Warum Hadjars erstes Red-Bull-Podium alles andere als einfach war
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Isack Hadjar hat beim Grand Prix von Monaco sein erstes Podium für Red Bull in der Formel 1 erzielt. Der Franzose belegte nach einem schwierigen Rennen den dritten Platz und kämpfte dabei über weite Strecken mit technischen Problemen an seinem Fahrzeug. circuitpics.de Isack Hadjar holt den dritten Platz in Monaco
Schon während des Rennens machte Hadjar über den Funk deutlich, dass er mit dem Verhalten seines Autos unzufrieden war. Nachdem er in Runde 20 über Leistungsverlust und Probleme mit der Motorbremswirkung geklagt hatte, reagierte er ungehalten auf die Mitteilung seines Teams, die Ursache werde untersucht: “Dann sucht schneller!” Kurz darauf warnte er: “Irgendetwas wird gleich explodieren.” Auch nach der Zieldurchfahrt war die Erleichterung groß. “Oh mein Gott, warum muss es immer so schwierig sein?”, funkte der 21-Jährige nach seinem dritten Platz, der später auch nach einer Untersuchung durch die Rennkommissare Bestand hatte. Zahlreiche Probleme erschweren den Weg aufs Podium Im Anschluss erklärt Hadjar, dass die Schwierigkeiten umfangreicher gewesen seien, als von außen erkennbar war. “Ehrlich gesagt hatte ich während des Rennens mehr Probleme, als die Leute denken. Es war nicht angenehm da draußen”, berichtet er. Sutton Images Ein glücklicher Isack Hadjar nach dem Monaco-Finish
Hadjar erläutert weiter: “Es gab einige Motorprobleme, Probleme mit der Fahrbarkeit, und das Auto war sehr schwer zu fahren. Der erste Start war sehr gut. Beim zweiten hatte ich keine Leistung. Im letzten Stint hatte ich ebenfalls mit dem Motor zu kämpfen. Aber das Team hat sehr schnell auf die nötigen Einstellungen reagiert, um mich wieder in die richtige Richtung zu bringen. Insgesamt war das sehr kräftezehrend.”
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Teamchef Laurent Mekies bestätigte die technischen Schwierigkeiten und erklärt: “Wir hatten schon relativ früh im Rennen mit einer Reihe von Problemen an diesem Auto zu kämpfen. Uns fehlte deutlich Motorleistung und das viele Auswirkungen auf das Energiemanagement und andere Bereiche. Für ihn war das ein sehr schwieriges Rennen, aber er hat es trotzdem geschafft, den dritten Platz ins Ziel zu bringen.” Mekies zeigt Verständnis für Hadjars Funkreaktionen Mekies, der bereits während ihrer gemeinsamen Zeit bei den Racing Bulls mit Hadjar zusammenarbeitete, zeigt Verständnis für die emotionalen Funkmeldungen seines Fahrers. Aus seiner Sicht sei es für einen Fahrer im Cockpit oft schwierig, die genaue Ursache eines Problems zu erkennen. “Für den Fahrer im Auto ist es immer sehr schwer zu verstehen, was genau passiert”, erklärt Mekies. “In diesem Fall konnte er nicht wissen, wie viel Motorleistung tatsächlich verloren ging. Die Auswirkungen dieses Leistungsverlusts auf das gesamte Management der Antriebseinheit sind enorm.” Monaco: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Der Teamchef zeigt Verständnis: “Wir verstehen die Emotionen. Er hat es geschafft, das Auto am Leben zu halten, und das Team hat ihm eine Reihe von Änderungen übermittelt, um das Auto ebenfalls am Leben zu halten. In Monaco ständig Einstellungen zu verändern, ist alles andere als angenehm, aber am Ende hat es funktioniert. Mit zunehmender Erfahrung wird die Intensität solcher Gespräche sicher abnehmen.” Rückschlag im Training als schwieriger Auftakt Dabei hatte das Wochenende für Hadjar alles andere als ideal begonnen. Im ersten Freien Training war er im Bereich der Schwimmbadpassage verunfallt.
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Trotz des schwierigen Auftakts in das Monaco-Wochenende und der technischen Probleme im Rennen gelang Hadjar damit eines seiner bislang stärksten Formel-1-Ergebnisse. Der dritte Platz markiert zugleich sein erstes Podium für Red Bull und unterstreicht die starke Form, die der Franzose in den vergangenen Rennen gezeigt hat.
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