Williams in der Krise? Vowles spricht Klartext zur Entwicklung

Williams in der Krise? Vowles spricht Klartext zur Entwicklung

 

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Williams-Teamchef James Vowles hat eingeräumt, dass die aktuelle Entwicklungsgeschwindigkeit des Teams nicht ausreicht, um die angestrebten Fortschritte in der Formel 1 zu erzielen. Nach einem schwierigen Großbritannien-Grand-Prix hat der Rennstall aus Grove deshalb eine umfassende Analyse seines bisherigen Upgrade-Programms eingeleitet.  LAT Images James Vowles sieht Williams vor großen Problemen

Im aktuellen Video des “The Vowles Verdict” zieht Vowles eine erste Bilanz der in Silverstone eingeführten Neuerungen. Zwar brachte Williams beim Heimrennen neue Komponenten an den FW48, der erzielte Leistungszuwachs blieb nach Einschätzung des Teamchefs jedoch hinter den Erwartungen zurück. “Ich würde sagen, dass derzeit klar ist, dass unsere Geschwindigkeit, mit der wir Performance ans Auto bringen, und das meine ich in einer etwas differenzierten Weise, nicht auf dem Niveau liegt, das erforderlich ist, um uns nach vorne zu bringen”, erklärt Vowles ruhig. Analyse soll Schwachstellen aufdecken Um die Ursachen dafür zu identifizieren, will Williams sämtliche in dieser Saison eingeführten Updates analysieren. Die Auswertung soll zwischen dem Großen Preis von Großbritannien und dem Rennwochenende in Spa-Francorchamps erfolgen.
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“Der erste Schritt besteht darin, dass wir uns die Zeit nehmen, nicht nur vollständig zu verstehen, was wir in Silverstone gemacht haben, sondern wirklich zu analysieren, was wir während der gesamten Saison getan haben”, sagt Vowles. “Alle Entwicklungen liefern Hinweise und Belege dafür, was gut funktioniert hat und was nicht. Wie schnell wir das auswerten, und normalerweise erwarte ich, dass dies innerhalb der nächsten zwei Wochen abgeschlossen ist, bestimmt dann, was wir in Spa, in Budapest, im weiteren Saisonverlauf und gleichzeitig im Hinblick auf das kommende Jahr tun werden”, so der Williams-Teamchef weiter. Vowles: “Lernen gehört zum Formel-1-Alltag” Der Brite betont, dass ein solcher Analyseprozess zum normalen Arbeitsalltag eines Formel-1-Teams gehört: “Das ist aus meiner Sicht das normale Geschäft eines Formel-1-Teams. Man erlebt ständig Höhen und Tiefen, sammelt kontinuierlich Erkenntnisse, macht Fehler und stellt fest, dass Ergebnisse von den Erwartungen abweichen. Das verändert sich von Woche zu Woche.” Gleichzeitig verweist Vowles auf die besonderen Herausforderungen bei der Entwicklung neuer Fahrzeugteile. “Es ist einfach die Natur eines Geschäfts, in dem man neue Performance und neue Bauteile entwickelt, die zuvor nicht existiert haben. Niemand liefert einem dafür Daten, und letztlich hat sie vorher auch niemand entwickelt. Deshalb müssen wir während des Prozesses ständig dazulernen.” Positive Signale trotz ausbleibender Fortschritte Trotz der aktuellen Schwierigkeiten sieht der Teamchef auch positive Aspekte. “Ich freue mich darüber, dass wir eine sehr gute Kultur der Offenheit, des Lernens und der schnellen Reaktion haben. Genau das macht für mich ein Team aus.”
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Williams belegt nach neun Grand Prix der Formel-1-Saison 2026 mit elf Punkten den achten Platz in der Konstrukteurswertung. Die Erkenntnisse aus der laufenden Analyse sollen nun die Grundlage für die weitere Entwicklung des Fahrzeugs in der zweiten Saisonhälfte sowie für die Planungen für 2027 bilden.

 
Formel1.de 

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