Warum Lando Norris nach zwei Siegen nicht an die WM denkt

Warum Lando Norris nach zwei Siegen nicht an die WM denkt

 

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McLaren-Fahrer Lando Norris glaubt nach zuletzt zwei Polepositions und zwei Grand-Prix-Siegen am Hungaroring und in Zandvoort nicht an eine realistische Titelchance in der Formel-1-Saison 2026: “Es ist nicht wie im vergangenen Jahr, als wir eigentlich überall ziemlich gut waren”, sagte Norris. Denn sein aktueller McLaren MCL40 sei nur “in bestimmten Bereichen” sehr stark.  LAT Images Lando Norris im McLaren MCL40 beim Formel-1-Rennen in Zandvoort 2026

Das Auto glänze vor allem in schnellen Abschnitten, erklärte Norris. “Da haben wir es am meisten verbessert und niemand kann dort mit uns mithalten. Das ist natürlich gut.” In Zandvoort habe sich das besonders in den Kurven 7 und 8 gezeigt, also in den beiden anspruchsvollen Rechtskurven zu Beginn des zweiten Sektors. Dort habe McLaren einen “unglaublichen Pace-Vorteil” gegenüber Mercedes gehabt.
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Die Daten von GP-Tempo bestätigen diese These: Die genannte Passage war im Qualifying in Zandvoort die Stelle der größten McLaren-Dominanz. Norris holte dort rund eineinhalb Zehntelsekunden auf WM-Tabellenführer Kimi Antonelli im Mercedes heraus. Wo McLaren mit dem MCL40 (noch) im Nachteil ist Doch laut Norris ist das nur die eine Seite der Medaille: “Genauso hat Mercedes einen unglaublichen Pace-Vorteil uns gegenüber in langsamen Kurven.” Und das ist der Grund für Norris’ Zurückhaltung, wenn er über den weiteren Saisonverlauf spricht. Formel-1-Quiz
Lando Norris fuhr wie viele F1-Rennen ohne Sieg, bevor er erstmals gewann?
110 113 118 120 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Ich bin nicht so zuversichtlich, dass ich sagen könnte: ‘Ja, ich kann für den Rest des Jahres problemlos um die Weltmeisterschaft kämpfen.’ Ich habe im Moment einfach nicht das Auto, das ich dafür brauche.” Norris: Wenn sich McLaren jetzt steigert, dann … Er sei sich der Tragweite seiner Aussage bewusst, sagte Norris. “Ich glaube aber, ich habe 2025 erkannt, was ich von einem Auto brauche und was ich selbst leisten muss. Außerdem weiß ich, welche Strecken noch vor uns liegen und auf welchen wir mit Sicherheit größere Schwierigkeiten bekommen werden.” “Deshalb leiste ich meinen Teil dazu, dass wir als Team nicht nachlassen und auf keinen Fall selbstzufrieden werden. Wir müssen härter arbeiten als jemals zuvor – sogar noch härter als in den vergangenen beiden Jahren, in denen wir Weltmeisterschaften gewonnen haben”, erklärte Norris. Das Ziel sei, die Fahrzeugleistung in langsamen Passagen zu verbessern. Dann wäre es laut Norris möglich, “dass ich in dieser Saison jedes Rennen gewinnen kann. Wenn wir uns aber in langsamen Kurven nicht steigern, fällt es mir deutlich schwerer, daran zu glauben.”
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Und dann wäre da noch die aktuelle Ausgangslage in der Formel-1-Fahrerwertung: Norris hat durch seine Siege in Ungarn und in den Niederlanden zwar aufgeholt, belegt mit 159 Punkten aber trotzdem lediglich Platz vier – bei derzeit 83 Punkten Rückstand auf WM-Tabellenführer Antonelli.

 
Formel1.de 

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