Bearman hadert: Haas sollte eigentlich nicht gegen Aston Martin kämpfen
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Eigentlich hatte Oliver Bearman in dieser Saison meist die Nase vor seinem Teamkollegen Esteban Ocon, beim Qualifying in Budapest (Formel 1 2026 live im Ticker) wurde der Spieß jedoch umgedreht: Der Brite wurde zum ersten Mal seit Monaco von seinem Teamkollegen geschlagen und verpasste den Einzug in Q2 knapp gegen Aston Martins Fernando Alonso, der 0,107 Sekunden schneller war. LAT Images Oliver Bearman schied im Qualifying bereits in Q1 aus
Aston Martin gab alles, um den ersten Q2-Einzug in dieser Saison zu erreichen und nutzte drei Sätze neuer Reifen, während Bearman nur zwei einsetzte. “Wir haben nur drei, also hatten wir nicht wirklich eine andere Wahl”, kommentiert der Haas-Pilot. “Aber es gibt uns für morgen einen zusätzlichen Rennsatz, was uns hoffentlich in ein gutes Fenster bringen sollte.” “Aber ja, es war bisher ein schweres Wochenende. Die Astons sind drei Sätze gefahren und das hilft ihnen definitiv, aber wir sollten eigentlich nicht gegen sie kämpfen”, betont er.
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Natürlich ist dieses überraschende Ergebnis auch darauf zurückzuführen, dass Aston seinen AMR26 an diesem Wochenende mit einem umfangreichen Upgrade-Paket überarbeitet hat, das einen Gewinn von mehr als 1,5 Sekunden brachte. Zudem profitierte das Team vom kurvenreichen Hungaroring-Kurs, da dem Honda-Motor vor seinem Zandvoort-Update noch immer Leistung fehlt. Video wird geladen…
“Es ist wirklich schmerzhaft”, fährt Bearman fort. “Es zeigt, dass wir im Moment wirklich zu kämpfen haben. Aber gleichzeitig ist es wahrscheinlich die Strecke, die die kürzesten Geraden hat. Ich glaube also nicht, dass es sozusagen für immer so bleiben wird. Aber trotzdem ist es für uns eine Erinnerung daran, dass wir nachlegen müssen.” Bearmans Probleme wurden noch dadurch verstärkt, dass Ersatzfahrer Ryo Hirakawa sein Auto im 1. Freien Training übernahm, um den Rookie-Vorgaben des Reglements gerecht zu werden. “Der Freitag war für uns völlig unproduktiv”, klagt der Engländer. “Ich bin in FT1 nicht gefahren und im FT2 habe ich mich darauf gefreut, im Grunde dort anzusetzen, wo wir in Spa aufgehört hatten.” Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Ungarn
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“Aber gefühlt sind wir zwei oder drei Rennen zurückgefallen, wo die Balance in der Kurve wirklich schlecht war”, ärgert er sich. “Ich konnte einfach kein Vertrauen ins Auto finden, konnte nicht pushen, und beim Einlenken gab es ständig plötzliches Ausbrechen. Und besonders auf dieser Strecke gibt es einen riesigen Schneeballeffekt, wenn man diese Einschränkung bei der Fahrzeugbalance hat.”
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