Martin Brundle über Verstappen: “Ich bin fasziniert von Max”
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Max Verstappen hat den Grand Prix von Ungarn 2026 zwar als Zweiter beendet, doch zufrieden wirkte der Red-Bull-Pilot nach dem Rennen nicht. Das fiel auch dem ehemaligen Formel-1-Fahrer und heutigen Sky Sports Experten Martin Brundle auf. circuitpics.de Max Verstappen erhöht den Druck auf Red Bull
Obwohl der Hungaroring weniger stark von der Motorleistung abhängt, hatte Red Bull das gesamte Wochenende mit einem instabilen Fahrverhalten in den Kurven zu kämpfen. Verstappen schaffte es dennoch auf Rang zwei hinter den dominanten McLaren. Teamkollege Isack Hadjar kam als Sechster ins Ziel. Brundle ging in der Sky Sports F1-Übertragung vor allem auf Verstappens öffentliche Kritik am RB22 ein, obwohl der Niederländer erneut ein starkes Ergebnis eingefahren hatte.
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“Ein Lächeln hat er sich noch nicht wirklich erlaubt”, sagt Brundle. “Aber er ist wütend auf das Auto. Es schiebt ihn an, wenn er das gar nicht will, und ich habe den Eindruck, dass es ihn in den Kurven immer wieder überrascht. Genau das ist etwas, das man überhaupt nicht braucht.” Verstappen hält den Druck auf Red Bull hoch Besonders beeindruckt zeigt sich Brundle davon, wie Verstappen trotz der Schwierigkeiten mit dem Auto umgeht. “Ich bin im Moment tatsächlich etwas fasziniert von Max”, erklärt er. “Er fährt einfach großartig. Er nimmt ein Auto, wie es ist, und macht das Beste daraus. Nicht viele Fahrer können das, also um die Probleme herumfahren. Sehr wenige, die ich in meinem Leben erlebt habe, konnten ein so instabiles Auto kontrollieren und trotzdem aufs Podium bringen.” Budapest: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Brundle hebt im Verlauf des Gesprächs nochmals die Qualitäten von Verstappen hervor und betont seine mögliche Strategie mit dem Team: “So macht Max eben das, was Max macht. Gleichzeitig will er aber ganz offensichtlich den Druck auf das Team hochhalten.” Auch Sky Sports-Experte Anthony Davidson hält das Ergebnis für Red Bull angesichts der Umstände für respektabel. “Ich habe von Red Bull hier eigentlich viel erwartet, weil die Strecke weniger von der Power Unit abhängt”, sagt Davidson. “Außerdem hatten wir bereits gesehen, dass ihr Auto in langsamen Kurven durchaus stark sein kann. Man denke nur an Monaco, wo Max das Auto in die erste Startreihe gestellt hat.” Davidson: Red Bull darf mit dem Ergebnis zufrieden sein Die Probleme mit der Balance hätten das Wochenende jedoch erschwert, sowohl für Verstappen als auch für Hadjar. “Mit den Balance-Problemen, gegen die Max kämpfen musste, und auch Isack, kann Red Bull über Platz zwei und Platz sechs eigentlich nicht enttäuscht sein”, meint Davidson. “Das war ein wirklich gutes Ergebnis für sie. Max wird aber vermutlich vor allem enttäuscht sein, weil er sehen musste, wie McLaren vorne einfach davongezogen ist.”
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Trotz des erneuten Podestplatzes bleibt damit der Eindruck bestehen, dass Red Bull derzeit zwar das Maximum aus seinem Paket herausholt, im Kampf mit McLaren jedoch weiterhin mit den Schwächen des Autos zu kämpfen hat.
Formel1.de
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