Darum könnten manche Formula 1-Rennen 2027 vier Runden kürzer sein
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Mit der Genehmigung der Änderungen an den Power-Units für 2027 durch den Motorsport-Weltrat (WMSC) wurde auch eine brisante Klausel in das Formel-1-Reglement aufgenommen: Sie erlaubt es der FIA, die Distanz einzelner Grands Prix um bis zu vier Runden zu verkürzen. circuitpics.de/Motorsport Network Die FIA kann Formel-1-Rennen 2027 um bis zu vier Runden verkürzen
Diese ungewöhnliche Regelung wurde notwendig, weil sich einige Teams aus Kostengründen dagegen sträubten, ihr Chassis anzupassen, um zusätzliche Kilogramm Benzin unterzubringen. Nur so kann die geplante Neuaufteilung zwischen Verbrennungs- und Elektroantrieb der aktuellen Power-Units in der kommenden Saison überhaupt funktionieren. 2027 wird die Leistung des Verbrennungsmotors dank einer Erhöhung der Benzindurchflussmenge um fünf Prozent um 20 kW (rund 30 PS) steigen, während die Leistung der MGU-K parallel um 50 kW sinkt.
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Um das angestrebte 60/40-Verhältnis zwischen Verbrenner und Elektro-Power zu erreichen, wird 2028 jedoch ein weiterer Schritt nötig sein. Dann gewinnt der Verbrennungsmotor durch eine Steigerung des Durchflusses um 13 Prozent weitere 30 kW hinzu. Warum ADUO die Formel-1-Welt spaltet Video wird geladen… Die ganze Formel-1-Welt diskutiert über ADUO – das neue FIA-System zur Unterstützung zurückliegender Motorenhersteller. Doch wie funktioniert dieser?
Darüber hinaus sind sekundäre Eingriffe auf der elektrischen Seite geplant: Die Rückgewinnung in der Rekuperationsphase steigt auf bis zu 400 kW – das sind 50 kW mehr als der aktuelle Wert. Zudem wird das maximale Delta des Batterie-Energieumsatzes auf fünf MJ angehoben, was einer Steigerung von 25 Prozent gegenüber der heutigen Konfiguration entspricht. Diese Kniffe sollen nicht nur dabei helfen, mehr Energie zurückzugewinnen und diese weniger schnell zu verbrauchen, sondern verringern gleichzeitig die Abhängigkeit von der elektrischen Komponente. Teams sperren sich gegen Auto-Anpassung Dass einige Hersteller keine radikale Änderung des Reglements mit einem sofortigen Wechsel zum 60/40-Verhältnis wollten, hatte handfeste Gründe. Zum einen gab es eine politische Dimension im Zusammenhang mit den Geldern, die bereits in diese Power-Units investiert wurden. Zum anderen spielte ein wirtschaftlicher Faktor für all jene Teams eine Rolle, die ohnehin im Rückstand sind und hart arbeiten müssen, um die Lücke zur Spitze zu schließen. Auf der finanziellen Seite wurde beschlossen, den Teams sowohl für 2027 als auch für 2028 zusätzliche drei Millionen US-Dollar im Rahmen der Budgetgrenze zu gewähren. Formel-1-Fails: Diese Regeländerungen waren ein Reinfall
Ein weiterer großer Diskussionspunkt betraf die Länge der Rennen. Eine Erhöhung der Durchflussmenge bedeutet schließlich auch einen höheren Benzinverbrauch. Nicht alle Teams waren jedoch bereit, ihr Chassis von Grund auf neu zu konstruieren, um den Tank zu vergrößern und die zusätzlichen Kilos unterzubringen – vor allem aus Kostengründen.
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Einige Rennställe wollen das aktuelle Monocoque auch für die Saison 2027 beibehalten, um ihre Ressourcen für andere, als wichtiger erachtete Bereiche des Autos zu nutzen. Das Problem: Bei einigen Rennen – insbesondere dort, wo der Verbrennungsmotor schwer ins Gewicht fällt oder die Möglichkeiten zur Energierückgewinnung begrenzt sind – bestand ohne diese zusätzlichen Kilos Benzin das konkrete Risiko, dass den Autos der Sprit ausgeht. 2028 fällt die Regel wieder weg Aus diesem Grund hatten sich die Teams, wie bereits seit einigen Wochen durchgesickert war, auf einen Kompromiss geeinigt: Bestimmte Rennen der Weltmeisterschaft werden um einige Runden verkürzt, damit diese Teams ihr Chassis unverändert lassen können. Dieser Punkt wurde nun offiziell in den neuesten Entwurf des Reglements für 2027 aufgenommen. Formel-1-Quiz
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Der Verband wird den Teams bis zum Datum der Genehmigung des Rennkalenders 2027 vorläufige Informationen über die Dauer der Rennsessions für alle WM-Läufe zukommen lassen. Die endgültige Bestätigung der Renndistanz für jeden Event wird den Teams dann mindestens vier Wochen vor Beginn des jeweiligen Wochenendes mitgeteilt. Anzahl der Runden vor dem Start vorgeschrieben Die Neuerungen im Reglement beschränken sich jedoch nicht nur auf das Kraftstoffmanagement während des Rennens, sondern betreffen auch die Abläufe vor dem Start – genauer gesagt, wenn die Fahrer die Boxengasse verlassen, um in die Startaufstellung zu fahren. In diesem Moment nutzen die Teams diese Runden traditionell, um die Fahrzeugbalance vor dem Rennen zu überprüfen und Startübungen am Ende der Boxengasse zu absolvieren. Audi-Fazit: Hat Red Bull den besseren F1-Motor gebaut? Video wird geladen… Audi startete 2026 das Formel-1-Projekt als Werksteam – doch nach den ersten vier Rennwochenenden herrscht bereits Chaos.
Derzeit gibt es keine Obergrenze für die Anzahl dieser Erkundungsrunden vor dem Einnehmen der Startaufstellung – vorausgesetzt, man verlässt die Boxengasse innerhalb des zehnminütigen Zeitfensters, bevor sie geschlossen wird.
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Die einzige Ausnahme betrifft den Sprint, bei dem zur Beschleunigung des Ablaufs nur eine einzige Runde erlaubt ist. Für 2027 kann die FIA stattdessen auch für die Hauptrennen eine maximale Anzahl von Runden vor dem Start vorschreiben. Das Ziel: den Verbrauch zu begrenzen und sicherzustellen, dass den Teams die für das Rennen erforderliche Benzinmenge im Tank verbleibt.
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