Racing Bulls: Red-Bull-Junior Nikola Tsolov aktuell kein Thema
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Die “Silly Season” kommt in ihre heiße Phase: Immer wenn es Richtung Sommer geht, stellt sich die Frage, wer in der kommenden Formel-1-Saison für welches Team fahren wird. Immer ein spannendes Thema ist dabei Red Bull, weil diese mit B-Team Racing Bulls gleich über vier Plätze verfügen. James Sutton (Getty Images) Nikola Tsolov ist aktuell der einzige Red-Bull-Junior in der Formel 2
Und da alles andere als in Stein gemeißelt ist, dass Max Verstappen über 2026 hinaus bei den Bullen bleiben wird, lohnt sich ein Blick darauf, wen Red Bull aus seinem Kader als Nächstes in die Königsklasse hochziehen könnte. Und aktuell drängen sich da vor allem zwei Namen auf. Der logische Kandidat: Ayumu Iwasa. Der Japaner gehört bereits seit einigen Jahren zum Juniorteam von Red Bull und durfte in Barcelona und Spielberg auch beide Freitagstrainings bestreiten – einmal für Isack Hadjar in Spanien und einmal für Liam Lawson in Österreich.
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Als amtierender Meister der japanischen Super Formula hat Iwasa sportlich die Argumente auf seiner Seite, allerdings gibt es noch einen anderen Kandidaten, der mit seinen Leistungen in diesem Jahr die Ambitionen geweckt hat: Nikola Tsolov. Schon drei Siege in der Formel 2 Auch wenn der Bulgare in der Formel 3 vielleicht nicht immer überzeugen konnte und erst in der dritten Saison mit der Vizemeisterschaft den Durchbruch schaffte: In der Formel 2 sorgt er gleich auf Anhieb für Furore. Dort feierte er bereits drei Siege – unter anderem beim Hauptrennen in Monaco – und liegt nach fünf Events auf Rang zwei der Meisterschaft, knapp hinter Alpine-Junior Gabriele Mini, der seine zweite Formel-2-Saison bestreitet und bislang nur einmal gewinnen konnte. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Doch trotz seiner Erfolge scheint Tsolov bislang kein Kandidat für einen Formel-1-Aufstieg zu sein: “Ehrlich gesagt, haben wir noch nicht einmal darüber diskutiert”, winkt Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane bei Sky auf Gerüchte angesprochen ab. “Überhaupt nicht.” “Natürlich” sei der Bulgare aber alleine durch seine Zugehörigkeit zum Red-Bull-Programm auf dem Radar, wie Permane betont. “Er macht sich sehr gut in der Formel 2, aber ich bin sehr zufrieden mit den beiden, die ich im Moment habe. Und derzeit gibt es, wie gesagt, absolut keine Diskussion darüber.” Racing Bulls will weiter auf Lawson/Lindblad setzen Bislang durfte Tsolov noch nicht im Formel-1-Auto sitzen, auch bei Freitagstrainings ging er gegen Iwasa bislang leer aus, doch Permane hat dafür eine einfache Begründung: “Tsolov hat noch keine Superlizenz, von daher hat Ayumu heute Morgen einen großartigen Job für uns gemacht.”
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Die Superlizenz sollte für den 19-Jährigen theoretisch machbar sein, sollte es keinen kompletten Formabfall geben. Sein zweiter Platz in der Formel 3 brachte ihm 25 der notwendigen 40 Punkte ein, für die fehlenden 15 reicht der fünfte Platz in der Formel 2. Red-Bull-Junioren in der Formel 1
Dennoch scheinen die Chancen auf einen direkten Aufstieg für 2027 schlecht zu stehen. Selbst wenn man Tsolov Iwasa vorziehen sollte, sind die Cockpits bei den Racing Bulls mit Liam Lawson und Arvid Lindblad besetzt, die in den vergangenen Wochen starke Leistungen gezeigt haben und keine Angst haben müssen, ausgetauscht zu werden. “Sie machen alles, worum wir sie bitten, alles, was ich von ihnen verlange, setzen sie um”, lobt Permane, der mit seinen Piloten “sehr zufrieden” ist. “Sie sind sehr konzentriert, arbeiten hart und liefern auf der Strecke ab, was natürlich das Wichtigste ist.”
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Die einzige Hoffnung heißt wohl Max Verstappen.
Formel1.de
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