Audi-Warnung: “Wird Rennen geben, in denen wir keine Punkte holen”
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Audi ist weiter auf dem Vormarsch. Beim Formel-1-Rennen in Zandvoort am Wochenende schaffte es das neue Werksteam bereits zum vierten Mal in Folge in die Punkte und macht in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft langsam Druck auf Haas. Lediglich fünf Zähler trennen Audi noch vom US-Team auf Rang sieben. LAT Images Nico Hülkenberg schaffte es auch in Zandvoort wieder in die Top 10
Während Haas die Top 10 am Sonntag bereits zum sechsten Mal in Serie verpasste, wurde Nico Hülkenberg als Achter “Best of the Rest” im Mittelfeld hinter den vier Topteams. Rennleiter Allan McNish warnt allerdings davor, solche Ergebnisse jetzt als gesetzt zu sehen. “Ich glaube, es steht außer Frage, dass das ein sehr harter Kampf [im Mittelfeld] werden wird”, betont er und erinnert: “Am Ende geht es um ein oder zwei Plätze. Denn die Gruppe der vier [Top-]Teams hat einen Vorteil. Und dieser Vorteil ist zu groß, um ihn noch aufzuholen.”
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Heißt: Kommen alle acht Fahrer von Mercedes, Ferrari, McLaren und Red Bull ins Ziel, kämpfen alle restlichen Teams dahinter im Normalfall lediglich noch um die letzten beiden Ränge in den Top 10. Und dieser Kampf ist laut McNish sogar noch einmal enger geworden. Auch Aston Martin mischt ab sofort mit Denn mit Aston Martin gibt es jetzt ein weiteres Team, das den Anschluss geschafft hat. Fernando Alonso landete am Sonntag als Neunter nur eine Position hinter Hülkenberg. “Alonsos Tempo auf der Einstoppstrategie war am Ende tatsächlich ziemlich überraschend”, gesteht McNish. Dazu kommen mit den Racing Bulls und Alpine die üblichen Verdächtigen, mit denen Audi bereits seit Monaten um die vorderen Plätze im Mittelfeld kämpft. Laut McNish geht es daher vor allem darum, fehlerfreie Rennen abzuliefern, “denn dann können wir die Chancen nutzen”. “Wir müssen mit dem Auto weiter vorankommen”, weiß er zwar auch. Aber: “In der Praxis sieht die Realität jedoch so aus, dass sich meiner Meinung nach der Großteil der Aufmerksamkeit bei allen mittlerweile eher auf die kommenden Jahre richtet als unbedingt auf das Ende dieses konkreten Kampfes.” Zandvoort: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Oder anders formuliert: Der Audi R26 wird zwar noch weiterentwickelt, allerdings richtet sich der Fokus hinter den Kulissen bereits auf die kommende Saison 2027. Das ist laut McNish allerdings auch bei den anderen Teams der Fall, und der eigene Bolide sei “ohnehin ziemlich schnell”, betont er. Der Rennleiter erklärt, dass es seit dem Rennen in Spielberg im Juni keine größeren Updates mehr gegeben habe. “In dieser Hinsicht gab es zwar einige Details, aber nichts Wesentliches”, erklärt er und ergänzt: “Daher denke ich, dass das Basisauto im Moment ziemlich schnell ist.” Endet die gute Audi-Serie in Monza? “Und das ist eine gute Grundlage, auf der wir aufbauen können”, so McNish, der sich jedoch auch bewusst ist, dass weitere Top-10-Platzierungen in diesem Jahr kein Selbstläufer werden. “Es wird Rennen geben, in denen wir keine Punkte holen”, sagt er ganz schnörkellos.
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“Wir hatten eine sehr gute Serie, und wir konnten die Punkte einfahren, wann immer es möglich war”, so McNish im Hinblick auf die Tatsache, dass Audi seit dem Grand Prix in Silverstone zuletzt an jedem Wochenende etwas Zählbares mitgenommen hat. Alonso zaubert in Zandvoort: Wie Aston Martin das Mittelfeld überlistet hat! Video wird geladen…
Das letzte punktlose Rennen in Spielberg liegt mittlerweile bereits zwei Monate zurück. Allerdings werde der Große Preis von Italien in gut einer Woche zu den schwierigeren Rennen für Audi gehören, fürchtet McNish. Denn in Monza kommt es vor allem auf die Motorenpower an.
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Und bei Audi hat man nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass dieser Bereich aktuell noch der größte Schwachpunkt des eigenen Pakets ist. Trotzdem wird man laut McNish auch in Italien wieder versuchen, das Maximum herauszuholen, und darauf hoffen, dass sich dadurch Chancen ergeben.
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