“Das ergibt keinen Sinn”: Darum will Rob Smedley kein Formel-1-Teamchef sein

“Das ergibt keinen Sinn”: Darum will Rob Smedley kein Formel-1-Teamchef sein

 

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Rob Smedley hat sich in der Formel 1 längst einen Namen gemacht. Der Brite war als Renningenieur für Jordan, Ferrari und Williams tätig und betreute Felipe Massa 2008 im Kampf um den Weltmeistertitel. Eine Rolle als Teamchef lehnte der heute 52-Jährige allerdings konsequent ab – und dafür gibt es einen guten Grund.  LAT Rob Smedley lehnt die Rolle des Formel-1-Teamchefs aktuell ab

Als Beispiel nennt Smedley den Abgang von Otmar Szafnauer bei Aston Martin. Damals wurde Szafnauer durch die Verpflichtung von Martin Whitmarsh als Geschäftsführer ein großer Teil seiner Macht entzogen. Für den gebürtigen Rumänen war das letztlich der Grund, seine Teamchef-Rolle hinzuschmeißen und das Team zu verlassen. Smedley zeigt dafür volles Verständnis: “Ich hätte genau dasselbe gemacht und gesagt: ‘Okay, wenn ich nicht alles leiten darf, dann mache ich es gar nicht'”, meint der Brite im aktuellen Podcast High Performance Racing. “Leuten wie dir und mir, Otmar, werden immer noch Top-Jobs angeboten, auch als Teamchef.” Geschasste Formel-1-Teamchefs

“Aber ich wollte das aus genau diesem Grund nicht machen”, stellt der erfahrene Formel-1-Ingenieur klar. Sein Hauptproblem mit dem Job: Als Teamchef steht man für alles in der Verantwortung – nicht nur intern, sondern vor allem auch in der Öffentlichkeit.
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“Wenn dein Name an der Tür steht, bist du öffentlich verantwortlich”, so Smedley. “Aber dann sagst du dir: ‘Moment mal, ich kann vielleicht nur 20 bis 30 Prozent des Teams wirklich kontrollieren. Was ist mit den anderen 70 Prozent? Ich muss trotzdem dafür geradestehen.’ Das ergibt einfach keinen Sinn.” Smedley betonte zwar, dass er grundsätzlich nicht davor zurückschreckt, einen Job mit viel Druck anzunehmen. Allerdings nur unter einer Bedingung: Er muss auch die nötige Kontrolle besitzen. “Ich finde es völlig richtig, dass man als Teamchef oder CEO für alles verantwortlich ist und den Kopf hinhält, wenn es schiefgeht”, stellte der Brite klar. Meistgelesen in unserem Netzwerk Langstrecke
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“Man verlässt das Team, tritt zurück oder wird gefeuert. Damit habe ich absolut gar kein Problem, denn dann ist es unter meiner Führung passiert”, sagte Smedley. “Aber wenn man nur die Hälfte kontrollieren kann, ergibt das schlichtweg keinen Sinn.”

 
Formel1.de 

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