600 Kilometer in Silverstone: Bald auch Trainingseinsätze für Mini bei Alpine?
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Bekommt Formel-2-Pilot Gabriele Mini bald seine Einsatzchance in der Formel 1? Der Alpine-Junior durfte in dieser Woche bei Testfahrten in Silverstone in einem älteren Auto Erfahrung sammeln und spulte dabei mehr als 600 Kilometer ab. James Sutton (Getty Images) Gabriele Mini erlebt eine erfolgreiche Saison 2026
Die Erfahrung dürfte ihm auch für seine Einsätze im Simulator in Silverstone entgegenkommen, wo er sich die Arbeit mit dem Esten Paul Aron teilt, der Mini eines voraus hat: echte Einsätze in einem aktuellen Formel-1-Boliden. Im Gegensatz zu Mini durfte Aron 2026 nämlich bereits zwei Freie Trainings bestreiten – allerdings nicht für Alpine. In Barcelona saß er am Steuer des Audi R26 von Nico Hülkenberg, in Österreich im Schwesterauto von Gabriel Bortoleto (zur Übersicht der Freitagsfahrer 2026).
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Schon 2025 hatte Aron die Freitagstrainings bei Sauber bekommen, zusätzlich zu den drei Einsätzen für Alpine. Jetzt könnte die Chance für Mini kommen, der seit 2023 Teil der Alpine Academy ist, denn das französische Team muss noch das volle Kontingent von vier Freitagstrainings an einen Rookie abgeben. Mini ist aktuell der aussichtsreichste Kandidat auf ein Formel-1-Cockpit im Nachwuchsprogramm von Alpine. Der 21-Jährige gewann 2020 die Italienische Formel 4 und wurde Vizemeister in der Europäischen Formula-Regional-Meisterschaft sowie in der Formel 3, wo er 2024 den Titel gegen Leonardo Fornaroli in der allerletzten Kurve der Saison verlor. Auch in der aktuellen Saison liegt der Italiener wieder auf Kurs Vizemeisterschaft: Hinter Red-Bull-Junior Nikola Tsolov belegt der MP-Pilot derzeit Rang zwei und stand dabei in 14 Rennen achtmal auf dem Podest. Die aussichtsreichsten Junioren der Formel-1-Teams 2026
Für die Formel-1-Saison 2027 besitzt nur Pierre Gasly einen gültigen Vertrag mit Alpine. Wer das zweite Cockpit besetzen wird, ist aktuell noch offen. Der Vertrag von Stammfahrer Franco Colapinto läuft am Ende der Saison aus. Allerdings ist die Alpine Academy bislang kein gutes Pflaster für Junioren gewesen, denn mit Jack Doohan schaffte lediglich ein Fahrer den Sprung in das Formel-1-Team – und dort bekam er gerade einmal sieben Rennen, bevor er durch Colapinto ersetzt wurde. Der letzte Aufsteiger davor war Romain Grosjean noch zu Renault-Zeiten 2009, der als Ersatz des gefeuerten Nelson Piquet jun. herhalten durfte und ebenfalls nach sieben Rennen wieder zurück ins zweite Glied gestoßen wurde, bevor er 2012 bei Lotus eine weitere Chance bekam.
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Andere Fahrer wie Oscar Piastri und Guanyu Zhou brachen mit Alpine, um bei einem anderen Team ihr Formel-1-Debüt zu feiern, wobei Alpine Piastri gerne im eigenen Rennstall untergebracht hätte …
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