Ecclestone: Würde Verstappen “um jeden Preis” verpflichten

Ecclestone: Würde Verstappen “um jeden Preis” verpflichten

 

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Kaum ein Thema beschäftigt die Formel 1 derzeit so sehr wie die Zukunft von Max Verstappen. Bleibt der viermalige Weltmeister bei Red Bull? Wechselt er das Team? Oder verabschiedet er sich sogar ganz aus der Königsklasse?  LAT Images Max Verstappen auf dem Podium von Spielberg

Nun hat sich mit Bernie Ecclestone einer der einflussreichsten Männer der Formel-1-Geschichte in die Diskussion eingeschaltet – und eine klare Meinung. Der langjährige Formel-1-Chef, der den Sport bis zur Übernahme durch Liberty Media führte, würde Verstappen ohne Zögern verpflichten. “Wenn ich heute ein Team hätte, dann wäre das Erste, was ich machen würde: Max verpflichten – egal, was es kostet.” Seine Begründung fällt ebenso einfach wie provokant aus. “Denn das ist günstiger, als zu versuchen, das Auto zu verbessern.”
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Damit unterstreicht Ecclestone einmal mehr, welchen Unterschied er Verstappen im Vergleich zu jedem anderen Fahrer zutraut. Für den Briten kann der Niederländer Defizite des Autos in einem Ausmaß kompensieren, das sich für ein Team finanziell beinahe mehr lohnt als teure Entwicklungsprogramme. Ferrari wäre für Verstappen die beste Adresse Besonders interessant: Auf die Frage, welchem Team er Verstappen heute empfehlen würde, nannte Ecclestone am Rande des Großen Preises von Österreich ausgerechnet Ferrari. “Wenn Sie mich jetzt fragen? Das ist schwierig.” Der 95-Jährige verweist darauf, dass sowohl ein Verbleib bei Red Bull als auch ein Wechsel Risiken mit sich bringen würden. “Wenn er bleibt, wird es schwierig. Wenn er geht, stellt sich die Frage: Wohin?” Neben der Spur: Antonelli-Fehler lassen Russell feiern I Rennen F1 Spielberg 2026 Video wird geladen…  

Seine persönliche Empfehlung habe allerdings schon seit Längerem festgestanden. “Ich hätte ihm bereits vergangenes Jahr geraten, zu Ferrari zu gehen.” Auch Horner sollte laut Ecclestone nach Maranello Interessanterweise beschränkt sich Ecclestones Ferrari-Empfehlung nicht auf Verstappen. Auch den inzwischen nicht mehr bei Red Bull tätigen Christian Horner hätte er gerne in Maranello gesehen. “Christian befindet sich ohnehin in einer schwierigen Situation.” Ecclestone glaubt, dass Horner bei jeder neuen Aufgabe unter besonderer Beobachtung stehen würde. “Wohin er auch geht: Sollte er dort keinen Erfolg haben, werden die Leute sagen, dass er nur wegen Red Bull und der großen Budgets erfolgreich war.”
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Nach eigenen Angaben habe er deshalb mehrfach versucht, Horner von Ferrari zu überzeugen. “Ich spreche ziemlich oft mit ihm. Schon früh habe ich versucht, ihn davon zu überzeugen, zu Ferrari zu gehen.” Kostete dieser Strategiefehler Verstappen den ersten Saisonsieg? Video wird geladen… Nach dem Großen Preis von Österreich analysiert Datenexperte Kevin Hermann die wichtigsten Zahlen des Rennwochenendes.

Wo Horners Zukunft tatsächlich liegen könnte, wisse er allerdings selbst nicht. “Ich habe keine Ahnung.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Ob Ecclestones Rat für Verstappen jemals Realität wird, bleibt ebenfalls offen. Die Gerüchte über die Zukunft des Niederländers reißen zwar nicht ab, konkrete Entscheidungen stehen jedoch weiterhin aus. Klar ist lediglich: Wenn es nach Bernie Ecclestone geht, wäre Ferrari sowohl für Verstappen als auch für Horner die ideale nächste Station.

 
Formel1.de 

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