Ernüchterung bei McLaren: “Sind leider einfach nicht schnell genug”

Ernüchterung bei McLaren: “Sind leider einfach nicht schnell genug”

 

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Mit den Plätzen sechs und sieben sind Lando Norris und Oscar Piastri nach dem Qualifying in Spielberg nicht unbedingt zufrieden. Wo George Russell die beiden Papaya-Piloten am Vortag noch als ernstzunehmende Gefahr für Mercedes beschrieben hatte, fehlten im Q3 knapp vier Zehntelsekunden auf die Bestzeit.  circuitpics.de Keiner der McLaren-Piloten startet in Spielberg aus den ersten zwei Reihen

“Das war für uns ein gutes Qualifying”, so die Einschätzung des amtierenden Weltmeisters bei Sky Sports F1. “Platz sechs und Platz sieben. Natürlich sind das nicht die Positionen, auf denen wir sein wollen. Aber unsere Runden waren wirklich eng beieinander.” Zwischen Norris und Piastri lagen am Ende von Q3 nur neun Tausendstelsekunden. “Wir haben”, so der Weltmeister, “heute viel aus dem Auto herausgeholt. Und realistisch betrachtet stehen wir [zurzeit] eben genau da.”
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“Natürlich erwartest du immer ein wenig mehr”, erklärt Norris. “Und wir waren wirklich nah an den Autos vor uns. Natürlich kann man sagen, dass mehr möglich gewesen wäre, aber ich bin mir sicher, dass, wenn man [unsere Konkurrenz] fragt, sie exakt dasselbe sagen.” Piastri betont seinerseits bei Sky Sports F1: “Wir sind leider einfach nicht schnell genug. Zwischen mir [und Lando] lag während des gesamten Wochenendes maximal eine halbe Zehntel. Daher glaube ich, dass wir das Maximum herausgeholt haben.” “Die letzte Runde war an manchen Stellen etwas unsauber”, gesteht Piastri. “Aber wir hatten nicht genug [Speed], um George heute herauszufordern.” “Es ist ein wenig frustrierend. Gestern sah es noch so aus, als wären wir konkurrenzfähig, und auch in Q1 und Q2. Uns fehlt also nur das letzte Quäntchen.” Video wird geladen…  

Zu den Chancen im Grand Prix von Österreich betont Norris nach dem Qualifying: “Wir wissen, dass wir sicherlich nicht so schnell sind, wie die Autos vor uns. Aber wir werden unser Bestes geben, genauso wie in Barcelona.” “Da waren wir”, so Norris, “auch nicht so schnell wie [die Konkurrenz], aber ich bin besser gefahren und wir hatten irgendwo ein besseres Rennen. Sicherlich spielt die Zuverlässigkeit da auch eine Rolle, das gehört zum Motorsport. Aber auf der Strecke kann ich hier recht wenig machen.”
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Juan Pablo Montoya hatte schon vor dem Wochenende betont, dass es auf dem Kurs von Spielberg zu wenige Kurven gibt, um als Fahrer wirklich den Unterschied auszumachen. Trotzdem bleibt Norris optimistisch und sagt: “Es ist ein langes Rennen mit vielen Boxenstopps. An einem Tag wie morgen kann viel passieren, also werden wir einfach im Rennen bleiben und schauen, was wir tun können.” Laut der Datenanalyse unseres Redakteurs Kevin Herrmann fehlen dem Team aus Woking im Renntrimm rund zwei Zehntel auf Mercedes. Zudem dürften Norris und Piastri mit vergleichsweise hohem Reifenverschleiß zu kämpfen haben. Teamchef Andrea Stella betont nach der Session, dass das Kräfteverhältnis in dieser Saison deutlich konstanter ist, als noch in den vergangenen Jahren. Im Dreierpaket hinter Mercedes, bestehend aus Ferrari, Red Bull und McLaren, machen vor allem die Upgrades den Unterschied aus. So seien die Scuderia aus Maranello und das Team aus Milton Keynes am Rennstall aus Woking vorbeigezogen.
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“Wir hatten für [dieses Wochenende] nichts Großes dabei, daher fallen wir ein wenig zurück”, erklärt Stella. “Wir dürften bei den kommenden Rennen anfangen, regelmäßiger [Upgrades] mitzubringen. Dann werden wir sehen, ob wir in dieser Saison noch die Wende schaffen und die Lücke schließen können.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Langstrecke
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In der Konstrukteurs-WM liegt McLaren mit 141 Punkten auf dem dritten Platz. Mercedes steht mit 262 Punkten an der Spitze des Klassements, während Ferrari mit 190 Punkten auf dem zweiten Platz liegt.

 
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