Le Mans 2026: Diese ehemaligen Formel-1-Piloten sind am Start

Le Mans 2026: Diese ehemaligen Formel-1-Piloten sind am Start

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


Fünfzehn ehemalige Formel-1-Fahrer werden an diesem Wochenende bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen. Die meisten Fahrer mit Grand-Prix-Erfahrung werden in der Top-Klasse Hypercar antreten – ein Indikator für ihr fahrerisches Niveau.   Einen Le-Mans-Titel hat Robert Kubica schon – kommt der nächste?

Lange Zeit war der Sportwagen-Motorsport eine attraktive Alternative für Piloten, die in der Königsklasse nicht ganz Fuß fassen konnten. Während viele gezwungen sind, sich vom Formelsport zu verabschieden, bevor sie es in die F1 schaffen, gibt es genug Beispiele für Fahrer, die einige Jahre im Grand-Prix-Sport verbracht haben und später auf der Langstrecke extrem erfolgreich wurden. (Zur Formel-1-Datenbank) Im Vergleich zu 2025 fehlen zwei große Stars in der Hypercar-Klasse: Jenson Button, der für Cadillacs Jota-Werksteam fuhr, hat sich vom professionellen Motorsport zurückgezogen, während Mick Schumacher die WEC verlassen hat, um für Rahal Letterman Lanigan Racing in der IndyCar-Serie zu starten. Kamui Kobayashi Auto: #7 Toyota GR010 Hybrid
//jseAo3c(“Rect”);
– Ex-F1-Teams: Toyota, Sauber, Caterham
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 3 Kamui Kobayashi bestreitet dieses Jahr seinen zwölften Auftritt in Le Mans und nimmt weiterhin seine Doppelrolle als Fahrer und Teamchef bei Toyota Racing wahr. Kobayashis Erfolge im Sportwagenbereich sind bekannt: Der Japaner gewann das Rennen 2021 in der Gesamtwertung und sicherte sich zwei Titel in der Top-Klasse (LMP1/Hypercar) der WEC. Toyota gilt als einer der Favoriten für den Sieg in Le Mans 2026. (Zum Le-Mans-Live-Ticker) Vor seinem Engagement in der WEC fuhr Kobayashi in der Formel 1, vor allem für BMW/Sauber Anfang der 2010er Jahre. Das Highlight seines Grand-Prix-Stints war ein Podiumsplatz beim Heimrennen in Japan 2012. Nyck de Vries Auto: #7 Toyota GR010 Hybrid  Nikolaz Godet Nyck de Vries’ Formel-1-Karriere war kurz

– Ex-F1-Teams: Williams, AlphaTauri
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 9 Nyck de Vries hat sich in den letzten Jahren wieder im Sportwagensport etabliert und ist zu einer wichtigen Figur im Hypercar-Programm von Toyota geworden. Nachdem er sich in der LMP2-Klasse beim Racing Team Nederland und in der Formel E bei Mercedes einen Namen gemacht hatte, erhielt de Vries 2024 die Chance bei der japanischen Marke und hat seither zwei Gesamtsiege in der WEC eingefahren. Die F1-Karriere des Niederländers war hingegen kurzlebig. Nachdem er im Alter von 28 Jahren zu AlphaTauri gewechselt war, wurde er vom Team nach nur 11 Rennen in seiner Rookie-Saison entlassen. Sebastien Buemi Auto: #8 Toyota GR010 Hybrid
//jseAo3c(“Rect”);
– Ex-F1-Teams: Toro Rosso
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 7 Seit seinem Wechsel zu Toyota im Jahr 2023 hat Sebastien Buemi die Höhen und Tiefen der LMP1- und Hypercar-Programme des Teams miterlebt. Er hält den Rekord für die meisten Rennsiege in der WEC (27) sowie den gemeinsamen Rekord für die meisten Titel in der Top-Klasse (vier). Der Schweizer startete die Saison zudem mit einem Sieg beim Auftakt in Imola. Buemi, der auch ehemaliger Formel-E-Champion ist, feierte während seiner drei Jahre in der F1 mit Toro Rosso nur überschaubare Erfolge. Während er in seinen ersten beiden Saisons ordentliche Leistungen zeigte, wurde er 2013 von seinem Teamkollegen Jaime Alguersuari deutlich distanziert. Brendon Hartley Auto: #8 Toyota GR010 Hybrid  Nikolaz Godet Brendon Hartleys ist schon lange im Sportwagen unterwegs

– Ex-F1-Teams: Toro Rosso
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 9
//jseAo3c(“Rect”);
Gemeinsam mit Buemi hält Brendon Hartley den Rekord für die meisten Top-Klassen-Titel in der WEC. Der Neuseeländer war Mitte der 2010er Jahre Teil des übermächtigen 919 Hybrid-Programms von Porsche, mit dem er einige der größten Preise im Langstreckensport abräumte. Nachdem das LMP1-Projekt von Porsche eingestellt wurde, wechselte er 2018 zu Toyota und hat seither unzählige Siege und Meisterschaften errungen. In der F1 bei Toro Rosso wollte der Knoten für Hartley jedoch nie so recht platzen. In seiner einzigen vollen Saison holte er nur vier Punkte, während Teamkollege Pierre Gasly im gleichen Zeitraum 29 Zähler sammelte. Will Stevens Auto: #12 Cadillac V-Series.R
//jseAo3c(“Rect”);
– Ex-F1-Teams: Caterham, Marussia
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 13 Nach Klassensiegen in Le Mans sowohl in der GTE Am als auch in der LMP2 schaffte Will Stevens 2023 mit Jota den Sprung in die Hypercar-Klasse. Beide WEC-Gesamtsiege von Jota wurden mit Stevens am Steuer errungen. Da Cadillac im Kampf um den Sieg weit vorn erwartet wird, dürfte der Brite dieses Jahr in Le Mans voll mitmischen. Stevens fuhr 2015 in der F1 für Marussia in der letzten Saison des Teams. Aufgrund der katastrophalen finanziellen Lage des Rennstalls und der mangelnden Konkurrenzfähigkeit blieb er ohne Punkte. Andre Lotterer Auto: #17 Genesis GMR-001  Nikolaz Godet Andre Lotterer blickt auf drei Le-Mans-LMP1-Siege sowie einen Gesamttitel

– Ex-F1-Teams: Caterham
– Bestes F1-Ergebnis: DNF
//jseAo3c(“Rect”);
Andre Lotterer ist ein absolutes Urgestein des Sportwagensports und hat mit Audi drei LMP1-Siege sowie einen Gesamttitel errungen. 2024 sicherte er sich zudem einen Hypercar-Titel mit Porsche und führt nun den Einstieg von Genesis in die WEC an. Er hat bis heute 74 Rennen in der Weltmeisterschaft bestritten. Lotterer absolvierte nur einen einzigen Start in der Formel 1, als er Kobayashi beim Großen Preis von Belgien 2014 bei Caterham ersetzte. Er qualifizierte sich direkt vor seinem Teamkollegen Marcus Ericsson. Leider endete sein Rennen bereits in der zweiten Runde aufgrund eines elektrischen Defekts. Sebastien Bourdais Auto: #38 Cadillac V-Series.R
//jseAo3c(“Rect”);
– Ex-F1-Teams: Toro Rosso
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 7 Sebastien Bourdais ist zweifellos einer der erfahrensten und erfolgreichsten Rennfahrer im diesjährigen Le-Mans-Feld. Während seine vier CART-Titel in seinem Lebenslauf besonders hervorstechen, hat er auch einen Klassensieg in Le Mans und einen Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Daytona vorzuweisen. Er jagt jedoch immer noch seinem ersten Sieg in der Hypercar-Klasse hinterher. Bourdais’ kurzlebige F1-Karriere brachte wenig zählbare Ergebnisse, nicht zuletzt, weil Toro Rosso in seinen Anfangsjahren massiv zu kämpfen hatte. Er wurde Mitte seiner zweiten Saison 2009 zugunsten von Alguersuari entlassen. Jack Aitken Auto: #311 Cadillac V-Series.R
//jseAo3c(“Rect”);
– Ex-F1-Teams: Williams
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 16 Jack Aitken reist als Tabellenführer der IMSA-GTP-Klasse zum diesjährigen Rennen an die Sarthe. Seine drei vorangegangenen Le-Mans-Einsätze mit Action Express Racing brachten kaum zählbare Ergebnisse. Doch nun hat er eine deutlich bessere Chance mit Jota, das im Gegensatz zu AXR ein Vollzeit-WEC-Teilnehmer ist. Der Brite hatte seinen einzigen F1-Auftritt beim Großen Preis von Sachir 2020, als Lewis Hamiltons COVID-bedingter Ausfall eine Kettenreaktion auslöste und einen Platz bei Williams frei machte. Er lag auf dem kürzeren Layout in Bahrain innerhalb einer Zehntelsekunde von Teamkollege Latifi, beendete das Rennen aber nach einem Dreher auf Platz 16. Antonio Giovinazzi Auto: #51 Ferrari 499P  Sutton Images Antonio Giovinazzi ist noch immer F1-Ersatzfahrer für Ferrari

– Ex-F1-Teams: Sauber, Alfa Romeo
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 5
//jseAo3c(“Rect”);
Antonio Giovinazzi war maßgeblich am WEC-Erfolg von Ferrari beteiligt und spielte eine Schlüsselrolle beim historischen Comeback-Sieg in Le Mans 2023. Die Crew der Startnummer 51 startete die Saison 2026 mit einem starken zweiten Platz in Imola, hatte aber Pech, als sie in Spa in der letzten Stunde unverschuldet aus dem Rennen gerissen wurde. Giovinazzis Wechsel zu den Sportwagen erfolgte nach einem weitgehend enttäuschenden Stint in der F1. Der Italiener verbrachte drei volle Saisons beim von Sauber geführten Alfa-Romeo-Team und holte in dieser Zeit lediglich eine Top-5-Platzierung. Robert Kubica Auto: #83 AF Corse Ferrari 499P   F1-Urgestein Robert Kubica konnte 2025 den Le-Mans-Sieg in seine Vita schreiben

– Ex-F1-Teams: BMW, Renault, Williams, Alfa Romeo
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 1
//jseAo3c(“Rect”);
Robert Kubica gewann 2025 nicht nur zum ersten Mal in Le Mans, er war wohl auch der schnellste Fahrer über die gesamte Saison gesehen. Mit 41 Jahren beeindruckt er weiterhin mit seinen Leistungen im Ferrari von AF Corse und wird einer der großen Favoriten auf den Sieg sein, falls sich der 499P von einem schwachen Start in die Le-Mans-Woche erholen kann. Der Pole ist zudem der einzige Grand-Prix-Sieger im gesamten Starterfeld, nachdem er beim Großen Preis von Kanada 2008 einen denkwürdigen Formel-1-Sieg errungen hatte. Seine F1-Karriere schien durch einen schweren Rallye-Unfall 2011 beendet, doch er feierte 2019 mit Williams ein emotionales Comeback und absolvierte 2021 zwei weitere Einsätze für Sauber. Paul di Resta Auto: #93 Peugeot 9X8
//jseAo3c(“Rect”);
– Ex-F1-Teams: Force India, Williams
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 4 Paul di Resta ist seit den Anfängen Teil des 9X8-Programms von Peugeot und kennt das Auto in- und auswendig. In knapp vier Jahren hat er zwei Podestplätze errungen, darunter einen starken zweiten Platz in Fuji im vergangenen Jahr. Es wird jedoch nicht erwartet, dass Peugeot in Le Mans aus eigener Kraft um das Podium mitkämpfen kann, sofern es am Sonntag nicht zu dramatischen Ereignissen kommt. Di Resta genoss eine vielversprechende Karriere im Formelsport und gewann einen DTM-Titel, bevor er 2011 in die F1 aufstieg. Er fuhr für das Mittelfeldteam Force India und erzielte ordentliche Ergebnisse, konnte sich aber kein Cockpit bei einem echten Spitzenteam sichern. Stoffel Vandoorne Auto: #93 Peugeot 9X8
//jseAo3c(“Rect”);
– Ex-F1-Teams: McLaren
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 7 Stoffel Vandoorne bestreitet derzeit seine dritte Saison in der Hypercar-Klasse mit Peugeot. Ursprünglich sollte er zu Genesis wechseln, um den Einstieg der Marke Hyundai in die WEC zu begleiten, doch der Deal platzte in letzter Sekunde, was ihn zur Rückkehr zu Peugeot bewog. Der Belgier hat bereits ein Gesamtpodium in Le Mans vorzuweisen, dank eines beeindruckenden dritten Platzes bei seinem Debüt mit SMP Racing im Jahr 2019. Vandoorne wurde als der nächste große Star von McLaren gehandelt, als er 2017 sein F1-Debüt gab. Er konnte die hohen Erwartungen jedoch nicht ganz erfüllen und wurde nach nur zwei Saisons aussortiert. Jack Doohan Auto: #24 Nielsen Racing Oreca 07  LAT Images Alpine hatte mit Jack Doohan in der Formel-1-Saison 2025 nicht besonders viel Geduld

– Ex-F1-Teams: Alpine
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 13
//jseAo3c(“Rect”);
Jack Doohan ist dieses Jahr mit Nielsen Racing in den Sportwagensport eingestiegen und fährt für das Team in der LMP2-Klasse der European Le Mans Series. Diese Gelegenheit ermöglicht ihm auch sein Le-Mans-Debüt in der Pro-Am-Unterkategorie. Doohans F1-Karriere dauerte nur sieben Rennen, da er von Alpine nach weniger als einem Drittel der Saison 2025 sang- und klanglos auf die Bank gesetzt wurde. Der Platz des Australiers war ohnehin bereits gefährdet, bevor er seinen ersten Start in Melbourne überhaupt absolviert hatte. Pietro Fittipaldi Auto: #26 Vector Sport Oreca 07
//jseAo3c(“Rect”);
– Ex-F1-Teams: Haas
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 17 Pietro Fittipaldi wird in Le Mans mit dem vierten verschiedenen LMP2-Team in ebenso vielen Jahren antreten. Der Brasilianer belegte im vergangenen Jahr in La Sarthe den siebten Platz, strebt bei seinem Wechsel zu Vector Sport nun aber ein besseres Ergebnis an. Fittipaldis Lebenslauf umfasst unter anderem einen umjubelten LMP2-Sieg beim WEC-Lauf in Monza 2023 mit Jota. Fittipaldi bestritt die letzten beiden Rennen der F1-Saison 2020 für Haas als Ersatz für den verletzten Romain Grosjean. Er erreichte ein bestes Ergebnis von Platz 17, was letztlich nicht ausreichte, um sich ein Stammcockpit für eine komplette Saison zu sichern. Logan Sargeant Auto: #88 Proton Ford Mustang LMGT3   Der ehemalige Williams-Pilot Logan Sargeant steuert in Le Mans ganz US-like einen Mustang

– Ex-F1-Teams: Williams
– Bestes F1-Ergebnis: Platz 10
//jseAo3c(“Rect”);
Logan Sargeant gibt sein Le-Mans-Debüt als Teil eines kompletten WEC-Programms mit Proton in der LMGT3-Klasse. Der US-Amerikaner fuhr bereits im April in Imola souverän in die Punkte, wobei er die Evo-Version des Ford Mustang GT3 steuerte. Im nächsten Jahr wird er mit Ford in die prestigeträchtige Hypercar-Kategorie aufsteigen. Sargeant brachte Amerika 2023 mit Williams zurück in das F1-Starterfeld. Er holte seine ersten und einzigen Punkte vor heimischem Publikum in Austin, wurde aber vom Team entlassen, bevor er seine zweite Saison überhaupt beenden konnte.

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir