Erste Probe für das Upgrade: Was steckt hinter den Red-Bull-Problemen?

Erste Probe für das Upgrade: Was steckt hinter den Red-Bull-Problemen?

 

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Red Bull konnte sich im Freitagstraining in Spielberg (Formel 1 2026 live im Ticker) noch kein klares Bild von dem machen, was Verstappen am Medientag als “entscheidendes” Upgrade-Paket für den RB22 bezeichnet hatte.  LAT Images Bei Red Bull lief es am Freitag in Spielberg noch nicht rund

Der Niederländer belegte in beiden Sessions auf dem Red-Bull-Ring den vierten Platz und lag am Ende mehr als eine halbe Sekunde hinter dem Spitzenreiter Kimi Antonelli. Über den Teamfunk beschwerte sich Verstappen vor allem über ein Problem in Kurve 3, wo die Red-Bull-Antriebseinheit am Scheitelpunkt seltsamerweise an Drehzahl verlor, was die Fahrer dazu zwang, darauf zu warten, dass der Motor wieder Gas annahm.
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Der viermalige Weltmeister beschrieb das Verhalten danach als “Hit and Miss” (reine Glückssache), wobei sein Teamkollege Hadjar eine ähnliche Einschätzung abgibt: “Es ist, als ob die Hinterräder greifen, blockieren und man jegliche Unterstützung verliert. Es ist kein linearer Grip, das ist nicht schön”, meint der Franzose. “Man ist ständig am Rätseln, wie viel Grip man hat. Und wenn man dann wieder aufs Gas geht, muss der Motor erst wieder in Schwung kommen, und das führt am Kurvenausgang zu durchdrehenden Rädern. Es ist wirklich, wirklich übel”, betont Hadjar weiter. “Allein in dieser Kurve weiß ich nicht, wie viel wir verlieren, aber es fühlt sich wirklich schlimm an.” Fotos: F1: Grand Prix von Österreich (Spielberg) 2026
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Technikchef Pierre Wache räumte ein, dass dem Problem eine motorbedingte Ursache zugrunde liegt, die Red Bull noch vor dem Qualifying beheben muss: “Wir haben da ganz klar ein Problem damit, wie wir den Motor steuern und wie das Auto funktioniert. Das ist etwas, das wir beheben oder von dem wir versuchen müssen, wegzukommen”, sagt er. Racing-Bulls-Fahrer Arvid Lindblad verriet unterdessen, dass das Schwesterteam schon seit längerer Zeit mit ähnlichen Problemen kämpft, es nun aber zum ersten Mal auch das Hauptteam betrifft. Kann Red Bull die Balance-Probleme über Nacht lösen? Abgesehen von diesem motorbedingten Problem war auch die generelle Balance nicht dort, wo sie die beiden Red-Bull-Fahrer haben wollten. Laut Wache gibt es dafür jedoch eine logische Erklärung. Da Red Bull auf einen Schlag ein massives Upgrade eingeführt hat, haben sich die Eigenschaften des Autos verändert. Das bedeutet, dass nicht alles, was an früheren Rennwochenenden gelernt wurde, weiterhin gültig ist.
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“Es ist jedes Mal dasselbe Problem. Wenn man viel am Auto ändert, ändern sich die Eigenschaften ein wenig, und die Balance verändert sich. Dann muss man schauen, wie die Empfindlichkeit jedes Set-up-Elements im Hinblick auf die Anforderungen der Fahrer und das, was sie brauchen, eine Rolle spielt”, sagt er. “Das ist eindeutig etwas, das wir aus dem 2. Freien Training lernen und für die dritte Session und das Qualifying versuchen müssen zu verbessern.” Laut Hadjar ist genau das der Grund, warum Red Bull noch nicht beurteilen kann, was das umfangreiche Paket – einschließlich eines überarbeiteten Unterbodens, neuer Seitenkästen und einer Gewichtsreduzierung – tatsächlich wert ist.
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“Nun, bisher scheint es einfach schwierig zu sein, das Maximum herauszuholen, weil wir völlig aus der Balance sind und große Probleme haben. Heute Nacht gibt es also noch viel zu analysieren”, so der Franzose. Upgrade ein Schritt nach vorne? Obwohl das wahre Ausmaß der Fortschritte noch unklar bleibt, ist Wache davon überzeugt, dass das Upgrade einen Schritt nach vorn darstellt: “Was wir sehen, ist in puncto Gewicht und Abtrieb eindeutig ein besseres Paket als das, was wir vorher hatten. Aber um genau zu sehen, welche Abtriebswerte wir tatsächlich erreichen können, werden wir im Laufe der Nacht und morgen früh mehr wissen.” Teamchef Laurent Mekies hatte bereits geäußert, er hoffe, dass die Upgrades den Rückstand von Red Bull von vier bis fünf Zehnteln auf etwa zwei bis drei Zehntel reduzieren werden. Die tägliche F1-Show zum Grand Prix von Österreich | Longruns Freitag F1 Spielberg 2026 Video wird geladen…  

Ein zusätzlicher Vorteil ist laut Hadjar, dass das Paket die Fahrbarkeit verbessern sollte – vorausgesetzt, es lässt sich eine bessere Balance finden als noch am Freitag: “Es fühlte sich im FT2 schon viel besser an, das sind also gute Neuigkeiten, aber es ist noch nicht da, wo wir sein wollen”, sagt er.
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“Zumindest ist es viel einfacher zu fahren, sodass die Performance morgen etwas leichter kommen sollte als sonst. Das ist also gut, aber was das Set-up angeht, ist das Auto definitiv noch nicht da, wo wir es haben wollen.”

 
Formel1.de 

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