Alexander Albon: Darum können blaue Flaggen ein Rennen zerstören
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Alexander Albon hätte beim Formel-1-Rennen in Zandvoort am vergangenen Wochenende vielleicht eine Chance auf Punkte gehabt. Allerdings ging die Strategie von Williams am Sonntag nicht auf, sodass Albon nach einem guten ersten Stint anschließend im Feld nach hinten durchgereicht wurde. Sutton Images Alexander Albon verlor im engen Mittelfeld zu viel Zeit durch blaue Flaggen
“Daran gewöhne ich mich dieses Jahr zwar langsam, aber man kann sich gar nicht vorstellen, wie viele blaue Flaggen man mitten im Rennen bekommt”, schildert Albon sein Rennen und erklärt, dass er zwischenzeitlich “in jeder zweiten Runde” wegen einer blauen Flagge vom Gas gehen musste. Albon war nach der roten Flagge zu Beginn als einer von nur vier Piloten auf harten Reifen wieder ins Rennen gegangen und lag anschließend auf P11, also unmittelbar hinter den Punkterängen. Als er am Ende von Runde 26 zum Boxenstopp kam, war er sogar Achter, weil einige Fahrer vor ihm da bereits gestoppt hatten.
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Nur wenige Runden nach seinem Stopp bekam Albon jedoch die ersten blauen Flaggen – und konnte damit den Vorteil der frischeren Reifen nicht mehr ausspielen. “In jeder Runde bekommt man ‘dirty Air’ von Autos, gegen die man eigentlich gar nicht kämpfen will”, erklärt er. Zandvoort: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Zudem müsse man durch die blauen Flaggen immer wieder von der Ideallinie und auf den schmutzigen Teil der Strecke. Während Albon sich nach und nach von immer mehr Fahrern überrunden lassen musste, nutzten andere diese Phase des Rennens für ihren ersten oder bereits für ihren zweiten Stopp. Albon erklärt, dass diese Fahrer nun den Vorteil der frischeren Reifen hatten, “und sie holen aufgrund der blauen Flaggen drei oder vier Sekunden pro Runde auf. Innerhalb von fünf Runden sind die Autos, die gerade vor einem an die Box gefahren sind, bereits wieder hinter einem.” “Jetzt haben sie gute Reifen und überholen einen”, so Albon, der erklärt, dass er in dieser Phase des Rennens alle Chancen auf ein gutes Ergebnis verloren habe. Als er selbst später zu seinem zweiten Stopp an die Box kam, kehrte er lediglich auf P16 wieder auf die Strecke zurück. Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
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