Christian Horner: Mateschitz-Tod führte zum “brutalen” Red-Bull-Aus
| . | . | . |
Laut Christian Horner waren der Tod von Dietrich Mateschitz und die damit verbundene Neustrukturierung des Red-Bull-Konzerns für sein Ausscheiden aus dem Rennstall verantwortlich. Das erklärt der 52-Jährige in einem Interview gegenüber The Guardian. LAT Images Christian Horner bleibt von seiner Entlassung bei Red Bull unbeeindruckt
Mitte 2025 wurde Horner als Teamchef des in Milton Keynes beheimateten Teams entlassen und durch Laurent Mekies ersetzt. Zuvor hatte es monatelang Gerüchte und Spekulationen rund um interne Machtkämpfe bei den Roten Bullen gegeben. Nicht zuletzt die im Frühjahr 2024 aufgekommene “Horner-Affäre”, in der unter anderem Vorwürfe der sexuellen Belästigung im Raum standen, gehört zu dieser Saga. Zu viel Kontrolle für Horner bei Red Bull? “Ich glaube”, so Horner im Interview, “man hätte das Gefühl, dass ich zu viel Kontrolle in meinen Händen hielt. Aber einen Grund [für die Entlassung] hat man mir nicht wirklich mitgeteilt.”
//jseAo3c(“Rect”);
Das vermeintlich schlechte Verhältnis zwischen ihm und Jos Verstappen, seines Zeichens Vater des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen, soll mit der Entlassung hingegen nichts zu tun gehabt haben. “Nein, das war eine Entscheidung von Red Bull”, erklärt Horner. “Nach dem Tod von Dietrich haben sich dort Dinge in der Führungsebene verändert.” Die Faktoren, die zu Horners Aus bei Red Bull führten
Durch eben jene Änderungen war seine Position innerhalb des Konzerns alles andere als gesichert. Doch besonders die Art und Weise, wie man die Zusammenarbeit mit dem ersten Teamchef der Red-Bull-Geschichte aufgelöst hat, stößt Horner bis heute sauer auf. “Das so zu beenden fühlte sich wirklich brutal und traurig an”, so seine Wortwahl. “Es war schmerzhaft, wirklich schmerzhaft. Ich konnte das für einen Monat lang gar nicht wirklich verarbeiten.” “Schließlich habe ich mich darauf konzentriert, meiner Tochter in dieser fürchterlichen Zeit beizustehen.” Horner bezieht sich hier auf den krebsbedingten Tod von Beverly Allen, der Mutter seiner Tochter Olivia. Mangelnde Loyalität bei Red Bull? “Die Geschichte wiederholt sich”, so Horner im Interview. “Nicht alle Teams agieren so. Viele haben seit Jahren nicht abgeliefert, aber dort wird nicht ansatzweise so brutal reagiert wie bei mir. Wir hatten im Rennen [vor meiner Entlassung] noch die Poleposition ergattert.”
//jseAo3c(“Rect”);
Womöglich spielt der ehemalige Teamchef mit seinem Verweis auf die Geschichte auf die neue Speerspitze bei den Roten Bullen an. Während Mekies im Rennstall inzwischen die Zügel in der Hand hält, fungiert Oliver Mintzlaff als CEO des Red-Bull-Konzerns und zeigt sich nah am Grand-Prix-Projekt des Energydrink-Herstellers. Horner war knapp zwei Jahrzehnte lang Teamchef bei Red Bull Racing. In den frühen 2000ern hatte man den damals in seinen frühen 30ern steckenden Horner aus der Formel 3000 geholt, um aus dem ehemaligen Jaguar-Team ein konkurrenzfähiges Projekt zu formen. Als letztes großes Manöver des 52-Jährigen zählt die Entscheidung, mit Red-Bull-Powertrains eine eigene Motorenschmiede auf die Beine zu stellen.
//jseAo3c(“Rect”);
Zumindest finanziell dürfte sich der Schaden für Familie Horner in Grenzen gehalten haben. Laut Dokumenten des britischen Handelsregisters erhielt der einstige Formel-3000-Fahrer eine Abfindung von mehr als 118 Millionen Euro.
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.





