Fernando Alonso trotz letztem Platz gelassen: “Alles in Ordnung”

Fernando Alonso trotz letztem Platz gelassen: “Alles in Ordnung”

 

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Fernando Alonso musste im Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Der Aston-Martin-Pilot belegte nur den 22. und damit letzten Startplatz. Besonders bitter: Teamkollege Lance Stroll war rund eineinhalb Zehntelsekunden schneller und schaffte es damit vor den zweimaligen Weltmeister. Trotzdem zeigte sich Alonso nach dem Qualifying erstaunlich gelassen.  Sutton Images Fernando Alonso versucht die positiven Aspekte in der Aston-Martin-Krise zu sehen

Denn aus seiner Sicht bestätigte Silverstone vor allem einen positiven Trend, den Aston Martin bereits beim vergangenen Rennwochenende in Österreich erkannt hatte. “Es war sehr ähnlich wie in den letzten Rennen”, erklärt Alonso. “Auf der positiven Seite war das Energie-Management und die Nutzung der Batterie erneut konstant. Das haben wir schon in Österreich gesehen.” Damit sei es bereits das zweite Rennwochenende in Folge, an dem das Team in diesem Bereich Fortschritte erkenne. “Bis jetzt ist also alles gut.” “Wir sind langsam – aber das überrascht niemanden” Dass Aston Martin derzeit schlicht nicht über die nötige Performance verfügt, versucht Alonso gar nicht erst zu beschönigen. Der Spanier spricht die Probleme offen an und sieht im Ergebnis deshalb auch keine große Überraschung. “Wir sind immer noch langsam”, sagt er nüchtern. “Aber das überrascht niemanden.”
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Immerhin könne das Team unter diesen Voraussetzungen wertvolle Erkenntnisse sammeln. “Wir haben das gleiche Auto und werden sehen, ob wir morgen noch mehr lernen können.” Gerade der Entwicklungsprozess stehe momentan klar im Vordergrund. Alonso ist überzeugt, dass Aston Martin zumindest bei den Faktoren, die das Team selbst beeinflussen kann, Schritt für Schritt vorankommt. “Bei den Dingen, die in unserer Hand liegen, werden wir besser. Dort machen wir Fortschritte.” Dennoch sei noch längst nicht alles so, wie es sein sollte. “Es ist noch nicht perfekt. Aber in der Formel 1 ist ohnehin nichts perfekt. Selbst wenn du Rennen gewinnst, musst du dich in jedem Bereich weiter verbessern.” Fortschritte trotz schwieriger Saison Deshalb richtet Alonso den Blick weniger auf einzelne Ergebnisse als auf die langfristige Entwicklung. “Es gibt noch viel Arbeit”, betont der Spanier. “Aber alle im Team sind fest entschlossen, besser zu werden.” Ein Bereich funktioniert seiner Meinung nach bereits bemerkenswert gut: die Rennstarts. Schon im Sprint konnte Alonso auf den ersten Metern Positionen gut verteidigen beziehungsweise angreifen, ehe ihn die fehlende Endgeschwindigkeit auf den Geraden wieder einholte. Video wird geladen…  

“Die Starts sind im Moment tatsächlich das Schönste”, sagt er. Dass Aston Martin dort regelmäßig überzeugt, sei kein Zufall. “Unsere Starts sind seit dem ersten Tag sehr gut. Schon bei den Testfahrten in Bahrain waren wir dort konkurrenzfähig.” Lob für die Crew trotz technischer Probleme Gerade deshalb wollte Alonso seiner Mannschaft ausdrücklich ein Kompliment machen. Denn die starken Starts seien aus seiner Sicht das Ergebnis guter Arbeit der Ingenieure und Mechaniker. “Wir hatten in dieser Saison viele Probleme mit den Power-Units und teilweise auch mit dem Getriebe.”
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Umso bemerkenswerter seien die konstant guten Abläufe beim Start. “Deshalb müssen wir unserem Startsystem auch einmal Anerkennung geben. Das Team macht dort einen wirklich sehr guten Job.”
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Für das Rennen hofft Alonso nun, diesen kleinen Vorteil erneut nutzen zu können. “Mal sehen, ob wir daraus morgen wieder einen Vorteil ziehen können.”

 
Formel1.de 

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