Warum Colapinto nach dem Baku-Quali am liebsten zum Zahnarzt gehen würde
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Franco Colapinto hat sich im Baku-Qualifying trotz eines missglückten Q3-Versuchs über den neunten Platz gefreut. Der Alpine-Pilot kämpfte im entscheidenden Abschnitt mit starken Vibrationen nach einem Bremsplatten. Sein Fazit fiel entsprechend ungewöhnlich aus: Nach der Session müsse er womöglich zum Zahnarzt. Sutton Images Franco Colapinto kämpfte im Baku-Qualifying mit starken Vibrationen
Colapinto hatte es gemeinsam mit Teamkollege Pierre Gasly in Q3 geschafft. Gasly qualifizierte sich auf Platz sieben, Colapinto wurde Neunter. Für den Argentinier war damit grundsätzlich ein gutes Ergebnis erreicht, auch wenn seine letzte Session nicht nach Plan verlief. “Q3 ist gut, mit beiden Autos ebenfalls. Im ersten Lauf in Q3 hatte ich sehr starke Vibrationen”, erklärt Colapinto. Die Runde sei dadurch beeinträchtigt gewesen. Trotzdem sei es wichtig, morgen im Kampf um Punkte zu stehen. Bremsplatten sorgt für heftige Vibrationen Der Grund für die Probleme war schnell gefunden. Colapinto blockierte in einer Bremszone das rechte Vorderrad und handelte sich dadurch einen deutlichen Bremsplatten ein. Die Folge waren laut dem Alpine-Fahrer massive Vibrationen während der restlichen Runde.
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“Ich habe vorne rechts blockiert und hatte einen großen Bremsplatten. Meine Runde war von verrückten Vibrationen geprägt”, so Colapinto. Anschließend folgt der ungewöhnliche Vergleich: “Vielleicht muss ich danach zum Zahnarzt.” Die missglückte Q3-Runde war für Colapinto besonders ärgerlich, weil er sich bis dahin wohlgefühlt hatte. “Bis Q3 war es gut”, erklärt er. Danach habe er den Fehler gemacht und anschließend sei die gesamte Runde beeinträchtigt gewesen. Trotzdem blickt Colapinto optimistisch auf das Rennen. Sein Alpine habe in Baku bereits über das gesamte Wochenende konkurrenzfähig gewirkt. “Ich glaube, wir haben ein gutes Rennauto”, meint er. Deshalb hofft er, aus seiner Startposition noch weiter nach vorne fahren zu können. Alpine überzeugt erneut im Qualifying Colapinto sieht beim Auto zudem eine positive Entwicklung. Auf einer Strecke mit vergleichsweise wenig Abtrieb habe sich der Alpine konkurrenzfähig gezeigt. Gleichzeitig gebe es noch Bereiche, in denen das Team weiterarbeiten müsse. Video wird geladen…
“Generell war das Auto an diesem Wochenende wieder schnell”, erklärt der Argentinier. Das Fahrverhalten sei für ihn zudem angenehmer und komfortabler geworden. Genau dieses bessere Gefühl im Auto will Colapinto nun auch im Rennen nutzen. Teamkollege Gasly bestätigt derweil das vorhandene Potenzial. Für den Franzosen wäre sogar eine bessere Startposition möglich gewesen. In seinem schnellsten Versuch verlor er nach einem Ausritt von Colapinto in Kurve 15 den Windschatten auf der langen Geraden. Gasly sieht sogar Platz sechs in Reichweite Gasly war auf seiner schnellen Runde rund 2,5 Sekunden hinter Colapinto und konnte deshalb den wichtigen Windschatten nicht optimal nutzen. Nach eigener Einschätzung kostete ihn das bereits rund zwei Zehntelsekunden. “Ich denke, Lewis wäre für uns drin gewesen, sogar Platz sechs war möglich”, erklärt Gasly. Im zweiten Versuch war die Chance allerdings ebenfalls schnell vorbei, nachdem Lando Norris in den ersten Kurven einen Fehler machte.
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Trotz dieser verpassten Möglichkeiten ist Gasly mit Platz sieben zufrieden. Er sieht bei Alpine zudem noch weiteres Potenzial. Wenn das Auto im richtigen Arbeitsfenster liege, verhalte es sich gut. Gasly glaubt, dass er aus seiner Runde noch rund sieben Zehntel hätte herausholen können. Gasly erwartet Antonelli als Gefahr Im Rennen könnte besonders Kimi Antonelli aus dem hinteren Feld Druck machen. Gasly rechnet damit, dass der Mercedes-Pilot sich durch das Mittelfeld arbeiten kann. “Er wird durch den Verkehr gehen wie durch Butter, weiche Butter”, sagt Gasly über Antonelli. Gegen die Mercedes-Pace erwartet er deshalb eine schwierige Aufgabe. Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
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Sein eigenes Ziel ist klarer: Gasly will sich möglichst lange vor der Konkurrenz aus dem Mittelfeld halten und gleichzeitig versuchen, den Anschluss an die Gruppe vor ihm nicht zu verlieren.
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