Keine Siegchancen? Red Bull auf dem Hungaroring “eindeutig zu langsam”

Keine Siegchancen? Red Bull auf dem Hungaroring “eindeutig zu langsam”

 

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Laut Technikchef Pierre Wache hat Red Bull beim Großen Preis von Ungarn keine allzu großen Chancen. So sei man auf dem Hungaroring “eindeutig zu langsam” und würde weiterhin mit der Balance des Autos hadern. “Wir haben noch viel Arbeit zu erledigen”, so Wache. “Wir sind nicht da, wo wir sein sollten, und nicht da, wo wir sein wollen.”  LAT Images Isack Hadjar und Max Verstappen sind mit dem RB22 in Ungarn unzufrieden

Während Max Verstappen im ersten Freien Training mehr als vier Zehntelsekunden auf die Bestzeit fehlten, waren es am Ende von FT2 fast sieben Zehntelsekunden. Isack Hadjar lag am Nachmittag sogar über eine Sekunde hinter der Zeit von Spitzenreiter Lewis Hamilton. Dabei wollte das Team aus Milton Keynes beim letzten Rennen vor der Sommerpause eigentlich nochmal angreifen. Schließlich hatte Teamchef Laurent Mekies nach dem Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps verkündet, dass man jetzt an jedem Rennwochenende um das Podest werde kämpfen können.
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Und die Probleme, die man seitens der Roten Bullen mit der elektrischen Komponente der Power-Unit hat, sollten auf dem “Monaco ohne Leitplanken” nicht ansatzweise so sehr ins Gewicht fallen wie etwa auf der Ardennen-Achterbahn. Allerdings hat Red Bull in Ungarn mit altbekannten Problemen zu kämpfen. So muss der RB22 mit einem recht steifen Set-up gefahren werden und tendiert zu inkonsistenter Balance. Auch Kerbs und Bodenwellen sind für den Monoposto alles andere als eine leichte Aufgabe. Formel-1-Quiz
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10 5 8 3 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Das war bislang einer der härtesten Freitage der Saison”, so die Einschätzung von Hadjar nach FT2. “Die Bedingungen waren schwierig und es war [auf der Strecke] sehr, sehr wellig. Das ist für die Reifen und für die Bremsen sehr anspruchsvoll.” Zudem betont Hadjar: “Wir haben in FT2 beim Gefühl des Autos einen Rückschritt gemacht. Ich denke, in FT1 hatten wir insgesamt ein besseres Auto.” Jedoch erwähnt Hadjar im selben Atemzug: “Die Longrun-Pace hat gut ausgesehen, aber uns fehlt etwas [Pace] auf einer schnellen Runde.” Dem entgegen steht die Datenanalyse unseres Redakteurs Kevin Herrmann. So verlor Hadjar im Schnitt 0,79 Sekunden pro Runde auf Kimi Antonelli im Mercedes. Verstappen verlor seinerseits 0,82 Sekunden pro Runde auf den WM-Spitzenreiter. Dass neben den Silberpfeilen vor allem Ferrari ganz oben mitspielt, überrascht Wache dabei nicht. “Das hatten wir erwartet”, so der Technikchef. “Wir wussten, dass sie hier in einigen Kurven die Schnellsten sein würden, und dass sie vor allem auf einer Runde einen Vorteil haben würden. Wir werden sehen, was sie im Longrun zeigen können. Aber ja, sie haben hier das beste Auto.”
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Neben den grundlegenden Eigenschaften des RB22 oder den Bodenwellen sorgt auch der Wind für Kopfschmerzen bei Red Bull. “Bei allem, was wir [am Set-up] verändern, müssen wir den Wind bedenken”, so Hadjar. Je nachdem, mit welcher Windgeschwindigkeit die Teams auf dem Hungaroring zu kämpfen haben, muss das Set-up der Fahrzeuge angepasst werden. Gerade starke Windböen sind auf dem Kurs ein großes Problem. Verstappen vor Red Bull-Aus? Diese Teams kommen 2027 infrage! Video wird geladen… Max Verstappen und Red Bull stehen in der Formel 1 vor einer entscheidenden Zukunftsfrage. Wie geht es 2027 weiter?

Verstappen hatte am Freitag des Weiteren völlig andere Probleme. Einsatz war wieder einmal der Sitz des viermaligen Weltmeisters ein Gesprächsthema. Außerdem beschwerte sich Verstappen, ebenso wie in Spa-Francorchamps, über die Schaltvorgänge des RB22. Folglich muss sich Red Bull auch mit diesen Themen befassen, wobei beide Probleme laut Wache alles andere als unlösbar sind.
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Zumindest das Comeback des Macarena-Flügels hat für keine Beschwerden gesorgt. “Momentan”, so Wache, “funktioniert [der Flügel] korrekt.”

 
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