Hamilton vor Verstappen: Was das FT3-Ergebnis in Austin verschweigt
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Ferrari behält beim Grand Prix der USA 2026 eine blütenweiße Weste: Nach zwei Bestzeiten von Charles Leclerc am Freitag sicherte sich Lewis Hamilton im Abschlusstraining am Samstag Platz 1. Schnellster war eigentlich wieder Leclerc, dessen Bestzeit wurde aber wegen eines Vergehens gegen die Tracklimit-Regel gestrichen. LAT Images Lewis Hamilton sicherte sich Platz 1 im dritten Freien Training beim Grand Prix der USA
So stand am Ende des dritten Freien Trainings Hamilton an der Spitze, 0,168 Sekunden vor Max Verstappen (Red Bull) und 0,234 Sekunden vor Leclerc. WM-Leader Kimi Antonelli (+0,303) hatte zunächst die zweitbeste Zeit erzielt, auch diese wurde aber vom elektronischen FIA-System wegen einer Überschreitung der Tracklimits aberkannt. Der Mercedes-Fahrer landete im Ergebnis auf Rang 4, gefolgt von seinem Teamkollegen George Russell, Oscar Piastri (McLaren) und Nico Hülkenberg (Audi). Der Deutsche hatte als Siebter 0,698 Sekunden Rückstand auf die Spitze, war aber um mehr als eine halbe Sekunde schneller als Gabriel Bortoleto (13.) im zweiten Audi. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Lando Norris (McLaren) hätte ohne Tracklimits-Vergehen Platz 5 belegt, wurde im Endergebnis wegen der gestrichenen Runde aber nur Achter. Pierre Gasly (Alpine) und Isack Hadjar (Red Bull), der erneut mit der Balance unzufrieden war, rundeten die Top 10 ab.
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Zum Thema: Ergebnis: 3. Freies Training GP USA, Austin F1-Ticker Austin: Paddock live mit Ruben Zimmermann F1-Livestream: Analyse mit Christian Nimmervoll (3 Uhr MESZ) Tracklimits bleiben in Austin ein Thema In den ersten zehn Minuten der Session hielten sich die Topstars zunächst zurück. Offenbar hatten sie schon am Freitag genug getestet, sodass sie die Aufgabe, den Asphalt sauber zu fahren, anderen überließen. Für die Unterhaltung der amerikanischen Fans sorgten zunächst nur die Piloten von Cadillac und Alpine, die bereits früh ihre ersten Runden drehten. 17 Minuten nach Beginn poppten die ersten gestrichenen Rundenzeiten auf (unter anderem Norris und Leclerc). Die Tracklimits sind in Austin ein echtes Thema: Bereits am Freitag wurden den 22 Fahrern im ersten Training 79 und im zweiten Training 128 Runden aberkannt, weil sie über eine der weißen Linien zur Streckenbegrenzung gefahren waren. Die Verstöße gegen die Tracklimits-Regel konzentrierten sich dabei, anders als etwa in der Vergangenheit beim Grand Prix von Österreich, nicht nur auf eine Passage. Schon in der ersten halben Stunde wurden vom elektronischen FIA-System Vergehen in den Kurven 1, 7, 9, 10, 11 und 20 registriert. Was es auch so schwierig macht, für den Rest des Wochenendes eine pragmatische Lösung zu finden. Wie sich die Jagd nach der Bestzeit entwickelte Die erste echte Messlatte setzte dann, nach gut 20 Minuten, Hamilton in 1:35.561 Minuten (Soft). Er führte zu diesem Zeitpunkt 0,141 Sekunden vor Verstappen (der allerdings noch die härteren Mediumreifen drauf hatte) und 0,318 Sekunden vor Russell (Soft). Antonelli (Soft) lag zunächst mit 0,723 Sekunden Rückstand auf Platz 7.
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Obwohl Verstappen rein von der Pace her durchaus konkurrenzfähig unterwegs war, fluchte er am Boxenfunk mal wieder über seinen Red Bull. Es sei “so dumm”, meckerte er, hörbar genervt, und fragte wohl eher rhetorisch: “Warum sind die Schaltvorgänge so schlecht?” Inzwischen hatten die beiden Ferraris die Bestzeiten mit weichen Reifen auf 1:35.127 (Leclerc) und 1:35.416 Minuten (Hamilton) geschraubt. Ein erfreuliches Indiz im Hinblick auf das Unterboden-Update, das der italienische Rennstall zum Grand Prix der USA eingeführt hat. Antonelli lag bei Halbzeit auf Rang 3, mit einem Rückstand von 0,326 Sekunden.
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Nach 35 Minuten fuhr Leclerc dann eine schnelle Runde mit frischen Mediumreifen, setzte eine absolute Bestzeit im ersten und eine persönlich beste im zweiten Sektor. Im dritten Sektor ließ er aber eine Zehntelsekunde liegen, und so schrammte er um 0,007 Sekunden an einer weiteren Steigerung vorbei. Zumindest war aber der Beweis erbracht, dass sowohl der Soft als auch der Medium für schnelle Zeiten taugen. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); 18 Minuten vor dem Ende beendete dann WM-Leader Antonelli das Versteckspiel und zeigte, wie schnell der Mercedes in Austin wirklich ist: 1:35.015 Minuten (später gestrichen), damit 0,112 Sekunden Vorsprung auf Leclerc. Russell kam ein paar Sekunden nach seinem Teamkollegen über die Ziellinie, ebenfalls mit frischen Softs, blieb aber 0,366 Sekunden hinter Antonelli zurück und nahm Platz 3 ein. Drei Minuten nach der Mercedes-Attacke war Verstappen dran, und der pulverisierte die Bestzeit auf 1:35.061 Minuten. Eine Marke, die nur wenige Sekunden alt wurde, ehe sich Hamilton auf 1:34.893 Minuten steigerte. Der siebenmalige Weltmeister stellte damit seine Affinität zum Circuit of The Americas unter Beweis, auf dem er mit sechs Grand-Prix-Siegen Rekordhalter ist.
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Interessant: Im direkten Vergleich mit Verstappen ist Ferrari in den langsamen Kurven um 0,25 Sekunden schneller. In den schnellen Passagen hat der Ferrari weiterhin Defizite. Ein bekannter Trend in der Formel-1-Saison 2026. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Hamiltons Zeit wurde dann noch von Leclerc unterboten (1:34.810 Minuten), dessen Zeit wurde aber wegen Tracklimits in Kurve 10 gleich wieder gestrichen. Ebenso wie eine schnelle Zeit von Norris (1:35.244 Minuten). Zeitplan Formel 1 Austin: Wie geht’s weiter? Mit dem Grand Prix der USA auf dem Circuit of The Americas in Austin macht die Formel 1 Station in Texas. Die anspruchsvolle Strecke mit ihren schnellen Kurvenkombinationen, deutlichen Höhenunterschieden und der markanten Bergauf-Passage zur ersten Kurve gehört seit 2012 zum Formel-1-Kalender.
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Anders als in den vergangenen drei Jahren wird 2026 in Austin kein F1-Sprint ausgetragen. Stattdessen standen drei Freie Trainings auf dem Programm, bevor am Samstag um 23:00 Uhr deutscher Zeit das Qualifying beginnt. Der Grand Prix startet am Sonntag um 21:00 Uhr deutscher Zeit (15:00 Uhr Ortszeit). Zu beachten ist die Zeitumstellung in Europa in der Nacht auf Sonntag, durch die sich der Zeitunterschied zu Texas von sieben auf sechs Stunden verkürzt. (Hier geht’s zum Formel-1-Kalender 2026!) Video wird geladen…
Die gewohnten Formel-1-Livestreams können Fans am Samstag (Nacht auf Sonntag) und Sonntag (Nacht auf Montag) auf dem YouTube-Kanal von verfolgen. Mit einer Zusammenfassung des Geschehens und Analysen weit über das Ende der TV-Übertragungen hinaus. Host Kevin Scheuren präsentiert die Streams wieder in der Stammbesetzung mit Chefredakteur Christian Nimmervoll als Experte. Die provisorischen Startzeiten der Livestreams am Samstag und Sonntag sind auf 3:00 Uhr MESZ in der Nacht auf Sonntag und 1:00 Uhr MEZ in der Nacht auf Montag angesetzt. Im TV wird das Rennwochenende auf Sky (Deutschland), ServusTV (Österreich) und im SRF (Schweiz) übertragen (Hier geht’s zur kompletten TV-Übersicht zur Formel 1 in Austin!).
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