Lewis Hamilton erwartet 2026 keine Motorenstrafe mehr

Lewis Hamilton erwartet 2026 keine Motorenstrafe mehr

 

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Auch wenn Lewis Hamilton bei fast allen Elementen am Limit ist, glaubt er nicht, dass er in der aktuellen Formel-1-Saison 2026 noch einmal eine Motorenstrafe bekommen wird: “Aktuell gehe ich nicht davon aus, dass ich eine Strafe nehmen muss”, sagt der Ferrari-Pilot vor dem Wochenende in Baku.  LAT Images Lewis Hamilton will ohne Motorenstrafe durch die Saison kommen

Ferrari hatte zum Heimspiel in Monza seine neue Motorenstufe ADUO 2 gezündet und seine Piloten mit neuen Aggregaten ausgestattet. Während Charles Leclerc seinen Motor bei seinem Unfall im Rennen beschädigte und in Madrid daher mit einer älteren Einheit fahren musste, war der neue Motor bei Hamilton auch dort im Auto verbaut. Allerdings war der siebenmalige Weltmeister in Spanien mit Bremsproblemen früh ausgefallen. Das hatte zumindest im Hinblick auf die Motorenlage etwas Positives: “Da wir beim letzten Rennen natürlich nicht die geplante Laufleistung hatten, habe ich sozusagen ein Rennen gewonnen”, meint Hamilton. “Ich denke also, dass wir hinkommen sollten.” Entscheidung fällt später Hamilton ist bei Motor, Turbolader, Auspuff, Batterie, Kontrollelektronik und MGU-K bereits an der Grenze des erlaubten Kontingents angekommen (zur Motorenübersicht 2026) und hat lediglich bei den Zusatzkomponenten – offiziell “Ancillary Components” – noch einen Joker frei. Theoretisch könnte er aber immer noch auf alte Elemente aus seinem Pool zugreifen.
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Aber es gibt noch ein anderes Argument, warum Ferrari im Laufe der Saison doch noch einmal auf einen neuen Motor zugreifen könnte: “Natürlich gibt es bei Motoren Leistungsunterschiede zwischen einem fabrikneuen Aggregat und einem, das schon mehrere Rennen absolviert hat”, weiß Hamilton. Ferrari könnte also auch aus Performance-Gründen entscheiden, einen neuen Motor einzubauen. “Diese Entscheidung werden wir erst später im Jahr treffen”, meint er. Der neue Motor sollte Ferrari eigentlich einen Sprung nach vorne bringen, doch gerade das Heimspiel in Monza, bei dem es stark auf die Motorenleistung ankommt, war diesbezüglich eine Enttäuschung – auch wenn Teamchef Frederic Vasseur die Bedeutung des Upgrades bereits im Vorfeld heruntergespielt hatte. Hamilton: Können uns bei Reifen noch verbessern In Madrid konnte Ferrari jedoch wieder mit der Spitze mithalten und hätte unter Umständen sogar das Zeug für den Sieg gehabt, wenn Hamilton im Qualifying seine Pace aus Q3-Versuch eins hätte halten können – und ihm im Rennen nicht die Bremse eingegangen wäre. Auch in Baku war man in den vergangenen Jahren durchaus gut unterwegs, doch ob man dort gut abschneiden wird, hängt von vielen Faktoren ab. Ein wichtiger davon sind auch die Reifen, bei denen Ferrari noch einiges verbessern könnte, wie Hamilton findet.
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“Ich glaube, wenn die Leute zuschauen, denken sie wahrscheinlich nicht allzu tiefgründig über die Reifen nach”, sagt er. “Aber die Reifen sind genau das Element, das enorm viel Performance liefert, wenn man sie richtig zum Arbeiten bringt.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Ob man es glaubt oder nicht: Das ist eine Wissenschaft für sich. Ich denke also, das ist ein Bereich, in dem wir uns noch verbessern können und der einiges an Leistung bringen könnte”, betont der Engländer.

 
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