Berufung gegen Gasly-Urteil in Monaco geht vor Gericht: Was jetzt passiert

Berufung gegen Gasly-Urteil in Monaco geht vor Gericht: Was jetzt passiert

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


Es dürfte noch einige Zeit dauern, bis das Ergebnis des Großen Preises von Monaco 2026 endgültig feststeht: Nachdem die Rennkommissare entschieden hatten, die beiden Zeitstrafen gegen Pierre Gasly aufzuheben und den Alpine-Piloten wieder auf das Podium zu versetzen, haben McLaren und Red Bull offiziell Berufung eingelegt.  LAT Images McLaren und Red Bull haben Berufung gegen die Gasly-Entscheidung eingelegt

Der Fall Gasly: Was in Monaco 2026 passiert ist Gasly war einer von mehreren Fahrern, die im Fürstentum mit einer Zeitstrafe belegt wurden, nachdem sie in der Boxengasse angeblich zu schnell unterwegs gewesen waren. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass sämtliche Verstöße auf Fehlalarmen beruhten, ausgelöst durch Fehler in der Zeitmessschleife an der Boxeneinfahrt. Der entscheidende Unterschied: Während alle anderen betroffenen Fahrer ihre Strafen noch während des Rennens verbüßten, wurden die beiden Fünf-Sekunden-Strafen gegen den Alpine-Piloten erst nach dem Zieleinlauf angerechnet. Dadurch fiel Gasly vom dritten auf den siebten Platz zurück.
//jseAo3c(“Rect”);
Angesichts des offensichtlichen Fehlers in der Zeitmessung beantragte Alpine eine Überprüfung der beiden Strafen, ein sogenanntes Right of Review. Vor dem Großen Preis von Barcelona kamen die FIA-Kommissars schließlich zu dem Schluss, beide Strafen aufzuheben und Gasly seinen Podiumsplatz zurückzugeben. FIA gibt Tempo-Fehler zu: Monaco-Podium für Gasly? I Medientag F1 Barcelona 2026 Video wird geladen…  

Die Konsequenz: Red-Bull-Pilot Isack Hadjar, der in Monaco zunächst auf dem Podium gestanden hatte, rutschte auf den vierten Rang zurück. Auch McLaren-Fahrer Oscar Piastri verlor eine Position, nachdem er seine Strafe während des Rennens abgesessen hatte. Beide Teams entschieden sich daraufhin, ein Berufungsverfahren einzuleiten. Wogegen haben McLaren und Red Bull Berufung eingelegt? Am Dienstag (16. Juni) nach dem Großen Preis von Barcelona teilte McLaren mit, Berufung gegen die Dokumente 99, 100 und 101 des Großen Preises von Monaco eingelegt zu haben, also gegen die Rückversetzung von Gasly durch die Stewards sowie gegen das entsprechend geänderte Rennergebnis und den aktualisierten WM-Stand. McLaren stört sich insbesondere daran, dass die Entscheidung der Stewards Gasly faktisch dafür belohnt habe, seine Zeitstrafen nicht auf der Strecke abgesessen zu haben, während Piastri und die übrigen Fahrer die Folgen der fehlerhaften Strafen tragen mussten. “Obwohl wir die juristischen Prozesse der FIA und die Rolle der Stewards voll und ganz respektieren, glauben wir, dass dieser Fall wichtige Fragen zur sportlichen Fairness, zur Konsistenz des Reglements und zur Integrität des Wettbewerbs aufwirft”, erklärt McLaren.  circuitpics.de Das Rennen in Monaco wird die Verantwortlichen weiterhin beschäftigen

“Die nachträgliche Aufhebung von Strafen schafft eine Situation, in der einige Wettbewerber dadurch benachteiligt werden, dass sie in Übereinstimmung mit den Regeln und den Entscheidungen der Stewards gehandelt haben. Ein solches Ergebnis birgt das Risiko, sportliche Ungerechtigkeit zu schaffen und das Vertrauen in die konsequente Anwendung des Sportlichen Reglements der FIA zu untergraben.”
//jseAo3c(“Rect”);
Wie Motorsport.com, eine Schwesterplattform von im Motorsport Network, berichtete, legte auch Red Bull Berufung gegen die Entscheidung ein, aus Sorge über die sportlichen Folgen dieser beispiellosen Entscheidung der Stewards. Mit ihrer Kritik an der Entscheidung der Sportkommissare stehen McLaren und Red Bull nicht allein da. Mehrere Teams hatten sich öffentlich oder hinter den Kulissen besorgt über die Büchse der Pandora geäußert, die durch die Rückversetzung von Gasly geöffnet worden sei. Die Sorge: Der Fall Monaco könnte einen Präzedenzfall schaffen und künftig dazu verleiten, Strafen nicht mehr während des Rennens abzusitzen, um nachträglich dagegen vorzugehen – mit potenziell weitreichenden Folgen für die strategische Ausrichtung eines Rennens. Was unterscheidet den Protest vom Recht auf Überprüfung durch Mercedes? Am Montag (15. Juni) beantragte Mercedes seinerseits ein Verfahren zur Überprüfung, nachdem die Zeitstrafe gegen George Russell dessen Rennen in Monaco komplett aus dem Gleichgewicht gebracht hatte und der Brite letztlich außerhalb der Punkteränge ins Ziel gekommen war.
//jseAo3c(“Rect”);
Vor dem Hintergrund der Rückversetzung von Gasly und des Eingeständnisses des Fehlers in der Zeitmessung wollte Mercedes prüfen lassen, ob sich auch die Strafen gegen Russell rückgängig machen ließen. Anders als eine Berufung wird dieses Verfahren von den ursprünglichen Stewards des betreffenden Grand Prix – meist per Video – behandelt. Dafür muss das betroffene Team signifikante, relevante und zuvor nicht verfügbare Beweise vorlegen, von denen es überzeugt ist, dass sie zu einer anderen Entscheidung geführt hätten, wären sie zum Zeitpunkt des Urteils bereits bekannt gewesen.  circuitpics.de Mercedes hat den Antrag zur Überprüfung wieder zurückgezogen

Nach Gesprächen mit dem Automobil-Weltverband FIA und dem Formula One Management (FOM) sowie in dem Wissen, dass eine einfache Rücknahme der Strafen gegen Russell nicht möglich war, zog Mercedes den Antrag am Freitagabend wieder zurück.
//jseAo3c(“Rect”);
“Unsere anschließenden gemeinsamen Diskussionen mit der FIA und der Formel 1 haben deren Entschlossenheit gezeigt, die einzigartigen Umstände des Großen Preises von Monaco zu überprüfen und die Faktoren, die sie verursacht haben, proaktiv anzugehen”, hieß es in einer Erklärung von Mercedes. “Angesichts dieser klaren Entschlossenheit sind wir zu dem Schluss gekommen, dass eine weitere Verfolgung unseres Antrags auf ein Recht auf Überprüfung weder unserem Team noch dem Sport dienen würde, weshalb wir unseren Antrag zurückgezogen haben.” Was ist das Internationale Berufungsgericht der FIA? McLaren und Red Bull gingen einen Schritt weiter und leiteten ein Berufungsverfahren gegen die Aufhebung der Gasly-Strafen ein. Voraussetzung dafür war zunächst die Einreichung einer Absichtserklärung (englisch: Intention to Appeal), die innerhalb einer Stunde nach der ursprünglichen Entscheidung erfolgen muss.
//jseAo3c(“Rect”);
Anschließend hatten beide Parteien jeweils 96 Stunden Zeit, um zu entscheiden, ob sie die Berufung tatsächlich weiterverfolgen wollen. Mit der offiziellen Bestätigung der Berufung sowie der Zahlung einer Gebühr von 5.000 Euro und einer Kaution von 20.000 Euro ziehen die beiden Teams nun vor das Internationale Berufungsgericht (ICA) der FIA in Genf. Nach Gasly-Urteil: Droht jetzt die Protest-Lawine? I Freitag F1 Barcelona 2026 Video wird geladen…  

Das Internationale Berufungsgericht ist die höchste unabhängige Berufungsinstanz im Motorsport. Es verfügt über die Befugnis, von Rennkommissaren verhängte Strafen zu bestätigen, abzuändern oder vollständig aufzuheben. Auf der FIA-Website heißt es, das ICA schlichtet “Streitigkeiten, die ihm von einer der nationalen Motorsportbehörden weltweit oder vom FIA-Präsidenten vorgelegt werden. Es kann auch nicht-sportliche Streitigkeiten beilegen, die von nationalen Automobilverbänden eingebracht werden, die der FIA angeschlossen sind.”
//jseAo3c(“Rect”);
Das ICA arbeitet unabhängig von den operativen Strukturen der FIA und setzt sich aus 36 Richtern zusammen, die von der FIA-Generalversammlung gewählt werden. Für jeden Fall bestimmt der Präsident des ICA mindestens drei Richter aus diesem Kreis. Den Vorsitz führt derzeit Lauren Anselmi aus Monaco. Wann geht das Verfahren der Gasly-Berufung weiter? Die Berufungskläger – in diesem Fall McLaren und Red Bull – haben bis zu 15 Tage Zeit, ihre Berufungsbegründung einzureichen. Diese muss sowohl per Post als auch per E-Mail in französischer und englischer Sprache übermittelt werden und die vorgesehenen Argumente, das angestrebte Rechtsmittel sowie eine Auflistung der Beweise und unterstützenden Dokumente enthalten. Formel-1-Quiz
Das Red Bull-Team erzielte in der Formel 1 wie viele Zielankünfte?
578 880 716 656 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Nach Informationen von ist dieser Schritt bereits erfolgt. Der Antragsgegner – in der Regel die FIA selbst, da sie die Stewards des Monaco-Grand-Prix ernannt hat – verfügt anschließend über weitere 15 Tage, um eine Erwiderung einzureichen.
//jseAo3c(“Rect”);
Zwischen dem Eingang dieser Erwiderung und der Anhörung müssen mindestens 15 Tage liegen. Da McLaren und Red Bull bislang noch nicht zu einer Verhandlung geladen wurden, wird derzeit mit einer Anhörung im Laufe des Juli gerechnet. Im Rahmen der öffentlichen Sitzung werden beide Seiten ihre Argumente vortragen. Darüber hinaus kann das Gericht bei Bedarf Zeugen oder Sachverständige anhören, bevor die Parteien zu ihren Schlussplädoyers aufgefordert werden. Anschließend gibt der Präsident bekannt, wann mit einem Urteil zu rechnen ist, ehe sich die Richter zur Beratung zurückziehen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
Update MotoGP-Regeln: Sofort-Verbot für Holeshot und neue Startaufstellung
Formel 1
Ferrari: Die mutige Wende, die Hamiltons Sieg in Spanien ermöglichte
Formel 1
Weitere Formel-1-Regeländerungen für 2026 und 2027 beschlossen
Motorrad
Pirelli-Reifentest für 2027 in Brünn: Yamaha schneller als im Grand Prix
Die Entscheidung darüber, ob die Monaco-Grand-Prix-Strafe von Pierre Gasly bestätigt, abgeändert oder aufgehoben wird, fällt mit einfacher Mehrheit. Kommt es zu Stimmengleichheit, gibt die Stimme des Präsidenten den Ausschlag. Das Urteil wird anschließend dem Weltverband FIA sowie allen beteiligten Parteien zugestellt.

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir