Mercedes? McLaren? Rücktritt? Die Optionen von Max Verstappen
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Bleibt er oder geht er? Max Verstappen ist aktuell die Königsfigur auf dem Formel-1-Fahrermarkt für 2027. Zwar steht der Niederländer offiziell noch bis Ende 2028 bei Red Bull unter Vertrag, doch in seinem Kontrakt gibt es Klauseln, die es ihm erlauben, den Rennstall unter gewissen Bedingungen bereits vorzeitig zu verlassen. Getty Images (KI) Für welches Team könnte Max Verstappen in Zukunft fahren? (KI-generiertes Bild)
“Max wird bis zur Saisonmitte sicherstellen wollen, dass sie diese Regeln und das Auto im Griff haben”, erklärt Experte Martin Brundle bei Sky. Heißt: Sollte Red Bull bis zum Sommer weiter hinterherfahren, könnte sich der viermalige Weltmeister für 2027 anderweitig orientieren. Zum ersten Mal seit 2018 ist Verstappen in diesem Jahr ohne einen Podestplatz in den ersten drei Rennen in eine neue Formel-1-Saison gestartet. Neben Red Bulls sportlichen Problemen sehen einige Beobachter auch die personelle Situation bei den Bullen als weiteres Indiz für einen möglichen Verstappen-Abschied.
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Ende 2025 verlor der Niederländer mit Helmut Marko bereits einen engen Vertrauten, spätestens Ende 2027 wird auch sein langjähriger Renningenieur Gianpiero Lambiase den Rennstall in Richtung McLaren verlassen. Red Bull befindet sich aktuell in einem Umbruch – in dessen Folge auch Verstappen eine neue Herausforderung suchen könnte. Laut Ralf Schumacher gibt es “zwei Möglichkeiten”, wie es mit dem Niederländer in Zukunft weitergehen könnte. “Entweder will Max Verstappen aufhören – davon gehe ich nicht aus – oder es wird alles vorbereitet, dass er in ein Team geht, wo es für ihn eine bessere Zukunft gibt”, so der Experte im Podcast Backstage Boxengasse. An einen Verbleib bei Red Bull glaubt er nicht, denn die Bullen bräuchten nun “einige Zeit” für einen Neuaufbau, “und Max ist sehr ungeduldig”, so Schumacher, der prophezeit, dass es “mindestens” zwei bis drei Jahre dauern werde, bevor Red Bull wieder auf ein absolutes Topniveau kommt. Mercedes-Absage an Verstappen Die spannende Frage lautet dementsprechend, wohin es Verstappen ziehen könnte. Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder Spekulationen über einen Wechsel zu Mercedes. Toto Wolff ist seit Jahren ein Fan des Niederländers und zudem mit der Verstappen-Familie befreundet. Allerdings erteilte der Österreicher ihm (zumindest öffentlich) bereits eine Absage. Gegenüber oe24 bezeichnete er entsprechende Spekulationen vor rund einem Monat als “dumme Gerüchte” und stellte klar: “Wir haben zwei Fahrer, mit denen wir langfristige, mehrjährige Verträge haben.” Die Vertragslaufzeiten der aktuellen Formel-1-Fahrer
Daher gebe es überhaupt keinen Grund, “über andere Fahrer auch nur nachzudenken”, so Wolff. Kimi Antonelli und George Russell belegen aktuell die ersten beiden Plätze in der Fahrer-Weltmeisterschaft, weshalb es auf dem Papier in der Tat keinen Anlass gibt, sich von einem der beiden zu trennen. Etwas unklar ist allerdings die Vertragssituation der beiden Mercedes-Piloten. Zwar spricht Wolff von “mehrjährigen” Verträgen, offiziell hat Mercedes aber nie bekanntgegeben, wie lange genau Antonelli und Russell unterschrieben haben. Auch McLaren macht die Tür zu McLaren-Boss Zak Brown heizte die Gerüchte zudem kürzlich wieder an, als er in einem Interview bei Sky mit einem Grinsen über Verstappen sagte: “Wohin könnte er gehen? Wenn ich wetten müsste, dann würde ich Mercedes sagen.” Es könnte allerdings eine ganz bewusste Aussage von Brown gewesen sein, um etwas Unruhe bei Mercedes zu stiften – und gleichzeitig den Fokus vom eigenen Team zu nehmen. Denn auch über einen Verstappen-Wechsel zu McLaren wurde zuletzt vermehrt spekuliert. Was geht in der Formel 1? Ihr fragt, die Redaktion antwortet! I Q&A F1 2026 LIVE Video wird geladen…
Die Idee ist hierbei, dass er zusammen mit Renningenieur Lambiase nach Woking geht. Doch Brown stellt in diesem Zusammenhang klar: “Aus Sicht von McLaren könnte ich nicht glücklicher mit Lando und Oscar sein. Wir haben langfristige Vereinbarungen mit beiden. Und ich denke, es ist die beste Fahrerpaarung auf und abseits der Strecke.”
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“Wir haben also keine Absicht, einen unserer beiden Superstars zu ersetzen. Wenn einer gehen würde, dann wäre Max natürlich ein riesiges Talent. Aber das erwarte ich nicht”, so Brown, dessen Aussagen damit ganz ähnlich klingen wie die von Mercedes-Teamchef Wolff. Red Bull hofft auf Verstappen-Verbleib Ralf Schumacher kann sich derweil auch “fast nicht vorstellen”, dass Mercedes einen seiner aktuellen Fahrer für Verstappen vor die Tür setzen würde. “Dann wäre ja eher noch Ferrari auf der Liste, die ja auch jetzt irgendwann mal Bedarf haben, weil Lewis Hamilton ja wahrscheinlich auch nicht ewig fahren wird”, so der Experte.
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Während also alle anderen Topteams mit Verstappen in Verbindung gebracht werden, betont man bei Red Bull, dass man es selbst in der Hand habe, den Niederländer zu halten. Laurent Mekies erklärt gegenüber Sky: “Wir sind uns bewusst, dass es vor allem darauf ankommt, ihm ein Auto zur Verfügung zu stellen, mit dem er pushen kann.” Formel-1-Quiz
Bei wie vielen GP ist Max Verstappen das Triple (Poles, schnellste Runde, Sieg) gelungen?
18 17 11 14 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Das heißt dann zwar nicht, dass es für die Spitzenplätze schnell genug sein wird, aber es bedeutet, dass er beginnen kann, seine volle Leistung abzurufen, und wir können damit beginnen, die Weiterentwicklung an diesem Auto voranzutreiben”, so der Teamchef. “Und ich bin fest davon überzeugt, dass die Probleme in Miami zwar noch nicht gelöst sind, das Team aber genau wie im letzten Jahr den Ursachen auf den Grund gehen wird, die uns derzeit limitieren, und dass man Max bald immer öfter lächeln sehen wird”, hofft der Teamchef. Verstappen-Rücktritt wäre “Quatsch” Dass Verstappen komplett aus der Formel 1 zurücktreten wird, glaubt derweil kaum jemand. Obwohl der 28-Jährige das neue Reglement in der Königsklasse öffentlich bereits mehrfach heftig kritisierte, erklärt zum Beispiel Ralf Schumacher, dass Verstappen noch “viel zu jung” für einen Rücktritt sei.
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“Das wäre ja Quatsch”, so der Experte, und auch Teamchef Mekies betont: “Der Max, den wir sehen, ist ein voll und ganz engagierter Max. Er will ein schnelles Auto und hilft dem Team dabei, ein schnelles Auto auf die Beine zu stellen.” Eine schwindende Motivation kann er nicht erkennen. “Er steckt seine ganze Energie in diese Sache. Er ist mit Leib und Seele bei diesem Sport dabei”, stellt er klar und betont: “Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht, was die Regeln in Miami angeht.” Nun müsse man im Hinblick auf die Änderungen sehen, “ob es reichen wird oder nicht.” Red Bull wäre die sicherste Option für Verstappen Sollte Verstappen der Formel 1 tatsächlich erhalten bleiben, wäre auch ein Verbleib bei Red Bull die naheliegendste Option. Das Team wurde in den vergangenen Jahren um ihn herum aufgebaut, und das Schicksal von Sebastian Vettel könnte ein warnendes Beispiel für den Niederländer sein.
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Der Deutsche gewann zwischen 2010 und 2013 – wie später Verstappen – ebenfalls vier WM-Titel in Folge mit den Bullen. 2015 wechselte er zu Ferrari, wurde anschließend aber nie mehr Weltmeister. Zudem würde er bei einem Teamwechsel zwangsläufig zu einem Rennstall mit einem bereits etablierten Platzhirsch kommen. Die Red-Bull-Abgänge der vergangenen Jahre
Bei Mercedes gibt es mit George Russell und Kimi Antonelli zwei Piloten, die bereits seit ihren Juniorzeiten von der Marke mit dem Stern unterstützt werden. Bei McLaren stammt Lando Norris ebenfalls aus der eigenen Nachwuchsschmiede, Oscar Piastri fährt in diesem Jahr auch schon seine vierte Saison für das Team.
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Dass so etwas kein Hinderungsgrund sein muss, zeigte allerdings erst im vergangenen Jahr das Beispiel Lewis Hamilton. Der Rekordweltmeister wagte 2025 den Wechsel zu Ferrari, obwohl sich dort mit Charles Leclerc ebenfalls ein ehemaliger Junior bereits seit Jahren etabliert hatte. Meistgelesen in unserem Netzwerk Langstrecke
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Sollte sich Verstappen zu einem Wechsel – wohin auch immer – entscheiden, würde das auf jeden Fall eine völlig neue Dynamik in den Fahrermarkt bringen. Und falls der viermalige Weltmeister bei Mercedes oder McLaren anklopft, wird es spannend werden, wie viel die jüngsten Aussagen von Toto Wolff und Zak Brown dann wirklich noch wert sind …
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