Leclerc frustriert nach Monaco-GP: Ferrari spricht Klartext zur Strategie
| . | . | . |
Ferrari hat die umstrittene Strategiewahl beim Großen Preis von Monaco verteidigt, nachdem die Entscheidung vor allem bei Leclerc selbst für Unmut gesorgt hatte. Der Monegasse lag zum Zeitpunkt einer Safety-Car-Phase virtuell auf dem zweiten Platz, vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton. Dennoch entschied sich Ferrari für einen Doppelstopp beider Fahrer. LAT Images Charles Leclerc frustriert nach seinem Heimrennen
Ferrari-Teamchef Jerome d’Ambrosio erklärt die Hintergründe der Entscheidung und betont dabei, dass es sich um eine bewusst risikobehaftete, aber aus Teamsicht notwendige Maßnahme gehandelt habe. “Es gab während des Rennens dazu Diskussionen”, sagt d’Ambrosio gegenüber Sky Sports Germany. “Das Risiko ist, dass man, wenn man während des Safety-Cars abwartet, am Ende das Safety-Car direkt vor sich hat und dann alles komplett verloren ist.” Ferrari verteidigt umstrittenen Doppelstopp Außerdem räumt er ein, dass die Entscheidung für Leclerc im Nachhinein betrachtet nicht optimal gewesen sei, verteidigt jedoch den Ansatz aus der Sicht des Teams.
//jseAo3c(“Rect”);
“Vielleicht war der letzte Stopp nicht zu hundert Prozent optimal für ihn persönlich. Aber im Nachhinein, und das haben wir auch besprochen, ist es das, was man als Team tun muss.” Dennoch bringt d’Ambrosio auch Verständnis für seinen Fahrer auf: “Es sind diese schwierigen Entscheidungen, die verständlicherweise für Frustration bei ihm gesorgt haben.” Zum Zeitpunkt der Safety-Car-Phase habe die Strafe gegen Hamilton die Situation zusätzlich beeinflusst. “Zu diesem Zeitpunkt war er durch die Fünf-Sekunden-Strafe von Lewis virtuell Zweiter. Aber mit dem Safety-Car wurde das neutralisiert, und wir mussten beide gleichzeitig stoppen. Leider sind das Dinge, auf die man keinen großen Einfluss hat”, so d’Ambrosio. Bremsprobleme beschäftigen Ferrari zusätzlich Neben der Strategie sorgten vor allem auch technische Probleme für Diskussionsstoff. Leclerc hatte im Rennverlauf mehrmals über ein instabiles Bremsgefühl geklagt. Kurz vor Ende der Safety-Car-Phase nach dem Ausfall von Lance Stroll führten diese Bremsprobleme zu einem Unfall von Leclerc. Somit konnte der Monegasse sein Heimrennen nicht beenden und krachte mit dem Ferrari in die Bande. Auch darauf ging d’Ambrosio ein und bestätigt die Schwierigkeiten des Fahrers. “Er hatte eindeutig Probleme mit dem Gefühl beim Bremsen. Er hat das auch klar kommuniziert. Ich denke, das ist jetzt bekannt, die Fahrer fahren teilweise mit unterschiedlichen Lösungen”, sagte er. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formelsport
IndyCar St. Louis: Mick Schumacher fährt bisher bestes Ergebnis ein
Formel 1
Russell in Monaco nur P13: Wolff erklärt den Boxenstopp-Fehler
Formel-1-Newsticker
Formel-1-Liveticker: Russell schreibt WM-Titel noch nicht ab
Motorrad
Jorge Martin für Startunfall bestraft: Kritik an Holeshot-Systemen wächst
Ferrari kündigt außerdem an, die Daten im Werk in Maranello umfassend zu analysieren. “Wir müssen zurück ins Werk gehen und uns das im Detail anschauen und sehen, wie wir weiter vorgehen wollen. Für uns als Team ist es wichtig, die Fahrer bestmöglich zu unterstützen, damit sie das richtige Gefühl für das Auto bekommen”, fasst d’Ambrosio zusammen.
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.





