Trotz 43 Punkten Vorsprung: Antonelli denkt nicht an den Formel-1-Titel

Trotz 43 Punkten Vorsprung: Antonelli denkt nicht an den Formel-1-Titel

 

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Formel-1-Spitzenreiter Andrea Kimi Antonelli betont, dass er trotz seines wachsenden Polsters in der Gesamtwertung noch keinen Gedanken an einen potenziellen Formel-1-WM-Titel verschwendet – und das, obwohl noch mindestens 17 Rennwochenenden auf dem Programm stehen.  Getty Images North America Andrea Kimi Antonelli denkt trotz seiner starken Phase nicht an den Titel

Antonelli hat zuletzt vier Grands Prix in Folge gewonnen. Seinen jüngsten Triumph feierte er in Montreal nach einem atemberaubenden Duell mit seinem Mercedes-Teamkollegen George Russell, bis ein Defekt am Antrieb den Briten vorzeitig aus dem Rennen riss. Als Folge dieses Ausfalls wuchs Antonellis WM-Vorsprung von virtuellen elf Punkten – die Russell bei einer Führung innegehabt hätte – auf satte 43 Zähler an. Das ist ein größerer Abstand, als die Fans ihn in der gesamten Saison 2025 je gesehen haben. Viel zu früh, um an den Titel zu denken Auf die Frage, ob er sich nun etwas Luft verschafft habe, wiegelt der 19-Jährige jedoch ab: “Ja, aber um ehrlich zu sein, denke ich überhaupt nicht an die Weltmeisterschaft. Ich konzentriere mich einfach von Rennen zu Rennen. Ich glaube, es ist noch viel zu früh, um darüber zu sprechen.” Dicker Rückschlag für Russell: Kostet Kanada-Aus die WM? I Rennen F1 Montreal 2026 Video wird geladen…  

“Und natürlich habe ich jetzt diesen Vorsprung, aber das bedeutet nicht, dass ich mich entspannen und es ruhiger angehen lassen kann. Ganz im Gegenteil: Ich muss mich weiter steigern und die Messlatte immer höher legen. Es wird nicht einfach, die Konkurrenz kommt näher und auch George ist superschnell. Ich werde also definitiv versuchen, mich nur auf mich selbst zu fokussieren, das Fahren zu genießen und das Auto so schnell wie möglich zu bewegen.” Hamilton zieht Vergleich zu 2007: “Toto macht einen tollen Job” Antonelli hat allen Grund zur Vorsicht. Nachdem er Russell viermal hintereinander im Qualifying geschlagen hatte, behielt sein älterer Teamkollege in Kanada in beiden Zeittrainings wieder die Oberhand – der Vorsprung betrug kurioserweise beide Male exakt 0,068 Sekunden. Auch im Rennen lag das Duo das gesamte Wochenende über auf Augenhöhe. Der italienische Formel-1-Youngster dürfte mit seiner Herangehensweise also genau richtig liegen. Die jüngsten Rekordhalter der Formel 1

“Ich meine, er macht ganz offensichtlich einen großartigen Job”, lobt auch Max Verstappen, der in Montreal ebenfalls auf dem Podium stand. “Und natürlich ist eine Weltmeisterschaft lang. Man gewinnt sie, indem man konstant bleibt und keine Fehler macht. Aber das weiß er selbst.”
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“Du musst einfach versuchen, an jedem Wochenende das Maximum herauszuholen und schneller als dein Teamkollege zu sein. Dann bin ich mir sicher, dass er eine gute Chance hat. Aber es ist noch ein weiter Weg. Was er im Moment zeigt, funktioniert jedenfalls extrem gut.” Hamilton blickt zurück Während Verstappen erst in seiner siebten Formel-1-Saison um den WM-Titel kämpfen konnte, wurde Lewis Hamilton 2007 direkt ins kalte Wasser geworfen. Als Rookie duellierte er sich damals bei McLaren mit seinem Teamkollegen Fernando Alonso und Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen um die Krone.
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Der siebenmalige Weltmeister, der in der Pressekonferenz nach dem Rennen direkt neben Antonelli saß, schätzt die Situation des Youngsters als deutlich gesünder ein: “Für mich persönlich war 2007 das Jahr, in dem ich gekämpft habe. Das war eine Menge Holz.” “Das war böse”: Antonelli flucht, Russell lacht, Wolff warnt – Pulverfass Mercedes im Sprint Video wird geladen…  

“Ich war ein bisschen älter als du, ich war 22. Damals hat es sich einfach anders angefühlt. Ich glaube nicht, dass ich das gleiche Unterstützungssystem hatte, wie er es zum Beispiel heute an dem Ort hat, an dem ich damals gearbeitet habe.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Toto [Wolff] hat einen tollen Job gemacht, dich mit der richtigen Unterstützung zu umgeben, und das habe ich damals definitiv nicht so gespürt. Das Team war nett und alles, aber es fehlten die richtigen Elemente, die dich unterstützen, dir Stabilität geben und dich führen. Es war verdammt intensiv, besonders in meinem ersten Jahr. Aber ich würde es um nichts in der Welt eintauschen wollen.”

 
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