Schadensersatz nach Vegas-Debakel: Formula 1 muss drei Millionen Dollar zahlen
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Die Formel 1 und der Las-Vegas-Grand-Prix haben sich auf einen Vergleich von rund drei Millionen US-Dollar geeinigt – genauer gesagt 3.047.986 US-Dollar -, mit denen Fans des ersten Events in der Spielerstadt 2023 entschädigt werden sollen. Fans wurden in Las Vegas damals von der Tribüne geholt
Damals hatte die Formel 1 einen turbulenten Debütabend in Las Vegas erlebt, bei dem Ferrari-Pilot Carlos Sainz einen Kanaldeckel überfahren hatte, der sich gelöst hatte und seinen Ferrari beschädigte. Daraufhin wurden alle weiteren Kanaldeckel an der Strecke noch einmal überprüft. Die Folge: Erst mit Verzögerung konnte das zweite Freie Training gestartet werden – um 2:30 Uhr Ortszeit. Das fand allerdings vor leeren Tribünen statt. Die wartenden Fans wurden hingegen nach Hause geschickt und von den Tribünen geworfen, da die gesetzlich maximal zulässigen Arbeitszeiten des Sicherheitspersonals vor dem späten Ende der Session ausliefen.
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“Aus logistischen Gründen für unsere Fans und unser Personal haben wir beschlossen, alle Fanbereiche um 1:30 Uhr zu schließen”, lautete damals ein erstes Statement des Veranstalters. Für viele Fans war das natürlich ärgerlich, da sie extra nach Las Vegas gekommen waren, um die Formel 1 zu sehen, und sich dabei auch die sündhaft teuren Tickets geleistet hatten. Vor allem Fans, die nur Tickets für das Training hatten, konnten gerade einmal acht Minuten fahrende Autos im ersten Training sehen, bevor sie nach stundenlangem Warten weggeschickt wurden. Zumindest ihnen wurde damals eine kleine Entschädigung zuteil: ein Gutschein über 200 US-Dollar für den offiziellen Merchandise-Shop. Eine Rückerstattung sollte es jedoch nicht geben. Neue Formel-1-Strecken seit 2000
Daher wurde eine Sammelklage eingereicht, um für den Ausfall angemessen entschädigt zu werden. Eine ursprüngliche Forderung von drei Milliarden US-Dollar wurde 2025 abgewiesen, nun wurde sich auf einen Vergleich von drei Millionen US-Dollar geeinigt. Der Vergleich bedeutet nicht, dass die Formel 1, Liberty Media oder der Große Preis von Las Vegas irgendein Fehlverhalten eingeräumt haben. Die Unternehmen weisen jegliche Haftung von sich, und die Vereinbarung wurde getroffen, um einen langwierigen Gerichtsstreit zu vermeiden. Ein Bundesrichter soll am 4. November 2026 über die endgültige Genehmigung des Vergleichs entscheiden. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Anspruch auf eine Rückzahlung haben alle Fans mit einem reinen Donnerstagsticket oder dem Drei-Tages-Ticketpaket. Fans, die Tickets direkt über den Las Vegas Grand Prix oder Ticketmaster erworben haben, müssen keinen Antrag stellen. Wer jedoch andere Portale genutzt hat, muss bis zum 27. August 2026 einen Antrag einreichen.
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