“Bisschen den Faden verloren”: Warum es bei Hülkenberg nicht für Q3 reichte
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Die Erwartungen waren durchaus da, dass Nico Hülkenberg zum zweiten Mal nach Barcelona in Q3 würde einziehen können, am Ende erfüllte sich der Wunsch aber nicht: Audi scheiterte zum wiederholten Male knapp an den Top 10 und wird das Rennen in Silverstone am Sonntag (hier live im Ticker verfolgen) von den Positionen elf und zwölf aus angehen. LAT Images Für Nico Hülkenberg reichte es erneut nicht für die Top 10
“Das war nicht das Qualifying, das wir uns vorgenommen hatten, und ich glaube, dass heute mehr Potenzial da war als Platz 13”, sagt Nico Hülkenberg, der nachträglich noch von einer Strafe gegen Pierre Gasly profitierte und eine Position aufrückte. Q1 hatte bei Audi und den Fans für Hoffnungen gesorgt, da Hülkenberg dort überraschend den vierten Platz belegt hatte. Das will der Deutsche aber nicht überbewerten: “Q1 ist natürlich so ein bisschen ein verzerrtes Bild, weil viele Topteams da nur mit dem gebrauchten [Reifen] fahren”, sagt er. Erst Tracklimits, dann kein Windschatten Trotzdem sei Q1 gut gelaufen, “aber in Q2 lief es dann nicht mehr gut. Irgendwie [habe ich] ein bisschen den Faden verloren und keine sauberen Runs gehabt”, gibt er gegenüber Sky zu.
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Hülkenbergs erste Runde in Q2 wurde aufgrund von Tracklimits in Kurve 13 gestrichen. Er habe da “ein bisschen zu viel gewollt”, wie er zugeben muss. Daher stand er für den zweiten Run unter Druck. Dort konnte er zwar eine Zeit setzen, allerdings sei die Runde “ein bisschen komisch” gewesen. Der Grund: Das Auto vor ihm sei vor Hülkenbergs schneller Runde in die Box abgebogen, sodass er niemanden mehr vor sich hatte. “Auf der Runde habe ich auf der Geraden ziemlich viel auf meine eigene Rundenzeit verloren, weil irgendwo natürlich dieser indirekte Windschatten fehlt”, sagt er. “Das war ein bisschen komisch und unerwartet, was auch gekostet hat und nicht ideal war.” Vermutlich wäre es aber auch mit einer normalen Runde schwer geworden, denn auf seinen Teamkollegen Gabriel Bortoleto fehlten ihm bereits mehr als sechs Zehntelsekunden. “Insgesamt war das Q2 nichts”, so sein Fazit. Getriebeproblem bei Bortoleto Apropos Bortoleto: Der hatte in Q1 mächtig zu kämpfen, da ein Getriebeproblem an seinem Auto festgestellt wurde, das ihn erst einmal in der Garage hielt. “Aber die Jungs haben einen tollen Job gemacht, das Auto wieder hinzubekommen”, lobt er. “Dadurch hatte ich die Chance, noch einmal auf die Strecke zu fahren, eine Runde zu setzen und den Sprung in die nächste Runde zu schaffen.” “In Q2 habe ich dann in Kurve 6 einen Fehler gemacht, der mich ziemlich viel Zeit gekostet hat, und das war es dann für mich”, so der Brasilianer weiter. “Trotzdem denke ich, dass Q3 heute möglich gewesen wäre, und ich bin mit unserer endgültigen Position recht zufrieden.” Video wird geladen…
“Die grundlegende Pace war bisher ermutigend”, findet Rennleiter Allan McNish. “Und wenn wir morgen vom Start weg ein sauberes Rennen abliefern, sind wir in einer guten Position, um weiter vorne mitzukämpfen.”
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“Im Sprint war unsere Rennpace stark und auf Augenhöhe mit dem, was wir bei den letzten Rennen gezeigt haben. Aber schlechte Starts bei beiden Autos haben uns das Rennen vermasselt, sodass wir erst einmal die Positionen wieder aufholen mussten, die wir beim Losfahren verloren hatten. Das ist ein Bereich, den wir genau analysieren werden, denn saubere Starts werden morgen entscheidend sein.”
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