“La Monumental”: Warum Madrids neue Kurve 12 zur Formula 1-Ikone werden könnte

“La Monumental”: Warum Madrids neue Kurve 12 zur Formula 1-Ikone werden könnte

 

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Monaco hat seine Haarnadel, Spa-Francorchamps Eau Rouge/Raidillon und Silverstone den Kurvenkomplex Maggotts, Becketts, Chapel: Laut Ferrari-Fahrer Charles Leclerc hat die neue Formel-1-Rennstrecke “Madring” in Madrid gute Chancen, bald in einem Atemzug mit diesen Traditionsstrecken und ihren markanten Passagen genannt zu werden.  LAT Images Kurve 12 in Madrid: “La Monumental” begeistert schon vor der Formel-1-Premiere 2026

Grund dafür ist Kurve 12 in Madrid: “La Monumental”. Leclerc hat sie nach den Ferrari-Demorunden im Juli als “wirklich besondere Kurve” beschrieben. Er sagte: “Sie kann zu einer der ikonischsten Kurven der Saison werden.” Doch was macht diese Kurve so speziell? Ein Aspekt ist ihr annähernd halbkreisförmiger Verlauf, ein anderer ihre über weite Teile starke Überhöhung mit bis zu 24 Prozent Querneigung (ungefähr 13 Grad) – die Fahrbahn fällt zur Innenseite der Rechtskurve deutlich ab. Hinzu kommen die Kurvenlänge von rund 500 Metern und Stadionatmosphäre durch Tribünen auf der Außenseite. (Fotostrecke: Neue Formel-1-Strecken seit 2000)
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Vor allem Letzteres werde “auf der ganzen Welt für Gesprächsstoff sorgen”, sagte Alpine-Fahrer Franco Colapinto. “Es werden allein in diesem Bereich 45.000 Fans Platz finden, rund um eine einzelne Kurve. Das ist doch verrückt!” “La Monumental” flößt der Formel 1 Respekt ein All das klingt für Pirelli-Chefingenieur Simone Berra “ziemlich beeindruckend”. Die Kurve sei technisch überaus anspruchsvoll: “Wir gehen davon aus, dass sie wahrscheinlich die kritischste Passage der gesamten Saison für unsere Reifen sein wird. Dabei geht es nicht nur um die seitlichen Kräfte, sondern vor allem um die vertikale Belastung”, erklärte Berra. Neue Formel-1-Strecken seit 2000

Colapinto rechnet indes fest damit, dass die Fahrer die “ziemlich anspruchsvolle Kurve […] auch körperlich zu spüren bekommen. Durch die Überhöhung und die hohe Geschwindigkeit, die wir durch eine solche Kurve mitnehmen können, wird das von außen ziemlich spektakulär aussehen”, erklärte Colapinto. “Im Auto wird es eine echte Herausforderung sein.” Die große Frage lautet: Geht “La Monumental” voll? Die Kombination aus Kurvenneigung und Kurvenlänge von “La Monumental” macht es den Formel-1-Fahrern in Madrid also schwer. “Wir werden dort im Qualifying sehr mutig sein müssen, um wirklich am Limit zu fahren”, sagte Leclerc. “Das wird richtig cool.” Ob “La Monumental” mit Vollgas durchfahren werden kann, muss sich jedoch erst noch zeigen. Nach seinen Demorunden im Juli hatte Leclerc noch Zweifel geäußert: “Da sah es nicht danach aus. Wir waren bei unseren Proberunden sehr, sehr weit davon entfernt, voll durchzufahren. Aber das lag vor allem am Staub auf der Strecke.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Dieser Staub ist jetzt verschwunden, der Kurs und “La Monumental” sind bereit für die Formel-1-Premiere am Wochenende (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!). Und “eines ist sicher” laut Leclerc: “Es wird voller Einsatz gefragt sein”, denn der neue Madring sei “sehr anspruchsvoll”, biete aber einen “schönen Rhythmus” für die Fahrer. “Das gefällt mir insbesondere bei Stadtkursen immer”, sagte Leclerc.

 
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