabschiedete sich damit auf einem Hoch in die mehrwöchige Formel-1-Pause. Hatte man zuvor siebenmal nacheinander die Punkte verpasst, läuft es seit dem Rennen in Silverstone, bei dem Gabriel Bortoleto Achter wurde, deutlich besser. “Wir haben noch viel zu verbessern”, weiß McNish. “Aber wir haben gerade Williams in der Konstrukteurswertung überholt”, betont der 56-Jährige auch. Da liegt Audi (12 Punkte) nun auf Rang acht vor Williams (11). Auch Haas (21) auf P7 kommt immer mehr in Schlagdistanz.
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Zudem erinnert McNish: “Wir haben regelmäßig den Einzug ins Q3 geschafft, wir haben regelmäßig Top-10-Platzierungen in den Rennen und Punkte geholt, und ich sehe an den Fortschritten, die wir als Team sowohl organisatorisch als auch technisch machen, dass wir tatsächlich noch stärker werden.” Aufwärtstrend wichtiger als reine Ergebnisse McNish selbst stieß nach dem Abgang von Teamchef Jonathan Wheatley im April als Renndirektor zum Team. Er habe in den vergangenen Monaten beobachtet, “dass wir uns als Team tatsächlich sehr weiterentwickelt haben, seit ich direkt mitwirke”, berichtet er. “Ich glaube, wir funktionieren als Team”, sagt McNish und erklärt, das Wichtigste seien für ihn gar nicht die reinen Ergebnisse, “sondern vielmehr das gute Gefühl, dass wir im Moment einfach immer stärker werden und uns in einem Aufwärtstrend befinden”, verrät er. Unnötiger Stopp: Hat Ferrari Hamiltons zweiten Platz verschenkt? Video wird geladen…  

“Es gibt Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen, wie zum Beispiel die Starts, was ja ziemlich offensichtlich ist. Aber letztendlich denke ich, dass das reine Tempo besser ist, als ich erwartet hatte”, so der dreimalige Sieger der 24 Stunden von Le Mans. “Ich hätte nicht gedacht, dass wir so schnell und konstant so schnell sein würden”, sagt er zufrieden. Tatsächlich brachte Audi in den vergangenen beiden Rennen jeweils ein Auto in Q3 und etablierte sich hinter den Racing Bulls an der Spitze des sogenannten Mittelfeldes. WM-Titel 2030? Audi aktuell im Plan Für McNish ist das punktuell ein Erfolg. Langfristig ist das aber natürlich nicht der Anspruch von Audi. “Der Abstand zu den vier Topteams ist groß”, weiß auch McNish. Und das offizielle Ziel von Audi ist es, bis 2030 in der Lage zu sein, um den WM-Titel zu kämpfen.
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“Wenn man jedoch bedenkt, dass wir in unserer Formel-1-Karriere erst elf Rennen absolviert haben, dann halte ich das eigentlich für eine recht gute Ausgangsposition”, betont McNish, dessen Fazit zur Sommerpause daher insgesamt positiv ausfällt. Die Audi-Meilensteine in der Formel 1

Auch Audi-Teamchef Mattia Binotto erklärte kürzlich: “Wir liegen im Zeitplan, den wir uns gesetzt haben, und gemessen an den bisher definierten Zielen entwickelt sich alles wie erwartet.” Beim Chassis sei Audi bereits jetzt “die viert- oder fünftstärkste Kraft” im Feld. Den größten Rückstand habe das ehemalige Sauber-Team aktuell noch beim Motor. “Ich wusste, dass wir mit einem gewissen Rückstand starten würden, weil wir komplett neues Know-how und neue Kompetenzen aufbauen mussten”, so Binotto.
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“Das ist ein langfristiges Projekt, und ich bin überzeugt, dass Audi innerhalb weniger Jahre über eine Powerunit auf Spitzenniveau verfügen wird”, gibt er sich optimistisch.

 
Formel1.de 

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