Türkei-Comeback: Diese Formula 1-Strecken wünschen wir uns zurück!

Türkei-Comeback: Diese Formula 1-Strecken wünschen wir uns zurück!

 

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Die Türkei ist zurück im Formel-1-Kalender. Ab der Saison 2027 wird der Kurs in Istanbul für mindestens fünf Jahre wieder Teil des Rennzirkus sein, was bei vielen Fans auf positive Resonanz stößt.  LAT In Brands Hatch ging es früher regelmäßig zur Sache

Die meisten erinnern sich gerne an die Zeiten zurück, in denen die Formel 1 im Istanbul Park zu Gast war – zwischen 2005 und 2011 sowie in den Jahren 2020 und 2021. Vor allem die legendäre Kurve 8 mit ihren vier Scheitelpunkten gilt als eines der Highlights und als Grund, warum viele Fans eine Rückkehr in die Türkei begrüßen. Aus diesem Grund haben wir einmal unsere Redakteure gefragt, über welche Strecke sie sich am meisten freuen würden, sollte sie in den Kalender zurückkehren. Die Vorgabe: Die Strecke muss in der Vergangenheit einmal Teil des Rennkalenders gewesen sein.
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Ob die Strecke noch in der Form existiert oder ob ein Rennen dort heutzutage überhaupt machbar wäre – hallo, Nordschleife? – spielt dabei keine Rolle, sodass die ganz großen Träumereien erlaubt sind. Christian Nimmervoll: Brands Hatch Ich freue mich über die Rückkehr der Türkei in den Formel-1-Kalender. Istanbul war und ist eine tolle Strecke, mit der atemberaubenden Kurve 8 mit ihren vier Scheitelpunkten, einem ganz passablen Paddock, der nicht so maßlos überdimensioniert ist wie jener in Shanghai, und ein paar epischen Erinnerungen – etwa an die Saison 2010, nicht nur wegen der legendären Bullen-Kollision Vettel-Webber, sondern auch wegen des sehenswerten McLaren-Duells Hamilton-Button. Müsste ich mich aber auf einen “lost Place” festlegen, den ich mir in den Kalender zurückwünsche, in einer zeitlich stehengebliebenen Welt ohne kommerzielle Zwänge und Sicherheitsbedenken, dann wäre das wahrscheinlich Brands Hatch. Die Formel 1 ist dort letztmals 1986 gefahren, und ehrlich gesagt kann ich mich daran nicht mehr “live” erinnern. Meine ersten Berührungspunkte mit der idyllischen Berg- und Talbahn im Südosten von England hatte ich in den 1990er-Jahren, als ich gemeinsam mit meinem Kumpel Stefan GP2 von Microprose am PC zockte, mit Tastatur natürlich, und Brands Hatch Teil irgendeines semilegalen Hacks oder Patches (oder wie auch immer man das nennen mag) war. Das Layout packt mich immer noch. Mit der Paddock-Hill-Bend gibt’s gleich am Beginn der Runde ein paar Höhenmeter, und das setzt dann auch den Ton für den Rest der Runde. David Coulthard ist mal in einem Red Bull RB7 eine Runde auf der Strecke gefahren, und selbst wenn die natürlich weit unter Limit war, sind es für meine Augen spektakuläre Onboards, die nostalgische Nervenwurzeln in mir kitzeln. Video wird geladen…  

Auf rein sentimentaler Ebene wäre auch eine Zeitmaschine schön, mit der ich an den alten Österreichring zurückreisen könnte, vor dem Umbau in den heutigen (erst A1- und dann) Red-Bull-Ring. Die alte Strecke (nicht verwechseln mit der am Flugplatz Zeltweg, die ist noch älter!) hatte atemberaubend schnelle Kurven, den Charme einer echten Naturarena – und der Grand Prix war mit Jochen Rindt auf seiner letzten Pole im Jahr 1970 atmosphärisch halb Autorennen, halb Rockkonzert.
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Ein Sehnsuchtsmoment der österreichischen Motorsportgeschichte, den ich (Jahrgang 1982) gern miterlebt hätte. Auch, um mich nach dem Rennen irgendwie zu Jochen zu schummeln und ihn zu warnen, dass er sich in Monza besser nicht in Colin Chapmans Lotus 72 setzen sollte … Norman Fischer: Long Beach Als ich vom Comeback der Türkei gehört habe, war mein erster Reflex: mh. Ich glaube nämlich, dass der Istanbul Park etwas überschätzt wird und von seiner Reputation von früher lebt. Kurve 8 war mal ein Highlight, aber mit den aktuellen Boliden ist sie schon längst kein Problem mehr. Und die vielen asphaltierten Auslaufzonen sorgen bei mir auch nicht gerade für große Vorfreude. Als dann bei uns die Frage aufkam, welche Strecke man lieber wieder im Kalender haben würde, musste ich tatsächlich einige Zeit überlegen. Viele Kurse wurden mittlerweile kastriert und versprühen nicht mehr den Charme von früher.
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Ich weiß zumindest, welche ich nicht zurückhaben möchte: Ich blicke auf euch, Paul Ricard und Sotschi … Trotz Crash: Mick meistert Long Beach, Palou siegt glücklich I IndyCar 2026 Video wird geladen…  

Eigentlich bin ich ein Freund der Oldschool-Strecken mit viel Wiese und ohne Asphaltauslauf – wie Imola oder Mugello – aber mit den großen modernen Formel-1-Autos wären sie mittlerweile auch die falschen Strecken und würden vermutlich wenig Rennaction bieten. Deswegen würde ich in eine ganz andere Richtung gehen und sagen: Long Beach. Sicher, wir brauchen kein viertes US-Rennen, aber dafür können wir gerne einfach eines der drei anderen Rennen wieder aus dem Kalender nehmen.
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Allerdings würde ich tendenziell keines der verschiedenen Layouts benutzen, die zwischen 1976 und 1983 von der Formel 1 befahren wurden, sondern mich am aktuellen IndyCar-Kurs orientieren. Ich glaube, das könnte funktionieren. Man hätte eine lange Start-Ziel-Gerade, auf der Überholen möglich ist, genau wie auf dem East Seaside Way zwischen den Kurven 8 und 9. Man hätte breite Kurven im Bereich 6 und 7, wo vielleicht die ein oder andere unübliche Linie zum Erfolg führt, und man hätte auch noch einige andere Streckenbesonderheiten.  Ronaldo Bolanos Wer braucht schon eine Fake-Marina, wenn er einen Delphinbrunnen hat?

Die Haarnadelkurve vor Start-Ziel wäre neben der ehemaligen Loews-Kurve in Monaco die langsamste Stelle im Kalender, auf der man die Autos herumwuchten muss, und es gibt die Kreisverkehr-Passage rund um den Delfin-Springbrunnen, die für ikonische Bilder sorgen würde.
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Sicher, auch Long Beach hat in den vergangenen Jahren einige langweilige IndyCar-Rennen produziert (wie erst jetzt Mitte April), dennoch wäre es für mich einen Versuch wert – alleine für die Zufahrt auf die erste Kurve nach dem Start. Stefan Ehlen: Hockenheim Ich muss nicht lange überlegen: Auf meiner Wunschliste ganz oben steht der Hockenheimring in seiner Grand-Prix-Version bis 2001. Natürlich ist mir bewusst, dass es dieses Comeback nicht geben wird. Denn bekanntlich wurden entscheidende Streckenteile renaturiert. Dort, wo einst Formel-1-Autos durch den Hardtwald jagten, wachsen längst hohe Bäume und dichte Büsche. Was noch übrig ist, habe ich vor einigen Jahren bei einer Vor-Ort-Exkursion selbst gesehen. Rennstrecken, auf denen die Formel 1 fahren könnte

Was bleibt, ist die Erinnerung an ein wahrhaft einmaliges Streckendesign mit dem kurvenreichen, anspruchsvollen Motodrom einerseits und mit den langen Waldgeraden andererseits – zwei komplett gegensätzliche Abschnitte, die eigentlich eine komplett gegensätzliche Abstimmung erforderlich machten. Praktisch ging es nur um Topspeed – und darum, irgendwie durchs Motodrom zu kommen. Mir hat dieser Kontrast immer enorm gefallen.
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Ich sehe das aber auch im Kontext der damaligen Zeit und all den Emotionen aus der Zeit, in der Michael Schumacher in Hockenheim für “volles Haus” gesorgt hat. Die Stille, als die Autos “weg” waren, dann die immer lauter werdenden Geräusche bei ihrer Rückkehr und schließlich die völlige Reizüberflutung bei der Einfahrt ins Motodrom mit Tausenden, die jubeln und feiern. Ja, das “alte” Hockenheim konnte magisch sein. Ohne “Schumi” wäre es heute nicht mehr die gleiche Magie. Aber Motodrom und Waldgeraden wären immer noch eine technische und fahrerische Herausforderung, die ich gerne zurück im Formel-1-Kalender sehen würde. Da gibt es für meinen Geschmack zu viel Einheitsbrei – und der Hockenheimring war anders. Sönke Brederlow: Donington Als großer Nordschleifen-Fan würde ich mir insgeheim natürlich ein Formel-1-Comeback in der “Grünen Hölle” wünschen. Allerdings weiß ich auch, dass das in der heutigen Zeit kaum noch realistisch ist. Doch es gibt auch andere Rennstrecken mit echtem Nordschleifen-Charakter.
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Meine Wahl fällt deshalb auf Donington Park, wo die Formel 1 in der Saison 1993 zum Großen Preis von Europa gastierte. Der Sieger hieß damals bekanntlich Ayrton Senna, der im britischen Regen eine seiner legendärsten und bis heute unvergessenen Vorstellungen ablieferte. Formel 1 vor Neustart: Kommt jetzt besseres Racing? Video wird geladen… Die Formel 1 feiert nächstes Wochenende in Miami ihren zweiten Saisonstart mit neuen Regeln!

Warum ausgerechnet Donington? Ich bin überzeugt, dass die rund vier Kilometer lange Strecke schon heute alles bietet, was ein packendes Formel-1-Rennen braucht: schnelle Kurven, markante Höhenunterschiede sowie zwei Haarnadeln und eine Schikane, die echte Überholmöglichkeiten schaffen.
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Ganz unrealistisch wäre ein Comeback übrigens nicht. Für die Saison 2010 war Donington tatsächlich als Ersatz für Silverstone vorgesehen. Eine modifizierte Streckenführung war sogar schon in Planung, wurde letztlich aber nie realisiert, weil finanzielle Probleme dem ambitionierten Projekt ein Ende setzten. Vielleicht wäre jetzt der Zeitpunkt, Donington erneut ins Gespräch zu bringen, auch ohne umfangreiche Umbaumaßnahmen. Die meisten Teams sind ohnehin in England beheimatet, und das britische Wetter spielt wie in der Eifel gerne mal verrückt. Ein Wechselmodell mit Silverstone? Das hätte für mich durchaus seinen Reiz. Ruben Zimmermann: Indianapolis (Oval) Grundsätzlich brauche ich persönlich gar keine Strecke zurück im Kalender – zumindest nicht als zusätzlichen Grand Prix, denn mit inzwischen 24 Rennen ist eine Formel-1-Saison heutzutage sowieso viel zu lang. Ich würde also erst einmal aussortieren, bevor ich neue Rennen aufnehme, doch das ist ja hier nicht die Frage.
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Der volle Kalender bringt aber noch ein weiteres Problem mit sich, denn weil es inzwischen eben so viele Rennen gibt, stellt sich im Anschluss daran die Frage, welche Strecke der Formel 1 überhaupt noch eine neue Facette bringen könnte. Den Punkt hat Kollege Ehlen mit dem Stichwort “Einheitsbrei” ja bereits erklärt. Deswegen gehe ich einfach mal einen komplett anderen Weg und schlage hier Indianapolis vor – und nein, nicht den Grand-Prix-Kurs, mit dem die Formel 1 die Fans in den Staaten bereits von 2000 bis 2007 vergrault hat. Ich rede vom traditionellen Oval, denn tatsächlich war das Indy 500 von 1950 bis 1960 ja schon einmal Teil der Formel-1-Weltmeisterschaft.  Penske Entertainment Das Indy 500 gehörte in den 50er-Jahren zur Formel-1-Weltmeisterschaft

Natürlich weiß ich auch, dass das komplett unrealistisch ist und nicht passieren wird, ebenso wie eine Rückkehr auf die Nordschleife. Aber wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre es einfach etwas komplett anderes als das, was die Formel 1 eh schon zur Genüge hat.
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Die alte AVUS würde mir in diesem Zusammenhang auch noch einfallen oder (danke an den Kollegen Fischer für den Hinweis) die 25 Kilometer lange Strecke in Pescara, auf der die Formel 1 ebenfalls lediglich ein einziges Mal gefahren ist. Aber nicht vergessen: Vorher wird erst einmal aussortiert! Markus Lüttgens: Kyalami Mehr als 1,5 Milliarden Menschen leben in Afrika. Einer von ihnen, ein gewisser Jody Scheckter, war im Jahr 1979 sogar Formel-1-Champion. Und doch ist es (abgesehen von der Antarktis) der Kontinent, um den die “Welt”-Meisterschaft seit Jahrzehnten einen Bogen macht.
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Höchste Zeit, das zu ändern und Kyalami zurück in den Kalender zu bringen. Gerüchte über ein Comeback der Strecke in der Nähe von Johannesburg gab es in den vergangenen Jahren immer wieder; zudem wurde der Kurs zwischenzeitlich deutlich modernisiert. Neue Formel-1-Strecken seit 2000

Die Hürden dürften also nicht unüberwindbar sein, um den vergessenen Kontinent in den Kalender der Formel 1 zurückzuholen. Auf jeden Fall wäre es deutlich nachhaltiger als irgendwelche Projekte in Ruanda oder anderswo, wo eine Strecke abseits der Formel 1 vermutlich kaum genutzt würde.
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Ich erinnere mich gerne an die Rennen in Kyalami zurück. Vor allem an die Zeit zu Beginn der 1990er-Jahre, als in Südafrika zweimal das Auftaktrennen zur Formel-1-Saison stattfand. So musste ich mir als Schüler – im Gegensatz zu späteren Jahren in Melbourne – wenigstens nicht den Wecker stellen, um die ersten Runden des Jahres zu sehen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Das Layout mit seinen flüssigen Abschnitten sowie den Bergauf- und Bergab-Passagen hat mir gut gefallen. Mit der Höhenlage und den im südafrikanischen Sommer üblicherweise heißen Bedingungen wäre die Strecke eine echte Herausforderung für die Technik. Wenn dann noch ein Gewitter hinzukommt, sind alle Zutaten für ein spannendes Rennen vorhanden.

 
Formel1.de 

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