Schumacher über Ferrari-Ärger: “Bei uns hätte es das nicht gegeben”
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“Suboptimal” nennt Experte Ralf Schumacher den Zoff bei Ferrari am vergangenen Wochenende in Zandvoort. Vor allem Lewis Hamilton kritisierte sein Team am Sonntag gleich mehrfach, weil er das Gefühl hatte, hinter seinem Teamkollegen Charles Leclerc wertvolle Zeit zu verlieren. circuitpics.de Ziehen Lewis Hamilton und Charles Leclerc nicht an einem Strang?
“Ich kann einen gewissen Frust verstehen”, sagt Schumacher im Podcast Backstage Boxengasse von Sky zwar, stellt allerdings auch klar, dass solche Situationen intern geklärt werden sollten – und nicht über den Boxenfunk, der für die ganze Welt hörbar ist, oder in Interviews nach dem Rennen. Über Hamilton und Leclerc sagt der sechsmalige Grand-Prix-Sieger: “Da müssen sich beide mal hinsetzen und ich glaube, da muss auch der Chef mal ein Machtwort sprechen. Weil am Ende geht es um die Marke, nicht um die Fahrer. Es geht ums Team.”
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Vor allem Hamiltons Verhalten findet Schumacher nicht in Ordnung. “In seinem Alter, mit seinem Standing könnte man da ein bisschen anders mit umgehen”, so Schumacher, der in diesem Zusammenhang an Hamiltons eigene Probleme in der Saison 2025 erinnert. Da war es der Rekordweltmeister selbst, der nicht die erwartete Leistung brachte. Trotzdem unterstützte das Team ihn immer, weshalb Schumacher der Meinung ist, dass es nun umgekehrt nicht in Ordnung sei, “öffentlich das Team zu kritisieren”. Zandvoort: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Der Experte denkt an seine eigene Formel-1-Karriere zurück und betont: “Bei uns hätte es das nicht gegeben. Ein Frank Williams hätte mir in den Hintern getreten und ein Patrick Head es sowieso. Das gab es nicht. Das war ein absolutes No-Go, egal in welche Richtung.” “Am Ende ist es eben ein Team, eine Einheit. Und die kann auch nur funktionieren, wenn sie versucht, geschlossen dazustehen”, so Schumacher, der erklärt, dass Leclerc und Hamilton offenbar noch lernen müssten, “in die gleiche Richtung zu paddeln”. “All das gehört dazu”, sagt er zwar über die Unstimmigkeiten, die es immer geben werde. “Aber eben nicht so”, kritisiert der ehemalige Jordan-, Williams- und Toyota-Pilot. Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
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Hamilton selbst hat sich inzwischen übrigens auch schon für den Vorfall entschuldigt. “Das war nicht die beste Seite von mir. Ich übernehme die Verantwortung dafür und werde mich bessern”, kündigte er in den sozialen Medien an.
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