Erklärt: Wieso ist Oscar Piastri langsamer als Lando Norris?
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Glaubt man McLaren-Teamchef Andrea Stella, dann gibt es einen ganz bestimmten Grund, wieso Oscar Piastri im Schnitt eine Zehntelsekunde auf Lando Norris im Qualifying fehlt. So dürfte der Fahrstil des 25-Jährigen entscheidend für seine aktuellen Probleme sein. LAT Images Oscar Piastri kann mit Lando Norris im Qualifying aktuell nicht mithalten
“Die Fahrer sprechen davon, dass diese Generation der Autos einen bestimmten Fahrstil voraussetzt”, so Stella nach dem Qualifying von Belgien bei Sky Sport F1. Im Q3 fehlten Piastri auf Norris mehr als zwei Zehntelsekunden. “Grundsätzlich ist es so: Wenn du zu sauber fährst, dann kommt keine gute Rundenzeit zustande”, erklärt Stella. “Du musst das Auto wirklich attackieren und akzeptieren, dass das Auto rutscht. Du musst da extrem aktiv agieren.” Spa: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
“Und dieser Fahrstil”, so die Beschreibung des Teamchefs, “ist für Lando intuitiver, als für Oscar. Wir arbeiten mit Oscar daran, sicherzustellen, dass er bei seinem natürlichen Fahrstil diese Eigenschaften miteinbezieht. Wir haben das auch zwischen anderen Teamkollegen gesehen, so etwa bei Antonelli und Russell, manchmal auch zwischen Hamilton und Leclerc.”
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Gerade Russell hat zeitweise über das rutschige Verhalten der Formel 1 des Jahrgangs 2026 geklagt. Während der Mercedes-Pilot nach dem Grand Prix von Belgien vor vielen Fragezeichen steht, konnte Leclerc das Rätsel rund um seinen Fahrstil vor dem Rennen in Großbritannien lösen. Folglich gelang es dem Monegassen in Silverstone, seinen ersten Grand Prix der Saison zu gewinnen. Nach eigener Aussage versuchte Leclerc, eine Möglichkeit zu finden, den SF-26 besser an seinen natürlichen Fahrstil anzupassen. In Spa konnte er diese Form mit einem zweiten Platz bestätigen. “Genau das müssen wir ergründen, und dann wird Oscar in der Lage sein, sein komplettes Talent auszuschöpfen”, so Stella im Gespräch mit Peter Hardenacke und Timo Glock. Im direkten Qualifying-Duell zwischen den beiden McLaren-Piloten steht es nach dem Grand Prix von Belgien 10 zu 4 für den amtierenden Weltmeister. Dazu passen die Aussagen von Piastri nach dem Qualifying. “Es ist einfach sehr schwer und sehr, sehr tough, dieses Auto zu fahren”, so seine Wortwahl. “Wenn du das Auto am Limit balancieren kannst, dann scheint dort noch Rundenzeit zu liegen, aber [genau das] ist wirklich tough.” Ohne Gridstrafe: Hätte McLaren in Belgien gewinnen können? Video wird geladen…
Auf die Frage, woran es dem McLaren-Piloten fehlt, um das Auto am Limit bewegen zu können, lautet seine Antwort: “[Es fehlt] ein bisschen an allem, je nachdem, wie genau du [das Auto] positionierst und wie der Wind gerade steht, oder in welcher Art von Kurve du dich gerade befindest.”
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“Es ist nicht ein einzelnes, eindeutiges Problem. Wenn du ein wenig mit allem strauchelst, dann liegt es vermutlich daran, was mit dem Auto möglich ist. Mehr aus [dem Auto] herauszubekommen ist … Du brauchst einfach mehr Abtrieb.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Aber”, so Piastri, “an den letzten Wochenenden war das Auto gerade auf der Hinterachse eine Herausforderung. Heute war es ziemlich windig, und in Silverstone war es auch äußerst windig. Ich weiß also nicht, ob das [das Auto] noch herausfordernder gemacht hat, aber es hat es sicherlich nicht einfacher gemacht.”
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